Neue Formen der Arbeit in den Creative Industries close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.



Details

Veranstaltung: The creative city: cultural worker_networks_places
Institution/Hochschule: Technische Universiät Wien (Institut der Soziologie für Raumplanung und Architektur)
Tags: Neue, Formen, Arbeit, Creative, Industries
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2005
Seiten: 19
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 14  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 136 KB
Archivnummer: V63148
ISBN (E-Book): 978-3-638-56263-8

Zusammenfassung / Abstract

1. Einleitung............................................................................................2 2. Soziologische Theorie- Splitter............................................................... 3 3. Vom Marktplatz zum Cyberspace – Der Wandel des Warencharakters und seines Produktionszyklus..................................................................7 4. Das Labor als Fabrik? Neue Formen der Arbeit............................................9 5. Fazit..................................................................................................17 6. Quellen..............................................................................................18 1. Einleitung In den vergangenen Jahren haben die sogenannten „Cultural Industries“ in westeuropäischen Städten und für die Stadtplanung an Relevanz zugenommen. Prozesse wie Gentrification oder Eventplanungen als Imagefaktor im Standortwettbewerb der Großstädte beruhen zum großen Teil auf Kulturarbeit. Doch während die Stadtforschung im Bereich Gentrification und Standortwettbewerb klare soziologische oder ökonomische Erklärungsmodelle entwickelt hat, ist dies im Bereich „Cultural and Creative Industries“ bislang nicht geschehen. Die Begriffe sind, genauso wie andere Wortkreationen dieses Bereiches (Wissensarbeit, kultureller Wertschöpfungsprozess u.a.m.) nicht einheitlich in den einzelnen Disziplinen definiert. Im folgenden soll es daher um Fragen gehen, wie neue Formen der Arbeit der „Creative Industries“ zu bewerten sind, wie sie sich gestalten, welche Erklärungsansätze bestehen und in wieweit mit soziologischen Theorien eine Annnäherung geschehen kann. Dabei wird sowohl Bezug genommen auf generell-abstrakte wie auch auf konkret-lokale Grundlagen. Als Ausgangsbasis dienen folgende Fragestellungen: Raum/ Planung: Lassen sich kulturelle Ansiedlungen steuern? Was sind Auswirkungen/Vor- oder Nachteile von relativ dichten Ansiedlungen von Kulturbetrieben bzw. sind diese aus ökonomischen Zwängen heutzutage notwendig? Was wären Alternativen? Raum/ Strukturierung: Wie weit können aktuelle Phänomene und die sich rasant verändernden Verhältnisse des Städtischen noch mit den im folgenden vorgestellten Ansätzen und Begriffen erklärt/bezeichnet werden? Welche Verknüpfungen bestehen zwischen„Creative Work“ und Wissensarbeit? Raum/ Zeit:...

Textauszug (computergeneriert)

Kultur und Ökonomie: 
Neue Formen der Arbeit in den “Creative Industries” 

Wahlseminar Stadtsoziologie

Sommersemester 2005

Technische Universität Wien
Institut der Soziologie für Raumplanung und Architektur (ISRA)

Verfasserin: Sarah Schreiner

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  2

2. Soziologische Theorie- Splitter  3

3. Vom Marktplatz zum Cyberspace – Der Wandel des Warencharakters und seines Produktionszyklus  7

4. Das Labor als Fabrik? Neue Formen der Arbeit  9

5. Fazit  17

6. Quellen  18

 

 

1. Einleitung

In den vergangenen Jahren haben die sogenannten „Cultural Industries“ in westeuropäischen Städten und für die Stadtplanung an Relevanz zugenommen. Prozesse wie Gentrification oder Eventplanungen als Imagefaktor im Standortwettbewerb der Großstädte beruhen zum großen Teil auf Kulturarbeit. Doch während die Stadtforschung im Bereich Gentrification und Standortwettbewerb klare soziologische oder ökonomische Erklärungsmodelle entwickelt hat, ist dies im Bereich „Cultural and Creative Industries“ bislang nicht geschehen. Die Begriffe sind, genauso wie andere Wortkreationen dieses Bereiches (Wissensarbeit, kultureller Wertschöpfungsprozess u.a.m.) nicht einheitlich in den einzelnen Disziplinen definiert. Im folgenden soll es daher um die Fragen gehen, wie neue Formen der Arbeit der „Creative Industries“ zu bewerten sind, wie sie sich gestalten, welche Erklärungsansätze bestehen und in wieweit mit soziologischen Theorien eine Annnäherung geschehen kann. Dabei wird sowohl Bezug genommen auf generellabstrakte wie auch auf konkret- lokale Grundlagen.

Als Ausgangsbasis dienen folgende Fragestellungen:

Raum/ Planung:
Lassen sich kulturelle Ansiedlungen steuern? Was sind Auswirkungen/Voroder Nachteile von relativ dichten Ansiedlungen von Kulturbetrieben bzw. sind diese aus ökonomischen Zwängen heutzutage notwendig? Was wären Alternativen?

Raum/ Strukturierung:
Wie weit können aktuelle Phänomene und die sich rasant verändernden Verhältnisse des Städtischen noch mit den im folgenden vorgestellten Ansätzen und Begriffen erklärt/bezeichnet werden? Welche Verknüpfungen bestehen zwischen „Creative Work“ und Wissensarbeit?

Raum/ Zeit:
Wirken innerhalb der „Creative Industries“ tatsächlich Phänomene der Ent-Ortung, Ent-Zeitlichung und Flexibilisierung durch die aktuellen Arbeitsverhältnisse?
Welche Relevanz haben Zeit und Flüchtigkeit/Temporarität in Verbindung mit Raumproduktion?

2. Soziologische Theorie- Splitter

Ausgehend von drei soziologischen Theorien werden einige grundlegende Wirkungsweisen von Kultur und Raummodellen erklärt. Diese sollen eine Bandbreite möglicher Betrachtungsweisen darstellen. Der Raumbegriff wird betrachtet, da Kultur und Ökonomie immer auch mit der Raumkomponente verknüpft sind. Da die Theorien nicht alle aktuellen Phänomene inkludieren und nur relevante Passagen ausgewählt sind, werden sie hier als „Splitter“ bezeichnet. Es gibt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Pierre Bourdieu geht davon aus, dass Raum nicht a priori ist, sondern konstruiert wird. Neben ökonomischem und sozialem Kapital ist kulturelles Kapital eine Komponente, die maßgeblich die Raumkonstruktion und –struktur prägt. Dabei sind ökonomisches, soziales und kulturelles Kapital nicht voneinander zu trennen. Im Raum ist die relative Anordnung dieser Güter charakteristisch für ihn. Aufgrund der ungleichen Ausstattung von Personen mit diesen Gütern sind die Möglichkeiten zur Gestaltung von Räumen jedoch unterschiedlich verteilt (Löw 2001:181f). Die Klassen- und Geschlechtszugehörigkeit im Sinne der Kategorien von „Class“, „Race“ und „Gender“ bestimmen die Zugangsmöglichkeiten zu sozialen Gütern (Vgl. ebd. 2001:177)und damit auch die Raumgestaltungsmöglichkeiten. Auch bedingen die daraus entstehenden Präferenzen an den Raum wiederum die Prägung dessen: „Es ist der Habitus, der das Habitat macht.“ (Bourdieu, P., zit. in: ebd. 2001:182).

[....]

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/63148/