Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Autor: Kristina Laudan
Fach: Pädagogik - Sonstiges
Details
Institution/Hochschule: Christian-Albrechts-Universität Kiel (Psychologie)
Tags: Psychoanalyse
Jahr: 2001
Seiten: 36
Note: 1
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 235 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-13922-9
Analyse ohne Sekundärliteratur.
192 KB
Textauszug (computergeneriert)
Anna Freud:
Das Ich und die Abwehrmechanismen -
eine ausführliche Zusammenfassung
Gliederung
0. Einleitung
Teil I
Theorie der Abwehrmechanismen
1. Das Ich als Stätte der Beobachtung 2
2. Die Verwertung der analytischen Technik zum Studium der
psychischen Instanzen 5
3. Die Abwehrtätigkeit des Ichs als Objekt der Analyse 10
4. Die Abwehrmechanismen 13
5. Orientierung der Abwehrvorgänge nach Angst und Gefahr 14
Teil II
Beispiele für die Vermeidung von Realunlust und Realgefahr
(Vorstufen der Abwehr)
6. Die Verleugnung der Phantasie 18
7. Die Verleugnung in Wort und Handlung 19
8. Die Ich-Einschränkung 21
Teil III
Zwei Beispiele für Abwehrtypen
9. die Identifizierung mit dem Angreifer 23
10. Eine Form von Altruismus 24
Teil IV
Abwehr aus Angst vor der Triebstärke
(dargestellt am Beispiel der Pubertät)
11. Ich und Es in der Pubertät 27
12. Triebangst in der Pubertät 30
13. Stellungnahme 33
0. Einleitung
Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Zusammenfassung des wesentlichen Inhaltes des Buches: "Das Ich und die Abwehrmechanismen" von Anna Freud. Um den Gedanken und die Ideen der Psychoanalyse darzustellen und zu verdeutlichen wurde weitgehend der original Wortlaut von Anna Freud beibehalten sowie auf vielfachen Einsatz von Zitaten Wert gelegt.
Da es sich um eine Zusammenfassung handelt, wurde der Aufbau des Buches für diese Arbeit übernommen.
Teil I: Theorie der Abwehrmechanismen
1. Das Ich als Stätte der Beobachtung
Definition der Psychoanalyse
Die Beschäftigung mit dem Ich war in der Psychoanalyse eine Zeitlang unpopulär. Dadurch wurde die Beschäftigung mit dem Es zur Hauptsache. Nur dies wurde als "richtige" Psychoanalyse gesehen. Der Beginn der Psychoanalyse war deshalb eine Lehre, die sich auf Basis dieser Funde aufgebaut hat, d.h. sie war v.a. eine Psychologie des Unbewußten. Diese Definition verliert nach Anna Freud allerdings den Anspruch auf Richtigkeit, wenn sie auf die psychoanalytische Therapie angewendet werden soll. Laut Anna Freud waren das Ich und seine Störungen von Anfang an Objekt der Betrachtung. Das Es diente der Aufhebung der Störungen und der Wiederherstellung der Intaktheit des Ich.
Es, Ich und Über-Ich in der Selbstwahrnehmung
Die drei Instanzen Es, Ich und Über-Ich sind in sehr unterschiedlicher Weise erreichbar für die Beobachtung:
Das Es ist nicht unter allen Bedingungen der Beobachtung zugänglich, nämlich dann nicht, wenn im Es keine Triebregungen herrschen und versuchen, ins Ich vorzustoßen. Die Inhalte des Über-Ichs sind zu einem großen Teil bewußt, allerdings entgleitet uns, wo ich und Über-Ich einig sind, die Vorstellung des Über-Ich. Diese Instanz ist als Einzelinstanz nicht erreichbar. Sie wird nur dort einsichtig, wo sich Über-Ich und Ich kritisch gegenüberstehen und im Ich Folgezustände der Kritik sichtbar werden, z.B. Schuldgefühle.
[...]
Kommentare
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: