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Details

Veranstaltung: Globalisierung und multikulturelle Gesellschaft: Minoritäten und soziale Randgruppen
Institution/Hochschule: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Tags: Weiße, Minorität, Südafrika, Globalisierung, Gesellschaft, Minoritäten, Randgruppen
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2005
Seiten: 30
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 14  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 245 KB
Archivnummer: V63455
ISBN (E-Book): 978-3-638-56510-3

Textauszug (computergeneriert)

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Soziologie Lehrstuhl II

Hauptseminar:
Globalisierung und multikulturelle Gesellschaft: Minoritäten und soziale Randgruppen in Deutschland

"Weiße" als Minorität in Südafrika

vorgelegt von. Amadeus Müller-Daubermann
vorgelegt im: Wintersemester 2005/06

Inhaltsverzeichnis

"Weiße" als Minorität in Südafrika ... 1

Einleitung ... 3

1 Überblick zur Geschichte der "Weißen" in Südafrika ... 4
1.1 Apartheid - Motivation und Umsetzung ... 5
1.2 Demografische Entwicklung bis Anfang der 1990er Jahre und Wanderungsbewegung ... 6

2 1990 bis 1994 - Die Transformationsphase ... 7
2.1 Gründe für das Ende der Apartheid ... 8
2.2. African National Congress (ANC) ... 8

3 Sozioökonomische Disparitäten ... 10

4 Die aktuelle Situation der "Weißen" ... 12
4.1 Demografie und Wanderungsbewegung in Südafrika ... 13
4.2 Wohnungskrise ... 14
4.3 Kriminalität ... 16
4.3.1 Vertrauensverlust in Regierung und Exekutive ... 18
4.3.2 "Lager - Mentalität" ... 19
4.4 "Weiße" Farmer ... 20

5 Zukünftige Entwicklungen ... 21

Schlusswort ... 23

Literaturverzeichnis ... 24

 

Einleitung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Situation der "Weißen" in Südafrika als eine Minorität, welche aufgrund ihrer Rolle in der Geschichte des Landes heute mehr bedroht sind den je. Noch vor 20 Jahren waren ihre Rechte durch die "weiße" Minderheitsregierung abgesichert. Jetzt, nach dem Ende der Apartheid, sind sie eine Minderheit, die jedoch nach wie vor den größten Teil der Reichtümer des Landes kontrolliert. Ihr gegenüber steht eine heterogene "schwarze" Bevölkerungsmehrheit. Die meisten verfügen weder über Land, Eigentum und Arbeit, noch über eine Schulbildung oder sogar Hochschulbildung, sodass es für sie um das nackte Überleben geht. Anderen geht es nach dem Ende der Apartheid etwas besser, da sie nun Arbeit haben oder sogar in den Staatsdienst getreten sind. Einige wenige haben sich innerhalb der letzten Jahre hochgearbeitet und gehören nun der Oberschicht an. Die Fragen die sich stellen sind:
Wie entwickeln sich die verschiedenen Bevölkerungsgruppen und in welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Was ist die heutige Situation der "Weißen" und welche Rolle werden sie in der Zukunft in Südafrika spielen oder gibt es für sie dort keine Zukunft?
Neben diverser Literatur zu diesem Thema wurde auch ein Interview mit Stefanie Müller, einer Deutschen die in Sambia geboren und in Südafrika zur Schule gegangen ist, berücksichtigt.


1 Überblick zur Geschichte der "Weißen" in Südafrika

Den Grundstein für die Besiedlung von Südafrika durch "Weiße" wurde von holländischen Siedlern, den Buren, schon Ende des 17. Jahrhundert gelegt, indem sie die erste Kolonie am Kap gründeten. Durch die Emigration weiterer Buren aus Holland nach Südafrika, wuchs die erste Siedlung schnell heran. Mit den ersten Erkundungstouren in das Landesinnere und der Erschließung natürlicher Ressourcen zur Deckung des Bedarfs an Lebensmitteln und Rohstoffen, wie zum Beispiel Feuerholz, trafen die Buren auf in der Gegend heimische Stämme, wie die Hottentotten, die Buschmänner und Xhosa. Schon bald kam es zu den ersten Konflikten, die mit den Kaffernkriegen und der Vertreibung der genannten Stämme endeten. 1

[...]


1 Vgl. Holz-Kemmler (2001), S. 17 ff.

Kommentare

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