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Unterrichtseinheit zum Jugendroman 'Ich knall euch ab'

Lesson Plan, 2005, 17 Pages
Author: Francesca Rosa
Subject: German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies

Details

Category: Lesson Plan
Year: 2005
Pages: 17
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V63988
ISBN (E-book): 978-3-638-56910-1
ISBN (Book): 978-3-640-46568-2
File size: 173 KB

Abstract

Schulform Realschule


Fulltext (computer-generated)

Pädagogische Hochschule Rosa Francesca Mariella
Praktikumsart: Tagespraktikum I
4. Semester, SS 2005

Zum Jugendroman ′Ich knall euch ab′ - Unterrichtsentwurf

von: Francesca Rosa

 


Inhaltsverzeichnis

1. Analyse der Lehr- und Lernvoraussetzungen 3

1.1 Rahmenbedingungen 3

1.1.1 Lokale Rahmenbedingungen 3
1.1.2 Anthropologische Rahmenbedingungen 4
1.1.3 Temporale Rahmenbedingungen 5

1.2 Lernvoraussetzungen 6

1.2.1 Interesse am Thema 6
1.2.2 Gruppenklima 7
1.2.3 Sozialformen 8

2. Sachanalyse 8

2.1 Einordnung des Themas in einen fachwissenschaftlichen Zusammenhang 7

3. Didaktische Analyse 9

3.1 Bezug zum Bildungsplan 9

4. Lernzielanalyse 9

4.1 Grobziele 9
4.2 Feinziele 10

5. Methodische Analyse 10

5.1 Geplante Methodenkonzeption 10
5.2 Lernphasen 10

5.2.1 Einstiegsphase 10
5.2.2 Erarbeitungsphase 11
5.2.3 Auswertung/ Ergebnissicherung 11
5.2.4 Anwendung 11

6. Unterrichtsskizze 12

7. Literaturverzeichnis 13

8. Anlagen 14

 


 

1. Analyse der Lehr- und Lernvoraussetzungen

1.1 Rahmenbedingungen

1.1.1 Lokale Rahmenbedingungen

Die Schule liegt direkt in der Stadtmitte X.s am Y.. Von der S-Bahnstation sind es etwa 10 Minuten Fußweg. Ein Schulbus fährt direkt bis an die Schule. Die Schulbushaltestelle befindet sich direkt an der Schule. Nur der Schulbus ist befugt bis an die Schule zu fahren. Somit ist die Schule an öffentliche Verkehrsmittel angebunden und für Schülerinnen und Schüler gut erreichbar. Dennoch bevorzugen viele Schülerinnen und Schüler das Fahrrad als Fortbewegungsmittel um ihre Schule zu erreichen. Das Schulgebäude befindet sich in einem verkehrsberuhigten Bereich und grenzt unmittelbar an einem Sportplatz an. Es wirkt freundlich, lebendig und innovativ. Der Pausenhof hingegen ist eher klein und wirkt auf Grund der geringen Anzahl an Bänken und Bäumen etwas kahl. Die Realschule ist Teil des Schulverbundes aus Hauptschule und Gymnasium. Die Räumlichkeiten sind nicht klar getrennt und es gibt Berührungspunkte. Die Gesamtschule wird von drei Abteilungsleiter der jeweiligen Schulart vertreten. Der Direktor des Gymnasiums vertritt die Schule nach außen. Die 600 Schülerinnen und Schüler verteilen sich auf 21 Klassen, die von 40 Lehrkräften unterrichtet werden. Seit dem Schuljahr 2003/2004 sind die Unterrichtsstunden neu gegliedert. Das Unterrichten findet verstärkt in Doppelstunden ab, hierbei fallen die kleinen Pausen zugunsten von zwei großen Pausen weg.

Die erste Schulstunde findet von 8.05 bis 9.35 Uhr mit einer anschließenden zwanzigminütigen Pause statt. Die zweite Stunde geht von 9.55 bis 11.25 Uhr mit wiederum einer zwanzigminütigen Pause. Die dritte Stunde geht von 11.45 bis 13.15 Uhr und danach ist die Mittagspause. Falls die Schülerinnen und Schüler Mittagsschule haben, geht diese von 14.00 bis 15.30 Uhr bzw. von 15.30 bis 17.00 Uhr. Durch die Doppelstunden soll ein effektiveres Lernen gewährleistet sein. Des weiteren soll Projektarbeit gefördert werden und die Unruhen, welche durch die kleinen Pausen im Schulhaus entstehen, verhindert werden. ² Das Innenleben der Schule ist sehr farbenfroh gestaltet, überall stehen Vitrinen mit selbst kreierten Projektarbeiten der Schülerinnen und Schüler, aber auch Pinnwände mit Plakaten und Collagen der verschiedenen Klassen, die Einblicke in die Unterrichtsarbeit der Klassen geben.1

Das Klassenzimmer der 9c befindet sich im ersten Stock, der zweistöckigen Schule. Die Klassenzimmer sind meist sehr nüchtern gehalten. Im Klassenzimmer steht ein Overheadprojektor. Die Projektionswand für den Overheadprojektor ist gleichzeitig die Tafel und verhindert dadurch das gleichzeitige Arbeiten mit beiden Medien. Außer einem Overheadprojektor und der Wandtafel sind keine weiteren Medien vorhanden. An einer Seiten- und der Hinterwand ist ein Regal angebracht, in denen Duden stehen, die bei Bedarf ausgeteilt werden können. Die andere Seitenwand besteht aus einer großen Fensterfront, von der man aber nicht auf den Pausenhof blicken kann, weil die Fenster mit farbiger Fensterfolie zugeklebt sind. Das Klassenzimmer ist mit großen Fenstern versehen, aber weil diese beklebt sind, kommt kein ausreichendes Licht hinein und dies vermindert die Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler. Das Klassenzimmer ist groß, aber dennoch lässt die hohe Anzahl an Schülerinnen und Schüler nur selten Gruppenarbeit zu. Viel zu viele Schülerinnen und Schüler sind in der Klasse. Nicht allen Schülerinnen und Schüler wird eine gute Sicht auf Tafel und Tageslichtprojektor ermöglicht. Die Entfernung von der Tafel bis in die letzte Reihe ist sehr groß. Insgesamt könnte das Klassenzimmer schülergerechter gestaltet werden. Die leeren Wände bieten viel Platz für Plakate oder sonstige Eigenkreationen der Schüler, auch des Lehrers.

1.1.2 Anthropologische Rahmenbedingungen

Die Klasse 9 c der Realschule besteht aus 31 Schülern. Davon sind fünfzehn weiblich und sechzehn männlich. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Sitzordnung selber gestalten, daher ist sie etwas unstrukturiert und chaotisch. Die Klassenräume sind standardmäßig mit einem Tageslichtprojektor und einer Tafel ausgestattet. Neben den deutschen Schülern sind Schüler mit Migrationshintergrund, wie zum Beispiel zwei Türken, eine Kroatin, ein russischer Spätaussiedler und ein Halbitaliener vertreten. Der Ausländeranteil ist somit gering. Die Klassengemeinschaft lässt zu Wünschen übrig. Die letzen Schuljahre waren immer wieder von Mobbingübergriffen gekennzeichnet. Es gibt Schüler in der Klasse, die sich so gut wie nie am Unterrichtsgeschehen beteiligen, wiederum andere verhalten sich sehr auffällig.

A.K, ein russischer Spätaussiedler wird nicht nur aufgrund seines Namens gemobbt, sondern auch weil seine Eltern finanziell schwach sind und ihm nicht die Konsumgüter bieten, die in der Klasse von Bedeutung sind. (z.B. teure Klamotten, high-tech Handy, mp3-Player, PC usw.) I. ist eine auffällig dominante Persönlichkeit. Sie nimmt jede Gelegenheit, die sich ihr anbietet, um zu provozieren und andere mit sich zu ziehen. Sie muss während des Unterrichts öfters mal ermahnt werden, weil sie den Unterricht stört und andere daran hindert am Unterricht teilzuhaben.

[...]


1 Vgl. www.ops-freiberg.de/allgemein/allgemein_unterrichtszeiten.php


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