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Tarifäre und Nicht-Tarifäre Handelshemmnisse

Termpaper, 2006, 17 Pages
Author: Jenny Geihsen
Subject: Economics / Business: Law

Details

Event: Europa - & Internationales Wirtschaftsrecht
Institute: FOM - Fachhochschule für Oekonomie & Management, Essen
Tags: Tarifäre, Nicht-Tarifäre, Handelshemmnisse, Europa, Internationales, Wirtschaftsrecht
Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 17
Grade: 2,7
Bibliography: ~ 8  Entries
Language: German
Archive No.: V63699
ISBN (E-book): 978-3-638-56684-1

File size: 192 KB


Excerpt (computer-generated)

Tarifäre und Nicht-Tarifäre Handelshemmnisse

von: Jenny Geihsen

 


INHALTSVERZEICHNIS

1 EINLEITUNG 1

1.1 PROBLEMSTELLUNG  1
1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG 2

2 DIE BEDEUTUNG VON HANDELSHEMMNISSEN FÜR DIE WIRTSCHAFT 3

2.1 TARIFÄRE HANDELSHEMMNISSE 3
2.2 NICHT-TARIFÄRE HANDELSHEMMNISSE 6

3 FALLBEISPIELE DER ZIELKONFLIKTE 9

3.1 DIE SCHUHBRANCHE WEHRT SICH GEGEN IMPORTZÖLLE 9
3.2 DER UMGANG MIT DER GENTECHNIK SPALTET DIE HANDELSPARTNER  10

4 FAZIT/AUSBLICK 12

LITERATURVERZEICHNIS  14

 


 

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Nach erfolgreichem Abschluss der Uruguay-Runde des GATT 1 nahm die neue Welthandelsorganisation (WTO) zum 1. Januar 1995 ihre Arbeit auf. Unter dem Dach der WTO - eine internationale Organisation mit eigner Rechtsprechung - wurden sämtliche Abkommen der Uruguay-Runde sowie der bis zu diesen Zeitpunkt nur provisorisch angewendete GATT-Vertrag zusammengefasst2. Dieser Abschluss wurde auch als „Meilenstein in der Handelspoltik“ bezeichnet3.

Das Ziel des Vertragswerkes des GATT ist die Liberalisierung des internationalen Handelsverkehrs. Die Aufgaben bestehen darin, Handelshemmnisse zu beschränken und protektionistische Eingriffe in den Wettbewerb entgegen zuwirken4, um somit die Erhöhung des Lebensstandards, Vollbeschäftigung, Steigerung bzw. Erhaltung des Realeinkommensniveaus, die optimale Erschließung der Weltressourcen sowie die Steigerung der Produktion und des Austauschs von Gütern zu erreichen. Die Begründung des Strebens nach internationalem Freihandel liegt in der Effizienzgewinnung aller am Tauschprozess beteiligten Parteien5. Dieses globale Bestreben tritt oft mit den nationalen Interessen in Konflikt. Um die eigene Wohlfahrt überproportional zu steigern bzw. zu erhalten, werden staatliche Maßnahmen tarifäre und nichttarifärer Art implementiert, sodass die nationalen Interessen durchgesetzt werden können6.

Jedoch wächst in Zeiten einer schwachen Konjunktur, hoher Arbeitslosigkeit und der stetig wachsenden Globalisierung der Wunsch in vielen Staaten, die eigene Volkswirtschaft durch Einsatz protektionistischer Maßnahmen zu schützen. Beim Einsatz protektionistischer Maßnahmen durch Staaten wird in der Regel von so genannten „nicht-tarifären Handelshemmnissen“ gesprochen. Allerdings ist es aus wirtschaftlicher und rechts-wissenschaftlicher Sicht schwierig zu bestimmen was nicht-tarifäre Handelshemmnisse sind und diese als solche zu erfassen.7

1.2 Gang der Untersuchung

In der vorliegenden Seminararbeit sollen die Begrifflichkeiten der tarifären und nicht- tarifären Handelshemmnisse erklärt und abgegrenzt werden sowie ihre Bedeutung für die Wirtschaft dargestellt werden. Die Bedeutungen für die Wirtschaft sollen im Hauptteil an Praxisbeispielen aufgezeigt werden. In den Fallbeispielen für ein tarifäres und ein nicht – tarifäres Handelshemmnis sollen der bestehende Zielkonflikt herausgearbeitet werden.

2 Die Bedeutung von Handelshemmnissen für die Wirtschaft

Neben dem klassischen Instrumentarium staatlicher Handelspolitik – den Zöllen – tarifären Handelshemmnissen stehen den Staaten auch so genannten nicht – tarifäre Beschränkungen zur Verfügung.

2.1 Tarifäre Handelshemmnisse

[...]


1 Engl. GATT= General Agreements on Tariffs and Trade.

2 Vgl. Hauser/Schanz (1995), S. 56.

3 Vgl: HB NR. 079 vom 25.04.1994, S. 8.

4 Vgl.: Herdegen (2001), S. 128.

5 Vgl.: Theorem der komparativen Kostenvorteile nach Ricardo (1815).

6 Vgl.: Ströbele/Wacker (1995), S. 57.

7 Vgl.: Tietje(1997), S. 24.


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