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Die Funktionen der Massenmedien

Termpaper, 2002, 18 Pages
Author: Felix Frey
Subject: Communications: Mass Media

Details

Event: Einführung in das Mediensystem der BRD
Institution/College: University of Leipzig (Insitut f. Kommunikations- und Medienwissenschaften)
Tags: Funktionen, Massenmedien, Einführung, Mediensystem
Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 18
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V6343
ISBN (E-book): 978-3-638-13935-9
ISBN (Book): 978-3-638-78695-9
File size: 198 KB
Notes :
Nach den erforderlichen Begriffsklärungen werden die Informationsfunktion, die politischen, sozialen, und ökonomischen Funktionen dargestellt und anschließend ein kurzer Überblick über die Diskussion über die Öffentliche Aufgabe der Medien und ihre Charakterisierung als Vierte Gewalt gegeben.156 KB


Abstract

Die voranschreitende Pressekonzentration rief vor allem auf ihrem Höhepunkt in den 1970er Jahren zahlreiche Kritiker aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf den Plan, die in ihr eine Gefährdung der Grundlagen der Demokratie, nämlich des Pluralismus und der politischen Meinungsbildung sahen. Diese Diskussion wird auch heute noch geführt und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Funktionen der Presse und allgemein der Massenmedien, die diese für den Einzelnen und die Gesellschaft mit ihren Subsystemen erfüllen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich nach einem Abschnitt zur Begriffsklärung (2.1) mit der Informationsfunktion (2.2.), den politischen (2.3), sozialen (2.4) und ökonomischen (2.5) Funktionen der Massenmedien und beleuchtet abschließend zwei Begriffe, die in der oben genannten Diskussion oft fallen: den der "öffentlichen Aufgabe" und den der "Vierten Gewalt" (2.6). Die Ausführungen nehmen dabei Bezug auf ein politisches und ökonomisches System, wie wir es in der Bundesrepublik Deutschland vorfinden, also eine freiheitlich-pluralistisch verfasste, parlamentarisch repräsentative, Gewalten teilende Demokratie mit einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung.


Excerpt (computer-generated)

Die Funktionen der Massenmedien

von Felix Frey



Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 3

2 Funktionen der Massenmedien 3

2.1 Begriffsklärung 3
2.2 Informationsfunktion 4
2.3 Politische Funktionen 6
2.4 Soziale Funktionen 9
2.5 Ökonomische Funktionen 12
2.6 Vierte Gewalt mit öffentlicher Aufgabe? 13

3 Schluss 16

4 Literaturverzeichnis/Quellenangaben 17



1 Einleitung

Die voranschreitende Pressekonzentration rief vor allem auf ihrem Höhepunkt in den 1970er Jahren zahlreiche Kritiker aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf den Plan, die in ihr eine Gefährdung der Grundlagen der Demokratie, nämlich des Pluralismus und der politischen Meinungsbildung sahen. Diese Diskussion wird auch heute noch geführt und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Funktionen der Presse und allgemein der Massenmedien, die diese für den Einzelnen und die Gesellschaft mit ihren Subsystemen erfüllen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich nach einem Abschnitt zur Begriffsklärung (2.1) mit der Informationsfunktion (2.2.), den politischen (2.3), sozialen (2.4) und ökonomischen (2.5) Funktionen und beleuchtet abschließend zwei Begriffe, die in der oben genannten Diskussion oft fallen: den der öffentlichen Aufgabe und den der Vierten Gewalt (2.6). Die Ausführungen nehmen dabei Bezug auf ein politisches und ökonomisches System, wie wir es in der Bundesrepublik Deutschland vorfinden, also eine freiheitlich-pluralistisch verfasste, parlamentarisch repräsentative, Gewalten teilende Demokratie mit einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung.

2 Funktionen der Massenmedien

2.1 Begriffsklärung

Funktionen der Massenmedien sollen hier in Bezugnahme auf Robert K. Merton als Leistungen bzw. Aufgaben des Systems Massenkommunikation verstanden werden, die sich aus Bedürfnissen der Gesellschaft bzw. ihrer Subsysteme bis hin zum Individuum ergeben . Der Begriff "Bedürfnis" deckt hierbei ein breites Bedeutungsspektrum ab, das von individuell-psychologischen Bedürfnissen wie z.B. dem Unterhaltungsbedürfnis bis hin zu gesamtgesellschaftlichen Erfordernissen reicht, indem z.B. ein demokratisches System zu seinem Funktionieren der Mitwirkung informierter und engagierter Bürger "bedarf".
Versteht man nun mit Maletzke Funktionen als im Hinblick auf diese Bedürfnisse positive Auswirkungen, können Dysfunktionen als negative, der Befriedigung der Bedürfnisse abträgliche, oder sogar entgegengesetzte, Folgen definiert werden, die sich aus dem Wirken der Massenmedien ergeben.
Als weit problematischer erweist sich der Versuch, eine für diesen Zusammenhang zufriedenstellende Definition des Begriffs Massenmedien vorzunehmen, wohl vor allem deshalb, weil "die Medien" aus unserem Alltag und damit der Alltagskommunikation nicht wegzudenken sind. Dass der eben verwandte Ausdruck "die Medien" ein höchst diffuser, unwissenschaftlicher ist, ist unbestreitbar. Meines Erachtens wäre er gerade deshalb für den Zweck dieser Arbeit sogar sehr gut geeignet, weil er gewissermaßen einen gesamten Teilbereich der Gesellschaft, ein System mit seinen ökonomischen ("Medienkonzerne"), technischen ("Neue Medien"), politischen ("Medienpolitik") und sozialen ("Gewalt in den Medien") Aspekten und seiner Verflechtung in der Gesellschaft ins Bewusstsein ruft. All diese Dimensionen sind also stets mitzudenken, auch wenn die nun folgende Definition vor allem den technischen Aspekt betont. Danach sollen mit dem Begriff der Massenmedien alle jene Medien bezeichnet werden, "über die durch Techniken der Verbreitung und Vervielfältigung mittels Schrift, Bild und/oder Ton optisch bzw. akustisch Aussagen an eine unbestimmte Vielzahl von Menschen vermittelt werden" . Diese Begriffsbestimmung lässt viele Erscheinungen, vom Flugblatt über das Buch bis zum TV-Sender, zu. Die folgenden Ausführungen sind zwar grundsätzlich auf alle diese Erscheinungen anwendbar, haben jedoch vor allem die "klassischen" Medien Presse und Rundfunk im Blick. An erster Stelle soll nun die Informationsfunktion beschrieben werden.

[...]


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