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Betrachtungen zur Syntax am Beispiel des Spanischen

Scholary Paper (Seminar), 2004, 18 Pages
Author: Sebastian Braun
Subject: Romance Languages - Spanish Studies

Details

Event: Proseminar 2
Institution/College: University of Tubingen
Tags: Betrachtungen, Syntax, Beispiel, Spanischen, Proseminar
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2004
Pages: 18
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 9  Entries
Language: German
Archive No.: V63925
ISBN (E-book): 978-3-638-56856-2
ISBN (Book): 978-3-638-79721-4
File size: 334 KB

Abstract

Diese Arbeit untersucht verschiedene Grammatik - und Syntaxmodelle anhand der Beispielsprache Spanisch.


Excerpt (computer-generated)

Eberhard-Karls Universität Tübingen, Romanisches Seminar
Proseminar Sprachwissenschaft, SS 2004
4. Fachsemester

Betrachtungen zur Syntax am Beispiel des Spanischen

von: Sebastian Braun

 


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1.1. Allgemeine Einführung: Begriff der Syntax 1
1.2. Was ist ein Satz ? 2
1.3. Satzglieder 4
1.4. Die alte Satzgliedlehre 4
1.5. Die neuere Satzgliedlehre 5
1.6. Unterschied zwischen Wortarten und Satzgliedern 5
Schema von Linke 6

II. Hauptteil

2.1. Konstituentengrammatik 7
2.2 Valenz-oder Dependenzgrammatik 9
2.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Modelle 12
2.4. Besonderheiten der spanischen Syntax 13

III. Schluss

3. Schlussbemerkung 15

Literaturverzeichnis


 

 

I .Einleitung

1.1.Allgemeine Einführung zur Syntax: Womit beschäftigt sich die Syntax?

«Syntax, (gr.Zusammenordnung), Lehre vom Satzbau, von der Zusammenfügung von Wörtern zu Sätzen» (Kienle 1951:398). Sprachwissenschaftlicher ausgedrückt ist der Untersuchungs= gegenstand der Syntax die Kombination von kleineren Einheiten (Phonemen, Monemen oder komplexen Wörtern) zu Sätzen. Häufig werden die beiden Ebenen Morphologie und Syntax unter der Bezeichnung Morphosyntax zusammengefasst, da viele Phänomene nur unter Einbeziehung beider Ebenen beschrieben werden können (vgl. Pelz 2001:197).

Nach Wesch müssen die einzelnen Elemente eines Satzes in einer bestimmten Weise und nach bestimmten Regeln miteinander ver= knüpft und angeordnet werden (vgl. Wesch 2001:109). Dietrich und Geckeler definieren die Syntax als die Lehre von der Wortgruppe und vom Satz (vgl. Dietrich/Geckeler 1990:85). Wortgruppen bestehen beispielsweise aus einem Artikel und einem Substantiv , wie el libro, und werden als Syntagma bezeichnet(vgl. Dietrich/Geckeler1990:85).«Das Syntagma wird auf seine syntagmatischen Beziehungen und seine paradigma= tischen Funktionen hin beschrieben» (Dietrich/Geckeler 1990: 85).

«Die syntagmatischen Beziehungen werden in der Satzkette er= sichtlich und betreffen die Kombinationsmöglichkeiten zwischen Lexemen und Morphemen und die daraus resultierenden Satz= größen»(Blasco Ferrer 1996:51). Die syntagmatischen (horizontalen) und paradigmatischen (ver= tikalen Beziehungen lassen sich folgendermaßen veranschau= lichen: Schema:(Blasco Ferrer 1996:52)

1.2.Was ist ein Satz?

Es gibt zahlreiche verschiedene Definitionen und wissenschaft= liche Arbeiten, die sich nur mit diesem Thema beschäftigen. Eine Definition von Aristoteles aus der traditionellen Grammatik lautet: «Ein Satz ist, was Subjekt (Thema) und Prädikat (Rhema) hat». Das Thema ist der dem Hörer schon bekannte Gegenstand der Rede,über den etwas ausgesagt wird. Das Rhema ist das , was Neues über das Thema gesagt wird und neue Informationen über es liefert (vgl. Pelz 2001:147).

Beispiel 1: Juan cuenta una historieta Thema Rhema Eine andere funktionale Satzdefinition besagt, dass der Satz den Morphemen einen Realitätsbezug gibt und die virtuellen Elemente des Sprachsystems erst aktualisiere (vgl. Pelz 2001: 148).

Das Morphem mujer alleine sagt nichts aus, erst wenn es in ei= nen Kontext gebracht wird, la mujer está en la cocina, wird das Morphem aussersprachlich wirklich gemacht (vgl. Pelz 2001: 148).

Der amerikanische Sprachwissenschaftler Bloomfield definiert den Satz als «eine unabhängige sprachliche Form, die durch eine syntaktische Beziehung in eine grössere sprachlichere Form eingebettet ist» (Bloomfield 1934:170)/vgl. Pelz 2001: 148).

Nach dieser Definition werden Nebensätze nicht als Sätze, sondern als Satzglieder eingestuft (vgl. Pelz 2001:148). Blasco Ferrer definiert den Satz als «eine Zusammensetzung lexikalischer und grammatikalischer Einheiten , die durch ge= stufte, hierarchisch geordnete Beziehungsgefüge charakteri= siert ist» (Blasco Ferrer 1996:69).

[...]


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