CMS - Potenziale und Grenzen von TYPO3 close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.



Details

Veranstaltung: Ecommerce im Handel
Institution/Hochschule: Fachhochschule Koblenz
Tags: Potenziale, Grenzen, TYPO3, Ecommerce, Handel
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2005
Seiten: 30
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 27  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 388 KB
Archivnummer: V63701
ISBN (E-Book): 978-3-638-56686-5
ISBN (Buch): 978-3-640-20397-0
Anmerkungen :
Der Einstieg dieser Hausarbeit erfolgt mit der Definition von Grundlagen eines CMS. Anschliessend wird eine Marktübersicht von Open Source CMS und kommerziellen CMS erläutert und mit einem praxisnahen Auswahlverfahren (Mehrstufiger Selektionsprozess) abgeschlossen. Nach einem Einblick in die Arbeitsweise mit TYPO3 (Tutorial) und der Gegenüberstellung von Stärken und Schwächen von TYPO3, erfahren Sie abschließend, wie die Zukunft von Typo3 aussehen könnte.

Zusammenfassung / Abstract

Der Einstieg dieser Hausarbeit erfolgt mit Definitionen und Grundlagen eines CMS. Anschliessend wird eine Marktübersicht von Open Source CMS und kommerziellen CMS erläutert und mit einem praxisnahen Auswahlverfahren (Mehrstufiger Selektionsprozess) abgeschlossen. Nach einem Einblick in die Arbeitsweise mit TYPO3 (Tutorial) und der Gegenüberstellung von Stärken und Schwächen von TYPO3, erfahren Sie abschließend, wie die Zukunft von Typo3 aussehen könnte.

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Koblenz, RheinAhrCampus Remagen
Fachbereich Betriebs- und Sozialwirtschaft
WS 2005/2006

CMS - Potenziale und Grenzen von TYPO3

von: Thomas Werres

 


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort 1

2. CMS – Eine Definition 2

3. Typen von CMS  6

4. Anforderungen an ein CMS  8

5. Marktübersicht  9

5.1. Kommerzielle CMS  10
5.2. Open-Source-Systeme 12

6. Auswahl eines CMS 14

6.1. IST Analyse 15
6.2. SOLL-Analyse 15
6.3. Pflichtenheft 15
6.4. Anbieter Selektion 15
6.5. Definition von Use Cases 16
6.6. Vertragsverhandlungen und Abschluss 16

7. CMS in der Praxis am Beispiel mp-Group (Typo3)  16

7.1. Festlegung der Ziele und Planung des Auftritts 16
7.2. Erstellung der Designvorlagen 18
7.3. Installation 19
7.4. Benutzerkonfiguration 19
7.5. Bearbeitung der Seiteninhalte 20

8. Stärken und Schwächen von Typo3 22

9. Ausblick auf dem CMS – Markt und die Rolle von Typo3 24

Literaturverzeichnis
 



 

1. Vorwort

Die wachsende Komplexität von Webseiten1 setzt neue Strategien, Techniken und Verwaltungsprozesse in Unternehmen voraus. Lösungen werden längst nicht mehr ausschließlich von Softwareunternehmen entwickelt, sondern zunehmend von den Unternehmen selbst. Der Grund liegt in der Vereinfachung von Schnittstellen, durch die Menschen Informationen bereitstellen können, die weder Ahnung von HTML noch tief greifende Webkenntnisse haben2. Der herkömmliche Webmaster übernimmt bei dieser Prozessgestaltung administrative Aufgaben, wie die Bereitstellung technischer Ressourcen. Durch dieses System kann der Umfang und die Qualität der Inhalte wesentlich gesteigert werden, da Mitarbeiter entsprechend ihrer Kernkompetenz in den Publishingprozess eingebunden werden. Die wachsende Nachfrage an Informationen und individualisierten Inhalten hat Ende der 90er Lösungsansätze angeregt, welche eine Integrierung von sämtlichen Mitarbeitern in den Publishingprozess ermöglicht. Heute ist die Betreuung des Webangebots in großen Unternehmen fester Bestandteil der Unternehmensorganisation geworden. Das Angebot an Inhalten wird vom größten Teil der Belegschaft selber gepflegt. Was erst eine Herausforderung für jeden Mitarbeiter bedeutet, entpuppt sich langfristig als Gewinn für das Unternehmen.

Auf den folgenden Seiten lesen Sie wie Inhalte im Intranet/Extranet eines Unternehmens durch effiziente Schnittstellen einfach strukturiert und verwaltet werden können. Welche Rolle in diesem Zusammenhang Typo3 einnimmt, erfahren Sie in Kapitel 4 mit der Marktübersicht von Open Source Systemen und einem praxisnahen Auswahlverfahren. Die Abbildung eines Workflows mit Typo3 wird in Kapitel 5 behandelt. Nach einer Gegenüberstellung von Stärken und Schwächen des Open Source Systems erfahren Sie abschließend, wie die Zukunft von Typo3 aussehen könnte.

2. CMS – Eine Definition

Das CMS (Content Management System) ist eine softwarebasierte Schnittstelle zwischen Benutzer und Datenbank. Die Wichtigsten Aufgaben eines CMS3:

• Beschaffung und Erstellung von Inhalten
• Präsentation und Publikation von Inhalten
• Aufbereitung und Aktualisierung von Inhalten
• Management und Organisation von Inhalten
• Verteilung und Integration von Inhalten

Durch eine klare Trennung von Inhalt (digitale Assets) und Layout4 können Redakteure Assets selbständig mithilfe von Editoren betreuen. Klassifizierung von digitalen Assets5:

• Übliche Webinhalte (Texte, Bilder, Links)
• Multimedia Assets (Flash, Real Networks für Audio bzw. Video )
• Applikationsassets (Z.B. Konvertierungsprogramme)
• Transaktionelle Assets (SessionID-Vergabe zur Personalisierung und Erfolgskontrolle im E-Commerce)

Der Workflow in der Praxis gestaltet sich einfach: Die Redakteure erstellen mit den Werkzeugen (Editoren) des CMS Inhalte, die automatisch in HTML Vorlagen eingepflegt und veröffentlicht werden. Der Administrator konfiguriert die Funktionen des CMS. Er ist u.a. zuständig für die Benutzer- und Zugriffsverwaltung, die einen entscheidenden Sicherheitsfaktor ausmacht. Nähere Informationen zur Benutzerkonfiguration finden Sie in Kapitel 7.4.

Abbildung 1: Workflowschema mit einem CMS [Abbildung in der Downloaddatei vorhanden]

Charakteristikum für ein CMS ist die dezentrale Pflege einer Datenbank. Die Möglichkeit der Dezentralität ist ein wesentliches Merkmal dafür, das die Betreuung der Webinhalte nicht mehr nur durch einen Webmaster im Unternehmen oder extern von einer Agentur vorgenommen wird, sondern durch alle Benutzer, die eine Zugangsberechtigung haben6. Vorteile durch die dezentrale Organisation sind7:

• Verteilung der Aufgaben und Verantwortungen auf mehrere Stellen.
• Flexibilisierung und Verkürzung der Einpflegung von Inhalten bei hohen Änderungsfrequenzen.
• Schnellere Entscheidungsprozesse.
• Verbesserung der Unternehmenskommunikation
• Unabhängigkeit von Agenturen.

[...]


1 Vgl. Zschau: Web Content Management – Websites professionell planen, 2002; S.12 f.

2 Vgl. Krumbein, T.: Open Source – Einsetzen und integrieren, 2005, S.777

3 Kristöfl, Dr. Robert: Evaluation von Content Management Systemen, 2003, S.3, http://info.bildung.at/system/downloader.php/bmbwk-Evaluation-CMS.pdf/bmbwk-Evaluation- CMS.pdf

4 Vgl. Koch, Matthias: Open Source als Applikation, S.2, http://corp.mmp.kosnet.com/CORP_CD_2004/archiv/papers/CORP2004_KOCH2.PDF

5 Vgl. Zschau: Web Content Management – Websites professionell planen, 2002; S.40 f.

6 Vgl. Zschau: Web Content Management – Websites professionell planen, 2002; S.59 ff.

7 Ebenda, S.59 ff.

Kommentare

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/63701/