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Prozessmanagement im Krankenhaus - Potenziale für Agentensysteme

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2006, 15 Pages
Author: Moissej Sverdlin
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2006
Pages: 15
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V63736
ISBN (E-book): 978-3-638-60282-2

File size: 89 KB


Excerpt (computer-generated)

Technische Universität München
Fakultät für Informatik
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (I 17)
Hauptseminar: Telematik im Gesundheitswesen


Prozessmanagement im Krankenhaus – Potentiale für Agentensysteme


Moissej Sverdlin

Juni 2006

 

Inhaltsverzeichnis
 

1. Einführung zu Prozessmanagement im Krankenhaus

2. Erklärung über die Fragestellung dieser Arbeit

3. Klassifikationen
3.1. Was ist Prozessmanagement?
3.2. Was ist ein Krankenhaus?
3.3. Was sind Agentensysteme?

4. Überblick über die verschiedenen momentan von Forschern oder Firmen erprobten Agentensystemen

5. Studie: Krankenhaus Schwabing
5.1. Systematisierung des Hospitals und seiner Funktionen als Kommunales Krankenhaus der maximalen
Versorgungsleistung
5.2. Ist-Zustand von den Abläufen im Prozessmanagement
5.3. Spezialisierung auf Chirurgie
5.3.1. Aufnahme in der Notaufnahme
5.3.2. Notoperation im Operationssaal

6. Krankenhaus Schwabing – Sollzustand der Prozesse
6.1. Ausstattung aller Stationen mit Tablet PCs oder fahrbaren Laptoptischen
6.2. Ausweitung der Nutzung von Medical Pathways um Prozesse effizienter durchzuführen
6.3. Ausrüstung von Notärzten bzw. Rettungssanitätern mit Tablet PCs mit UMTS Modulen
6.4. Vernetzung des Krankenhauses mit Wlan zur Nutzung von RFID Chips & Laptops

7. Einführung in Medical Pathways Systemen im KMS (Krankenhaus München Schwabing)
sowie Potentiale für die Zukunft

7.1. Einführung
7.1.1. Modellierung
7.1.2. Realisierung
7.1.3. Nutzung
7.2 Potentiale

8. Schlussfolgerung

9. Literaturverzeichnis

 

1. Einführung zu Prozessmanagement im Krankenhaus

Krankenhausmanagement ist ein breites Feld, in dem man verschiedene verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen muss, die ein gesamtes Krankenhaus betreffen können. Es reicht von der Finanzierung des Krankenhausbetriebes über öffentliche Mittel, Einnahmen aus dem Krankenhausbetrieb oder Drittmitteln; seien es Spenden oder Mittel, welche zweckgebunden für die Forschung gestiftet werden; über die langfristige Planung des Krankenhaus etwa mit Behörden zum operativem Geschäft des Krankenhaus, dem Prozessmanagement.

Das Prozessmanagement ist dazu da um Geschäftsprozesse, die in einem Unternehmen ablaufen, wirtschaftlich, zeitlich oder operativ zu optimieren sowie die Supervision der vom Management vorgegeben Vorgaben. Im Krankenhaus ist das Prozessmanagement noch eine Stufe mehr, denn anders als in einem normalen Geschäftsprozess können Menschenleben gefährdet werden, wenn Prozesse fehlerhaft oder suboptimal durchgeführt werden. Als Beispiel wäre da die Hygiene im Krankenhaus zu nennen, die oberste Priorität hat, da das Infektionsrisiko gerade bei stationär behandelten Patienten äußerst hoch ist. (Krizmaric et al, 2005). Demnach muß sichergestellt werden, dass rigide Hygienestandards kontinuierlich 24/7 eingehalten werden von allen Mitarbeitern. Ein anderes Beispiel wäre die Notaufnahme eines Krankenhauses zu nehmen, wobei viele „Kunden“ darauf warten „bedient“ zu werden, jedoch hat nicht jeder Patient die gleich hohe Dringlichkeit behandelt zu werden, weswegen die Patienten prioritisiert auf Wartelisten verteilt werden um die Kapazitäten, die begrenzt sind, nicht zu überlasten. Im Verlauf dieser Arbeit wird auf die Realität in einem Kommunalen Krankenhaus der maximalen Versorgungsstufe, dem Krankenhaus Schwabing in München, eingegangen. Von der Realität, die in einer Studie abgebildet wurde, werden dann Potentiale für die Zukunft erschlossen, wie man und mit welchen Mitteln Prozesse besser ablaufen lassen kann.


2. Erklärung über die Fragestellung dieser Arbeit

Diese Seminararbeit widmet sich folgender Fragestellung: Wie ist die Realität in einem Krankenhaus im Bereich des Prozessmanagements und in wieweit kann man diese zum Positiven mit Hilfe von Multi Agentensystemen verändern?


3. Klassifikationen

Nachfolgend werden die drei Hauptbegriffe dieser Seminararbeit definiert und besprochen.


3.1 Was ist Prozessmanagement?

Die Online Enzyklopädie Wikipedia sagt: „…Prozessmanagement beschäftigt sich mit Steuern, Herausfinden, Gestalten, Dokumentieren, und Verbessern von Geschäftsprozessen. „Wer macht was wann undwomit?“ ist eine zentrale Fragestellung. Zur Verbesserung und Steuerung werden entsprechende Kennzahlen verwendet.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Prozessmanagement) Dies bedeutet, dass man das Prozessmanagement als eine Planungs- und Steuerungsaufgabe verstehen kann. Um diese Aufgabe zu bewältigen muß man interdisziplinär denken können. Auch fachfremde Bereiche so zu optimieren, dass sie lokal keinen Schaden durch eine Änderung erhalten würden, es aber auf unternehmensglobaler Ebene diese Änderung Vorteile bringt.

[...]



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