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Unterrichtsstunde: Berufe und Arbeiten zur Zeit Jesu (1. Klasse)

Internship Report, 2004, 21 Pages
Author: Andrea Schlafke
Subject: Theology / Religion (For Pre-University Students)

Details

Category: Internship Report
Year: 2004
Pages: 21
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 14  Entries
Language: German
Archive No.: V63238
ISBN (E-book): 978-3-638-56330-7

File size: 186 KB


Excerpt (computer-generated)

Otto-Friedrich Universität Bamberg
Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts

Berufe und Arbeiten zur Zeit Jesu

Andrea Schlafke

 

Inhaltsverzeichnis


1. Sequenzplanung ... 2

2. Bedingungsanalyse: Schule, SchülerInnen und LehrerInnen ... 3

3. Sachanalyse zum Thema „Berufe und Arbeiten zur Zeit Jesu“ ... 8

4. Didaktische Analyse ... 12

5. Begründung der Methoden und sozialen Interaktionen ... 14

6. Lernziele ... 17

7. Literaturverzeichnis ... 18

8. Unterrichtsverlaufsplan ... 19

 

 

1. Sequenzplanung zur Unterrichtseinheit „Jesus ist gut zu den Menschen“

(jeweils eine Doppelstunde)

21. April: „Jesus wer bist du?“ (Einführung in das Thema)
28. April: „Wo Jesus und seine Freunde gelebt haben.“ (Erstellung einer Landkarte)
05.Mai: „Wo Jesus und seine Freunde gelebt haben.“: Wohnen und Essen
12. Mai: Berufe und Arbeiten zur Zeit Jesu
19. Mai: „Jesus und Bartimäus“
26. Mai: „Jesus und Levi“

- Pfingstferien -

16. Juni: „Der gute Hirte“


2. Bedingungsanalyse

Bedingungen an der Volksschule

Der Religionsunterricht an der Volksschule findet im Regelfall gleichrangig zu den anderen Fächern statt, Unterrichtsausfälle stellen die Ausnahme dar.
Die Schüler und Schülerinnen werden nach Konfession getrennt, es gibt keine Klassen in denen evangelische und katholische Kinder zusammen unterrichtet werden.
Auch die Jahrgänge bleiben im Fach katholische Religion getrennt, da es in jeder Jahrgangsstufe genügend katholische Schüler gibt, denn im Normalfall melden sich auch keine Schüler vom Religionsunterricht ab.
Die evangelischen Schüler wechseln für Religion den Raum, während die katholischen im Klassenzimmer bleiben.
Für die Unterrichtsplanung steht den LehrerInnen eine gut ausgestattete Bibliothek im Schulhaus zur Verfügung, in der sich verschiedene Materialien wie Dias, Lehrerhandbücher und Zeitschriften (Abonnement: „Grundschule Religion“) etc. befinden.
Die Schule richtet sich nach den Lehrplanvorgaben für den katholischen Religionsunterricht, es werden weiterhin keine Religionsstunden gekürzt, da gemäß Art. 7 im Grundgesetz Religion als ordentliches Lehrfach gilt.

Lehrerinnen und Lehrer an der Volksschule

Die Praktikumslehrerin ist sowohl Klassenlehrerin in der Klasse als auch Fachlehrerin für Katholische Religion. Die Lehrerin bewertete diese Situation überaus positiv. Zur zeitlichen Belastung für dieses spezielle Fach ist zu sagen, dass Religion ein sehr vorbereitungsintensives Fach für den Lehrer darstellt. Nach Meinung der Praktikumslehrerin sei Religion ein Fach nur unter vielen und kein Hauptfach. Deswegen hätte sie manchmal zu wenig Zeit für das Unterrichtsfach Religion. Als letzten Punkt ist noch durchaus positiv anzuführen, dass alle Lehrerinnen und Lehrer nach Aussagen der Praktikumslehrerin Interesse am Religionsunterricht zeigen.

Schüler und Schülerinnen der Klasse

Die Klasse besuchen derzeit 22 Schüler, davon neun Mädchen und 13 Jungen. Zur sozialen Herkunft konnte uns die Klassenlehrerin Frau H. keine Angaben machen, da die Berufe der Eltern aus Datenschutzgründen nicht mehr in den Schülerakten aufgeführt werden.
Über drei Kinder der Klasse konnte die Klassenlehrerin berichten, dass deren Eltern getrennt leben bzw. geschieden sind.
Alle Kinder sind deutscher Herkunft, somit gibt es keine Ausländerkinder in der Klasse.
Nach Trautmann/Thoma (2004) erfordert der Religionsunterricht der Grundschule nach Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie, die Schüler und ihre Ansichten und Meinungen ernst zu nehmen, damit sie diesen selbsttätig und eigenaktiv mit genügend Wahl- und Raumfreiheit gestalten können. Besonders ist hier der soziale, der leistungsorientierte, der kognitive, der emotionale, der moralische und der religiöse Entwicklungsstand der Grundschulkinder zu beachten. In sozialer Hinsicht muss man berücksichtigen, dass sich die Kinder in ein neues soziales Umfeld eingewöhnen und einfügen müssen, wobei sie mit Kindern unterschiedlicher Herkunft interagieren und kommunizieren müssen, die Strukturen der sozialen Situationen kennen lernen und verstehen müssen, Konflikte bewältigen und neue Rollen übernehmen müssen. „Die soziale Entwicklung des Kindes in diesem Geflecht unterschiedlicher sozialer Situationen betrifft dabei sowohl das aktive Handeln und Gestalten von Umwelt seitens des Kindes als auch die Fähigkeit zur Anpassung an die sozialen Gegebenheiten.“(Trautmann, Thoma 2004, S. 12.).

 

[...]



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