Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2006, 44 Pages
Authors: Benedict Hilligweg, Joachim Wilm
Subject: Communications: Journalism, Journalism Professions

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2006
Pages: 44
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V63003
ISBN (E-book): 978-3-638-56139-6

File size: 259 KB


Excerpt (computer-generated)

Georg August Universität Göttingen
Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau
Seminararbeit (SS2006)

Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau

von: Benedict Hilligweg und Joachim Wim

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung  1

2 Geschichte der Frankfurter Rundschau  2

3 Forschungsfrage und Hypothesen  3

4 Quantitative Analyse  4

4.1 Analyse der verschiedenen Ressorts und Rubriken 4

4.1.1 Seite 1 (Titel)  5
4.1.2 Thema des Tages  7
4.1.3 Die Seite Drei  8
4.1.4 Politik  8
4.1.5 Dokumentation 9
4.1.6 Rundschau 10
4.1.7 Wirtschaft  11
4.1.8 Aus aller Welt  12
4.1.9 Feuilleton  13
4.1.10 Frankfurt und Hessen 14
4.1.11 Sport  14
4.1.12 Medien  15
4.1.13 FR: Plus  16
4.1.14 Sonderteile & Beilagen 16

4.2 Auswertung der Artikel im Untersuchungszeitraum 17

4.2.1 Themenfrequenzanalyse 17
4.2.2 Journalistische Darstellungsformen  18

5 Qualitative Analyse 21

5.1 Problemstellung und These  21
5.2 Kategoriebildung und Operationalisierung  21
5.3 Beispiele für positive Darstellung der SPD 23
5.4 Beispiele für negative Darstellung der CDU 23
5.5 Ergebnisse der qualitativen Analyse  24
5.6 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse  26

5.4.1 Fazit zur Auswertung und Interpretation der Ergebnisse  27
5.4.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse 27
5.4.3 Validität und Reliabilität 29

6 Fazit der Inhaltsanalyse  31

Literaturverzeichnis 33

Monographien 33

Internetquellen 33

Anhang  34

 



 

1 Einleitung

Die deutschen Zeitungen beschreiben sich in ihrem Selbstbild fast alle als unabhängig und überparteilich. Es liegt allerdings nahe, dass man, aufgrund der Pressebeteiligungen deutscher Parteien an verschiedenen Verlagen bzw. Zeitungen, eine politische Tendenz zu den jeweiligen Anteilseignern erkennen kann.

In der vorliegenden Arbeit soll das oben genannte Problem mittels einer Inhaltsanalyse der Frankfurter Rundschau (FR) untersucht werden. Ziel der Inhaltsanalyse ist es somit, zu überprüfen, ob sich in der Berichterstattung der Frankfurter Rundschau die politische Richtung der Besitzer widerspiegelt. Nachdem im nachfolgenden Gliederungspunkt die wichtigsten geschichtlichen Fakten herausgearbeitet werden, werden wir im dritten Abschnitt die Forschungsfrage und die Thesen der Inhaltsanalyse vorstellen. Daran anschließend folgt die quantitative Untersuchung der verschiedenen Ressorts. Außerdem werden wir hier die journalistischen Darstellungsformen und die Themenhäufigkeit aller Artikel im Untersuchungszeitraum vorstellen. Unter Gliederungspunkt fünf wird mit Hilfe eine qualitativen Analyse der FR versucht, unsere These zu be- oder widerlegen. Die Ergebnisse unserer Inhaltsanalyse werden im abschließenden sechsten Abschnitt zusammengefasst.

2 Geschichte der Frankfurter Rundschau

Die Frankfurter Rundschau war die erste Zeitung, der im amerikanischen Sektor eine Lizenz zugeteilt wurde. Gründungstag war der 1. August 1945. Ziel der Gründung war, den freiheitlich-parlamentarischen Gedanken zu verbreiten. Anfangs wurde die FR in den Räumen der von den Nationalsozialisten verbotenen Frankfurter Zeitung erstellt; der Umzug der Redaktion in das neue Bürogebäude Colosseo fand erst am 16.7.2005 statt. Die Lizenzträgergruppe bestand ursprünglich aus drei Sozialdemokraten, drei Kommunisten und einem Linkskatholiken. Aus zum Teil politischen Gründen schrumpfte allerdings die Zahl der Zertifikatsträger, bis am 15.04.1946 Karl Gerold in die FR einstieg, der das Blatt „eine weite Strecke lang entscheidend prägte“ (Wikipedia, 2006). Karl Gerold war nach dem Tod von Arno Rudert (Mitglied der Lizenzträgergruppe) alleiniger Verleger und blieb dies auch bis zu seinem Tod. Die Auflage lag anfangs bei 400.000 bis 500.000 Exemplaren und bestand, aufgrund der knappen Ressourcen, aus vier (Mittwoch) bis sechs (Samstag) Seiten. Im dritten Jahrgang (August `47) wurde eine Deutschland Ausgabe ins Leben gerufen, die für den Vertrieb außerhalb Frankfurts und ins Ausland bestimmt war. Ab 21.Juli 1948 konnte das Blatt täglich erscheinen (www.fr-online.de). Nach dem Tod Gerolds im Jahre 1973 wurde die gemeinnützige Karl Gerold Stiftung gegründet, die 100%ige Eigentümerin des Druck- und Verlagshaus wurde. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste die Frankfurter Rundschau im Jahr 2003 vom Land Hessen durch eine Landesbürgschaft unterstützt werden. Die DDVG1 stieg Anfang Mai 2004 als 90%er Anteilseigner am DUV2 ein. Diese Beteiligung sollte allerdings bis zu diesem Jahr auf deutlich unter 50% reduziert werden. Nach aktuellen Angaben der DDVG (http://www.ddvg.de/wirueberuns/unserebeteiligungen/) liegt die Beteiligung derzeit immer noch bei 90% (Wikipedia, 2006).

3 Forschungsfrage und These

Zunächst gilt es eine Forschungsfrage aufzustellen und daraus Thesen abzuleiten, die in der folgenden Inhaltsanalyse untersucht werden. Die Frankfurter Rundschau versteht sich als politisch unabhängige Zeitung, was auch in der Überschrift zum Ausdruck kommt. Da die Frankfurter Rundschau jedoch zu 90% der DDVG gehört und den Redakteuren im Arbeitsvertrag eine „sozial-liberale“ Grundhaltung vorgegeben ist (Meyn, 1999, 110), drängt sich die Frage auf, ob die Frankfurter Rundschau tatsächlich eine unabhängige Tageszeitung ist. Die dazugehörige These lautet: In der innenpolitischen Berichterstattung der Frankfurter Rundschau ist eine politische Tendenz zur SPD erkennbar. Wir wollen demnach untersuchen, ob sich in der nationalen politischen Berichterstattung der Frankfurter Rundschau eine politische Tendenz widerspiegelt. Um diese These zu überprüfen haben wir jene Artikel die sich mit der deutschen Innenpolitik befassen und von Redakteuren der Frankfurter Rundschau verfasst wurden, inhaltsanalytisch untersucht.

4 Quantitative Analyse

Untersucht wurden sechs Ausgaben der Deutschlandausgabe der Frankfurter Rundschau (FR) im Untersuchungszeitraum vom 08.05.2006 bis 14.06.2006. Die FR ist eine Tageszeitung und erscheint im Norddeutschen Format von Montag bis Samstag. Die Auflage der Frankfurter Rundschau beträgt rund 180.000 Exemplare. Sie erscheint montags bis freitags für 1,30 Euro. Am Samstag erscheint eine umfangreichere Wochenendausgabe für 1,70 Euro. Sowohl die Zahl der Bücher wie auch die Anzahl der Ressorts unterscheiden sich bei den verschiedenen Nummern. Man kann allerdings sagen, dass jede Ausgabe mindestens vier Bücher beinhaltet, und dass die Ressorts und Rubriken „Titel“, „Thema des Tages“, „Seite 3“, „Politik“, „Dokumentation“, „Rundschau“, „Dokumentation“, „Wirtschaft“, „Aus aller Welt“, „Feuilleton“, „Medien“, „Sport“ und „Frankfurt und Hessen“ jeden Tag erscheinen. Zusätzlich gibt es jeden Tag den Sonderteil „FR Plus“, der sich in einem gesonderten Buch mit täglich wechselnden Themen beschäftigt (z.B. Sport, Bildung, Wissenschaft usw.).

Die Frankfurter Rundschau ist eine überregionale Qualitätszeitung mit lokalem Bezugspunkt. Neben einer Deutschlandausgabe gibt es somit eine Hessenausgabe, mehrere Regionalausgaben und eine Stadtausgabe Frankfurt. Zu den Hauptkonkurrenten gehören die konservativ-liberale FAZ und die konservative Frankfurter Neue Presse, sowie die Regionalausgabe der Bild Zeitung (Wikipedia, 2006).

4.1 Analyse der verschiedenen Ressorts und Rubriken

[...]


1 Die DDVG (Deutsche Druck- und Verlags GmbH) ist die SPD-eigene Mediaholding.

2 Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main (Herausgeberin der FR).


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Die Spiegelaffäre

Author: Lars-Marten Nagel
Communications - Media History, 2001 Download as PDF-file for 7,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/63003/inhaltsanalyse-der-frankfurter-rundschau
please wait Please wait