Web 2.0 am Beispiel von Wikipedia

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Details

Titel: Web 2.0 am Beispiel von Wikipedia
Autor: Jan Reßmeyer
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: E-Commerce
Institution/Hochschule: Leibniz Akademie Hannover - Berufsakademie Hannover (Leibniz Akademie (BA))
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2006
Seiten: 24
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 26  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 516 KB
Archivnummer: V64269
ISBN (E-Book): 978-3-638-57137-1

Textauszug (computergeneriert)

Web 2.0 am Beispiel von Wikipedia

von: Jan Reßmeyer

 


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 1

2 Grundlagen 2

2.1 Grundgedanke des World Wide Web 2
2.2 Definition Wiki 3
2.3 Phänomene 3

2.3.1 Entwicklung technologischer Neuheiten 3
2.3.2 Netzwerkeffekt 5

3 Web 2.0 6

3.1 Vorgänger Web 1.0  6
3.2 Entstehung des Begriffes 6
3.3 Dimensionen des Web 2.0 8
3.4 Anforderungen für Web 2.0 Bestandteile 9
3.5 Technologien des Web 2.0 11

3.5.1 Really Simple Syndication 11
3.5.2 Asynchronous Javascript and Extensible Markup Language 12

4 Wikipedia im Web 2.0 13

4.1 Wikipedia - typisch Web 2.0 13
4.2 Vorteile und Nachteile 14
4.3 Tendenzen und Folgen 15

5 Fazit 16

Literaturverzeichnis 17

Anhang I: Vergleich Web 1.0 vs. Web 2.0 20
Anhang II: Web 2.0 Dimensionen 20
 


 


Abkürzungsverzeichnis

AJAX = Asynchronous Javascript and Extensible Markup Language
CERN = Conseil Europ´een pour la Recherche Nucl´eaire
CMS = Content Management System
CSS = Cascading Style Sheets
DOM = Document Objekt Model
IPTV = Internet Protocol Television
RSS = Really Simple Syndication
VoIP = Voice over Internet Protocol
XHTML = Extensible Hypertext Markup Language
XML = Extensible Markup Language
XSLT = Extensible Stylesheet Language Transformation
[...]


 

 

1 Einleitung

Am Ende das Jahres 2004 ist im Internet der Begriff Web 2.0 aufgetaucht. Seitdem sind zahlreiche Artikel über dieses Thema im Internet erschienen. Besonders in Webblogs, Websiten mit persönlichen Einträgen in Form eines Tagesbuches, wird der Begriff häufig diskutiert und es werden verschiedene Ansichten veröffentlicht.

Diese Art von Euphorie war Anlass über das Thema Web 2.0 die vorliegende Hausarbeit zu schreiben. In der Hausarbeit soll geklärt werden, wie dieser Begriff entstanden ist und wie er sich entwickelt hat. Dazu soll ein Überblick über die verschiedenen Ansichten des Begriff es Web 2.0 gegeben werden, damit der Leser sich einen Gesamteindruck über die momentanen Diskussionen im Internet machen kann. Die Hausarbeit soll eine breiten Einblick in das Thema Web 2.0 liefern, deshalb werden sowohl die technischen als auch die sozialen Aspekte des Thema herausgearbeitet. Der Schwerpunkt dieser Arbeit soll auf der Partizipation der Benutzer des Internets erfolgen. Es soll ergründet werden, worauf dieses Prinzip der Partizipation beruht. Als Beispiel wurde hierfür die Online Enzyklopädie Wikipedia ausgewählt. Anhand dieses Projekts soll eine Beurteilung des Themas erfolgen. Dazu müssen zuvor bestimmte Grundlagen, wie die Funktionsweise eines Wikis und der so genannte Netzwerkeffekt, erklärt werden. Diese Beurteilung soll mit einem Ausblick auf die Entwicklung des Web 2.0 und der Wikipedia abgeschlossen werden.

2 Grundlagen

2.1 Grundgedanke des World Wide Web

Der Erfinder des World Wide Web (WWW) ist der Brite Tim Berners-Lee, der 1989 dem Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire (CERN) Labor1 nahe Genf das Papier ” Information Management: A Proposal“ einreichte.2 Welche grundsätzlichen Überlegungen hatte er in diesem Antrag? Mit den Grundlagen früherer Arbeiten an einfachen Hypertext-Systemen hatte Tim Berners Lee ein dezentrales Netz zur Informationsorganisation vor Augen. Nach der Genehmigung seines Antrages entstand der erste Browser namens ” WorldWideWeb“. Er basierte auf einem Standard zur Formatierung von Seiten, der Hypertext Markup Language (HTML) und einem Übertragungsprotokoll, das Hypertext Transfer Protocol (HTTP). Diese Standards erlauben die Übertragung und Darstellung von Webseiten mit Hilfe der Infrastruktur des Internets.3 Seine grundsätzliche Idee war, dass jeder Benutzer zugleich Konsument und Produzent des Internets sein soll. Er soll sowohl Informationen abrufen sowie selbstständig Inhalte anbieten können. Tim Berners Lee bemerkt in einem Interview: ” Ich habe mir das Web immer als kreativeres, flexibleres Medium vorgestellt, mit Randnotizen auf Webseiten und Gruppen-Editoren.“4 Die Wirklichkeit sah in den ersten zehn Jahren des WWW jedoch anders aus: Das WWW wurde ausschließlich von Hochschulen und Computerspezialisten genutzt und konnte sich zunächst nicht in der breiten Öffentlichkeit mit den angedachten Funktionen durchsetzen. Die Technologie war zu komplex. Es wird eigener Webspace benötigt, ein Zugang zum Internet und die erforderlichen Fachkenntnisse, wie die Markup-Sprache HTML. Der Masseneinstieg der Bevölkerung als Produzenten blieb ein Wunschtraum. Der Grundgedanke des WWW von Tim Berners Lee, in dem jeder Konsument von Informationen auch gleichzeitig Produzent ist, konnte zunächst nicht verwirklicht werden. Tim Berners-Lee ist sich sicher: ” Wenn wir es schaffen, im Hyperspace eine Struktur zu produzieren, die uns eine harmonische Zusammenarbeit erlaubt, würde dies zu einer Metamorphose führen. Auch wenn dies, wie ich ho e, schrittweise geschieht, würde es in einer immensen Neustrukturierung der Gesellschaft resultieren.“5

2.2 Definition Wiki

” Ein Wiki ist eine webbasierte Software, die es allen Betrachtern einer Seite erlaubt, den Inhalt zu ¨andern, indem sie diese Seite online im Browser editieren. Damit ist das Wiki eine einfache und leicht zu bedienende Plattform für kooperatives Arbeiten an Texten und Hypertexten.“6 Es entwickelt sich eine Gruppe von Autoren, die eine ” n zu n“ Kommunikation ermöglicht. Hervorzuheben ist hierbei, dass alle HTML-Seiten durch Hyperlinks miteinander verbunden sind. Am 16. März 1995 begann die dokumentierte Geschichte der Wikis (auch Wiki Wiki, WikiWeb) mit einer E-Mail von Ward Cunningham. Der Software-Designer erklärte, dass es möglich ist auf seinem Web-Server mittels Datenbank und cgi-bin-Skript ohne HTMLKenntnisse mit Formularen Text zu ver¨andern.7 Das erste Wiki war geboren. ” Wikiwiki“ ist hawaiianisch und bedeutet ” schnell“. Es soll die Einfachheit des Editierens der Wikis hervorheben.8 Die Wiki-Technik ermöglicht es prinzipiell jedem ohne HTML-Kenntnisse, File Transfer Protokol (FTP)Zugang oder eigenem Webspace, Seiten komplett zu bearbeiten und durch Verlinkung maßgeblich an der Struktur mitzuarbeiten. Die technischen Hürden wurden auf ein Minimum reduziert, so dass es noch nie so leicht war im Internet zum Produzent zu werden.9 Es müssen sich keine Gedanken über den Speicherort, beziehungsweise (bzw.) über die Daten¨ubertragung gemacht werden. Grundsätzlich ergeben sich zwei verschiedene Einsatzmöglichkeiten für Wikis: Entweder richtet sich das Wiki an eine geschlossene Arbeitsgruppe, wie Expertendiskussionsforen, oder potenziell an alle über das WWW .10 Je nach Anforderung kann jeder sein Wiki einrichten, so dass es diese mittlerweile zu allen erdenklichen Themen Wikis gibt. Bei den Wikis rücken die sozialen Prozesse immer mehr in den Vordergrund. Interessant an Wikis ist nicht so sehr die Technik, sondern mehr die ” Wiki-Philosophie“ und die Debatten um gesellschaftliche Perspektiven, die an deren Nutzung geknüpft werden.11 Es wird mehr über die Gruppendynamik und die Qualität der Beiträge diskutiert als über die Technik.

2.3 Phänomene

2.3.1 Entwicklung technologischer Neuheiten

[...]


1 Europäische Organisation für Kernforschung.

2 Vgl. Berners-Lee, T. (1989), http://www.w3.org/History/1989/proposal.html.

3 Vgl. Möller, E. (2005), S. 35f.

4 Vgl. Frauenfelder, M. / Berner-Lee, T.(2004), http://www.technologyreview.com/read article.aspx?id= 13784\&ch=infotech.

5 Berners-Lee, T. / Fischetti, M. (1999), S. 300f.

6 Ebersbach, A. / Glaser, M. / Heigl, R. (2005), S. 10.

7 Vgl. Möller, E. (2005), S. 170.

8 Vgl. Cunningham, W. / Leuf, B. (2001), S. 14.

9 Vgl. Ebersbach, A. / Glaser, M. / Heigl, R. (2005), S. 9.

10 Vgl. Cunningham, W. / Leuf, B. (2001), S. 18f.

11 Vgl. Ebersbach, A. / Glaser, M. / Heigl, R. (2005), S. 14.

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