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Autor: Gülay Gashi
Fach: Informatik - Internet, neue Technologien
Details
Tags: Entwicklung, Webseiten, Informationsplattform, Content, Management, System, TYPO3
Jahr: 2006
Seiten: 108
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 35 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1799 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-56159-4
ISBN (Buch): 978-3-638-72712-9
Zusammenfassung / Abstract
Through a series of federal and state laws and standards, the legal foundation concerning Web accessibility that impact people with disabilities and their ability to fully overcome digital barriers and participate in the Web environment has been established. Currently, the concept of accessible design or universal design is increasingly becoming an important component of Web design. The available work shows how a website can be used as an information platform in consideration (Legislation) for the Act on Equal Opportunities for Disabled. There are different ordinances using an open source web content management system such as BITV Barrier Free Information Technology. The question is how the content management system "TYPO3" can develop barrier free websites. Section two covers Barrier free Information-Technology and gives an overview of its introduction through legislation around the world. Section three gives an overview of the Content Management Systems that exist in the marketplace. Section four focuses on the features offered by TYPO which support Barrier free Information Technology Section five describes how the use of TYPO3 broadened the barrier free technology at Hör-Sprachzentrum.
Textauszug (computergeneriert)
Fachhochschule Heidelberg
Heidelberg University of Applied Sciences
Fachbereich Informatik
Heidelberg
Entwicklung barrierefreier Webseiten
als Informationsplattform mit Content Management System TYPO3
Masterarbeit
vorgelegt von: Gülay Gashi
vorgelegt im: September 2006
Abstract
Through a series of federal and state laws and standards, the legal foundation concerning Web accessibility that impact people with disabilities and their ability to fully overcome digital barriers and participate in the Web environment has been established.
Currently, the concept of accessible design or universal design is increasingly becoming an important component of Web design.
The available work shows how a website can be used as an information platform in consideration (Legislation) for the Act on Equal Opportunities for Disabled. There are different ordinances using an open source web content management system such as BITV Barrier Free Information Technology.
The question is how the content management system "TYPO3" can develop barrier free websites.
Section two covers Barrier free Information-Technology and gives an overview of its introduction through legislation around the world.
Section three gives an overview of the Content Management Systems that exist in the marketplace.
Section four focuses on the features offered by TYPO which support Barrier free Information Technology
Section five describes how the use of TYPO3 broadened the barrier free technology at Hör-Sprachzentrum.
Inhaltsverzeichnis
Abstract ... 3
Inhaltsverzeichnis ... 4
1 Einleitung ... 6
1.1 Motivation ... 8
1.2 Themenabgrenzung ... 8
1.2.1 Barrierefreiheit ... 9
1.2.2 Content Management mit TYPO3 ... 9
1.3 Aufbau der Arbeit ... 12
2 Barrierefreiheit ... 13
2.1 Gesetzliche Grundlagen ... 14
2.1.1 World Wide Web Consortium W3C zur Barrierefreiheit ... 14
2.1.2 Web Content Accessibility Guidelines WCAG ... 16
2.1.3 Leitlinien zur Entwicklung zugänglicher Software von IBM ... 17
2.2 Gesetzliche Grundlagen in Deutschland ... 18
2.2.1 Das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) ... 18
2.2.2 Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung BITV ... 19
2.2.3 Prioritäten und Konformitätsstufen ... 20
2.3 Richtlinien zur Erstellung von barrierefreien Webseiten ... 22
3 Einführung Content Managment ... 29
3.1 Content ... 30
3.1.1 Diskrete Medien (Texte und Bilder) ... 30
3.1.2 Kontinuierliche Medien (Töne, Filme, Animationen) ... 31
3.2 Management ... 33
3.3 Einsatzbereiche von Content Management ... 35
3.3.1 Web Content Management ... 35
3.3.2 Dokumentenmanagement ... 40
3.3.3 Portale ... 41
3.3.4 Content Communication Collaboration Management System ... 43
3.4 Auswahlkriterien für ein Content Management System ... 45
3.4.1 Was ist Open Source? ... 45
3.4.2 Vorteile von OpenSource Software ... 46
3.4.3 Vorteile kommerzielle Content Management Systeme ... 48
3.5 TYPO3 ein WCMS für Schulen? ... 50
4 TYPO3 im Überblick ... 51
4.1 Grundlegendes zur TYPO3 ... 54
4.2 Systemaufbau ... 57
4.3 Erstellung Barrierefreie Webseiten mit TYPO3 ... 59
4.3.1 Inhalt und Präsentation trennen ... 59
4.3.2 Extensions für die Barrierefreiheit ... 60
4.3.3 Dokumenttype XHTML 1.0 ... 61
4.3.4 XHTML-Cleaning ... 62
4.3.5 Die Extension Page Valitator ... 62
5 Praktische Umsetzung ... 63
5.1 Projekt Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd ... 63
5.2 Einführung ... 64
5.2.1 Analyse der aktuellen Webseiten ... 65
5.2.2 Ideen & Verbesserungsvorschläge ... 72
5.3 Umsetzung im Projekt ... 72
5.3.1 Templates ... 73
5.3.2 Navigation ... 78
5.4 Ergebnisse und Erfahrungen ... 83
5.5 Zwischenfazit ... 86
6 Zusammenfassung ... 87
7 Fazit und Ausblick ... 88
II. Literaturverzeichnis ... 91
III. Abkürzungsverzeichnis ... 95
IV. Abbildungsverzeichnis ... 96
V. Tabellenverzeichnis ... 97
VI. Stichwortverzeichnis ... 98
VII.Anhang ... 100
A. Barrierefreie Informationstechnik Verordnung (BITV) ... 100
B. IBM Checkliste für Software Zugänglichkeit ... 107
1 Einleitung
Bedeutung der Informationstechnik für behinderte Menschen Insbesondere der Zugang zum Internet liefert behinderten Menschen besondere Chancen. Diese Menschen sind meist in Ihrer Mobilität eingeschränkt, wenn Sie aber Zugang zum Internet oder anderen Informationsstellen haben, können Sie vielen Aktivitäten nachgehen, die Ihnen sonst verschlossen blieben.
»Ich saß in einem kleinen engen Wohnzimmer, der Computer mittendrin, und ich hatte auf einmal das Gefühl von unendlicher Weite. «1
Mit diesen Worten beschrieb eine blinde Mitarbeiterin von Web "for ALL" ihre ersten Schritte im Internet.
Bevor Computer und Scanner bzw. das World Wide Web existierten, war ein Großteil der vorhandenen Texte für blinde Menschen nicht zugänglich. Nur mit relativ großem Aufwand wurde Gedrucktes auf Tonband gesprochen, oder in Blindenschrift übertragen. Die große Mehrzahl an Texten blieb blinden Menschen jedoch verschlossen.
Dabei geht es nicht nur um blinde Menschen, sondern auch andere Zielgruppen, z.B. Menschen mit anderen Behinderungen, die barrierefreie Angebote nutzen können.
Mit dem Thema Barrierefreiheit bin ich während meines Masterstudium konfrontiert wurden.
Obwohl das Thema sied der Regelung zur Barrierefreiheit von Informationsangeboten des Bundes vom April 2002 (befindet sich im Behindertengleichstellungsgesetzt vom 27. April 2002), und der dazugehörigen Ausführungsverordnung vom Juli 2002 (17. Juli 2002 BITV Barrierefreie Informationsverordnungstechnik) existiert.
Ein wesentliches Problem stellt die Umsetzung der Richtlinien dar. Dem nach müssen alle öffentlichen Web-Angebote, die nach in Kraft treten der Verordnung am 1. August 2002 neu gestaltet, d.h., für Menschen mit Behinderung zugänglich sein. Für alle bereits vor in Kraft treten der Verordnung bestehenden Web- Angebote galten Fristen bis 31. Dezember 2003 bzw. 31. Dezember 2005. Das bedeutet, das auf Bundesebene die Frist am 31. Dezember abgelaufen ist wonach offiziell alle Web-Auftritte von Körperschaften und Einrichtungen des öffentlichen Rechts auf Bundesebene barrierefrei sein müssten.
Allerdings sieht die Realität ganz anders. Wenn man sich die Webseiten des Bundes ansieht, merkt man schnell, dass es mit der Barrierefreiheit noch immer nicht weit her ist. Da bisher aber noch niemand gegen diesen Missstand geklagt hat, lassen sich die Verantwortlichen der öffentlichen Hand viel Zeit mit der Umsetzung.
Wenn man sich den technischen Stand der Barrierefreiheit im Allgemeinen anschaut, erkennt man sehr viele Aktivitäten. Zum einen sind sehr viele Entwickler an dem Thema interessiert, da barrierefreie Gestaltung sehr viele Vorteile mit sich bringt, zum anderen wird der private Sektor motiviert weil inzwischen viele technische Unterstützungsmöglichkeiten angeboten werden.
1.1 Motivation
Das Thema hat mich besonders interessiert, weil behinderte Menschen in der heutigen Zeit von den am meisten genutzten Informationsmedien ausgeschlossen sind.
Außerdem wurde mir bewusst, wie wichtig das Thema für behinderte Menschen und deren Integration in die Gesellschaft ist.
Zudem hat mich die technische Umsetzung, wie eine barrierefreie Webgestaltung in der Praxis realisiert wird, sehr interessiert.
1.2 Themenabgrenzung
Diese Masterarbeit besteht aus den drei umfangreichen Themengebieten Barrierefreiheit, Content Management und TYPO3 Web Content Management Systeme.
Des Weiteren wird ausgearbeitet, inwieweit Barrierefreiheit mit einem Content Management System (CMS) realisierbar ist.
Kurz eingegangen wird auf die beiden Open Source Software (OSS) Papoo und phpWCMS mit denen auch barrierefreie Webseiten erstellt werden können. Ausführlich wird der WCMS TYPO3 im theoretischen sowie im praktischen Teil der Arbeit bearbeitet, da diese zum Verständnis der praktischen Umsetzung notwendig ist.
[...]
1 [Jan Eric, Hellbusch, 2005] „Bedeutung der Informationstechnik für Menschen mit Behinderung“, S.27 ff.
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