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Details

Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2002
Seiten: 23
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 239 KB
Archivnummer: V6357
ISBN (E-Book): 978-3-638-13948-9

Textauszug (computergeneriert)

Motivationsprobleme in der Schule

von Katja Hartmann


Inhalt

1. Einleitung 1

2. Begriffserklärungen 2

2.1 Definition Motiv 2
2.2 Definition Motivation 2
2.3 Verknüpfung der beiden Begriffe Motiv und Motivation 3

3. Motivation 3

3.1 Der Verlauf einer motivationalen Handlung 3

3.2 Intrinsische und extrinsische Motivation 4
3.2.1 Intrinsische Motivation 4
3.2.2 Extrinsische Motivation 5

3.3 Motivationsfördernde Maßnahmen 6
3.3.1 Die Ergebnisinformation 7
3.3.2 Die Selbstbekräftigung 7
3.3.3 Die Belohnung (Lob) 8
3.3.4 Die Bestrafung (Tadel) 8

3.4 Motivationsfördernde Maßnahmen im Sportunterricht 9

4. Leistungsmotivation und Anspruchsniveau 10

5. Lernmotivation 13

5.1 Lernen und Aha-Erlebnis 14
5.1.1 Wodurch können Aha-Erlebnisse ausgelöst werden? 15
5.2 Motivation und Demotivation 16

6. Zusammenfassung 17

7. Literaturverzeichnis 19

 

Abstract:

Motivation ist ein Begriff, der uns immer begleitet. In bezug auf Schule sind Leistung, Lernen und Motivation wichtige Begriffe, die in einem engen Zusammenhang stehen. So kann das Lernen und die damit verknüpfte Leistung ohne irgendeine Form der Motivation weder begonnen, noch vorangetrieben oder abgeschlossen werden.
Diese Arbeit bietet Hilfestelllungen und Ideen, Motivation zu nutzen und zu fördern, sowohl im täglichen Leben, als auch in Schule und Schulsport.


1. Einleitung

Was bewegt einen Menschen, eine Handlung zu beginnen, ein Ziel zu verfolgen, eine Handlung zu beenden, eine Leistung zu vollbringen?

Jeder Mensch hat das Bedürfnis, Unklarheiten zu beseitigen, Probleme zu lösen, Fragen zu beantworten. Wird ein Rätsel, eine Denksportaufgabe gestellt, beginnt jeder sofort zu überlegen; viele finden keine Ruhe, bis sie die Lösung gefunden haben. Besonders ausgeprägt ist der Wissensdrang bei kleinen Kindern; sie wollen ihre Welt kennen lernen, ihre Tage sind gefüllt mit Forschungen, Entdeckungen und - oft zum Leidwesen der geplagten Eltern - mit endloser Fragerei.

Leider findet in der Schule häufig ein Abstumpfungsprozess statt. Kinder fühlen sich überfüttert, sie bekommen Wissen auf dem Teller präsentiert, nach dem sie überhaupt nicht gesucht haben. Stoffpläne und Reglements bestimmen, mit welchen Inhalten sie sich auseinandersetzen müssen; für die individuellen Interessen bleibt wenig Raum. Auch wenn Fragen auftauchen, die sich aus aktuellen Begebenheiten ergeben, das Bedürfnis nach Informationen auf einem bestimmten Gebiet entsteht, besteht in der Schule oft wenig Gelegenheit, darauf einzugehen.

Leistung, Lernen und Motivation sind wichtige Grundbegriffe, die in einem engen Zusammenhang stehen. So kann das Lernen und die damit verknüpfte Leistung ohne irgendeine Form der Motivation weder begonnen noch vorangetrieben oder abgeschlossen werden. Dabei stellt nicht nur in der Schule, sondern auch in vielen anderen Bereichen z.B. im Sport oder der Musik die Motivation eine wichtige Grundbasis dar, ohne die das Lernen nicht denkbar bzw. realisierbar ist.

2. Begriffserklärungen

Um zu klären, was Motivation eigentlich bedeutet, folgen einige Definitionen zum besseren Verständnis der Arbeit:

2.1 Definition Motiv

Motive bezeichnet man als das Bestimmungsprinzip des Wollens. Sie sind Beweggründe und damit jene Voraussetzungen, die den Willen bestimmen und zum Handeln zwingen. (MASKUS)

Motive sind sehr abstrakte Inhaltsklassen von wertgeladenen und - im positiven Fall angestrebten - Folgen eigenen Handelns. (HECKHAUSEN, 1988)

2.2 Definition Motivation

Die wohl kürzeste, aber trotzdem sehr effektive Definition liefert uns YOUNG (1961):

Motivation: "All variables which arouse, sustain, and direct behaviour."

Eine andere Definition nennt uns MASKUS: "Motivation ist ein Oberbegriff für jene Vorgänge, die man als Antrieb, Streben, Wollen, Begehren oder Wünschen bezeichnet. Man könnte auch von dem stimulierenden Phänomen des Willens sprechen; somit ist der Motivationsbegriff an das Zustandekommen einer Willensentscheidung gebunden."

Eine dritte Definition erhalten wir von HECKHAUSEN (1988): "Motivation ist ein Sammelbegriff für vielerlei Prozesse und Effekte, deren gemeinsamer Kern darin besteht, dass ein Lebewesen sein Verhalten um der erwarteten Folgen willen auswählt und hinsichtlich Richtung und Energieaufwand steuert."

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Kommentare

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