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PIMS - Projekt: Schlussfolgerungen für die strategische Ausrichtung

Termpaper, 2006, 27 Pages
Author: Jenny Geihsen
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Event: Unternehmensführung im Mittelstand
Institute: FOM - Fachhochschule für Oekonomie & Management
Tags: PIMS, Projekt, Schlussfolgerungen, Ausrichtung, Unternehmensführung, Mittelstand
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 27
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 19  Entries
Language: German
Archive No.: V63698
ISBN (E-book): 978-3-638-56683-4

File size: 280 KB


Excerpt (computer-generated)

PIMS – Projekt:
Schlussfolgerungen für die strategische Ausrichtung

von: Jenny Geihsen

 


INHALTSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG 1

1.1 Problemstellung  1
1.2 Gang der Untersuchung 2

2 BETRACHTUNG STRATEGISCHER ZIELE  3

2.1 Die Variable ROI  3
2.2 Die Existenz von Marktgesetzen  3

3 DAS PIMS-PROJEKT 4

3.1 Historie der PIMS – Datenbank 4
3.2 Aufbau und Datenerhebung der PIMS – Datenbank 5
3.3 PIMS - Modelle  8

4 DAS PIMS - PROJEKT UND DESSEN SCHLUSSFOLGERUNGEN FÜR DIE STRATEGISCHE AUSRICHTUNG 10

4.1 Marktanteil und Erfolg  10
4.2 Vertikale Integration und Erfolg  13
4.3 Investmentintensität und Erfolg 14
4.4 Qualität und Erfolg  16

5 FAZIT 19

LITERATURVERZEICHNIS 21
 


 

 

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

In den letzten Jahren hat strategischen Denken im Unternehmen deutlich an Bedeutung gewonnen. Die Unternehmensführung muss die rasch auftretenden Veränderungen in der technischen, ökonomischen und sozialen Umwelt und den daraus neu gestellten Problemen und Situationen bewältigen können und Strategien für die Schaffung, die langfristige Sicherung und Nutzung von Erfolgspotentialen durchführen1. Nur wenn Chancen und Bedrohungen frühzeitig identifiziert werden, können Unternehmen nachhaltig gesichert werden und Handlungsspielräume erhalten bleiben2. Wesentliche Faktoren waren an der Entwicklung von der Planung allgemein hin zur strategischen Unternehmensplanung3 beteiligt: die wachsende Dynamik und Komplexität der Umweltbedingungen, die Entwicklungen in der Organisation des Unternehmens sowie die Fortschritte im Bereich der Planungsmethoden4.

Erwähnt sei auch die Entwicklung vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt in den 60er Jahren, die Ölkrise in 1973 und die in den 80er Jahren aufkommenden Internationalisierung und Globalisierung der Märkte sowie der Wandel von zentralen, funktionalen hin zu dezentralen „divisions“ Unternehmensstrukturen, die durch die Erkenntnis Chandlers: „Structure follows strategy“ gefördert wurde5. Als ein weiterer Faktor galt die Weiterentwicklung des methodischen Instrumentariums der strategischen Planung. Um zu einer systematischen Entscheidungsvorbereitung zu gelangen, wurden in den 60er Jahren Wirtschaftlichkeits- und Investitionsrechnung eingesetzt, sowie einfache Wenn-Dann-Wirkungsmodelle herangezogen. Im verstärkten Maße wurden in den 70er Jahren Lern- und Erfahrungskurven, Portfoliomethoden und Stärken – und Schwächenanalysen angewandt6.

Die spezifische Aufgabe der strategischen Unternehmensplanung liegt nicht darin, Absichten und Ziele als gegeben hinzunehmen, sondern in der Schaffung und Erhaltung von Erfolgspotentialen7. Erfolgspotentiale einer Unternehmung basieren auf Erfolgsfaktoren, sie beeinflussen Erfolgspotentiale allerdings nicht nur durch ihre einzelne Ausprägung, sondern auch durch ihre Wechselbeziehungen8. Das Problem besteht darin, solche Erfolgspotentiale zu erkennen, zu bewerten und für strategische Ziele zu bestimmen. Diese Problematik stellt ein zentrales Thema des strategischen Managements dar, welches sich neben der Planung von Strategien auch mit der Steuerung sowie Kontrolle der Strategieumsetzung bzw. -implementierung befasst.

1.2 Gang der Untersuchung

Um den Einfluss von Erfolgsfaktoren auf den strategischen Erfolg einer Unternehmung ableiten zu können, bietet die Erfolgsfaktorenforschung mehrere Modelle, Untersuchungen und Studien an. Im Rahmen dieser Arbeit werden die branchenübergreifenden PIMS – Studien für die Darstellung der Problematik herangezogen und andere empirische und konzeptionelle Arbeiten nicht berücksichtigt. Im folgenden Teil der Arbeit werden zunächst die für die PIMS – Studien grundlegenden Begriff näher definiert, bevor auf die Entwicklung der PIMS – Forschung eingegangen wird und der Blick über den Aufbau der Datenbank, den PIMS - Modellen sowie Form der Datenerhebung einen Überblick zum Thema geben sollen. Im vierten Abschnitt werden die Schlussfolgerungen der PIMS - Studien für die strategische Ausrichtung anhand ausgewählter Erfolgsfaktoren und der Zielgröße ROI, auf die Zielgröße Cash Flow wird nicht eingegangen, erläutert.

2 Betrachtung strategischer Ziele

2.1 Die Variable ROI

Die Variable Return on Investment (ROI) wird wie folgt definiert als Quotient aus Gewinn vor Steuern zu durchschnittlich investiertem Vermögen. Es handelt sich hierbei um einen „[...] Gewinn sowohl vor Steuern als auch vor Abzug von Fremd- Zinsaufwand, aber nach Abzug von Konzernumlagen (corporate charges)“9. Das durchschnittlich investierte Vermögen setzt sich zusammen aus: Anlagevermögen zu Buchwerten, zuzüglich Umlaufvermögen abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung10. Der Betrachtungszeitraum für diese Kennzahl beträgt vier Jahre. Im Rahmen der PIMS – Studien wurden 30 Erfolgsfaktoren ermittelt, die mit der Kennzahl ROI positiv sowie negativ korrelieren11.

2.2 Die Existenz von Marktgesetzen

[...]


1 Vgl. Gälweiler (1986), S. 149.

2 Vgl. Schreyögg (1984), S. 80.

3 „Die strategische Unternehmensplanung ist Teil der strategischen Führung der Unternehmung [...].“ vgl. Hinterhuber (1984), S. 35.

4 Vgl. Kreikebaum (1992), S. 30.

5 Vgl. Kreikebaum (1992), S. 30.

6 Vgl. Kreikebaum (1992); S. 32.

7 Vgl. Gälweiler (1986), S. 149.

8 Vgl. Krüger/ Schwarz (1990) a.a.O. S. 75.

9 Vgl. Neubauer (1979), a.a.O. S. 473.

10 Vgl. Luchs/Müller (1985), S. 85.

11 Vgl. Neubauer (1979), a.a.O. S. 473.


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