Mass-Customization: Kundenindividuelle Massenproduktion - Realisierungskonzepte und Beispiele

E-Book Cover: ()
Flash Player und JavaScript werden für eine verbesserte Ansicht des Dokuments benötigt. Bitte installieren Sie den Flash Player und aktivieren Sie Javascript.

Install Flash Player

Details

Titel: Mass-Customization: Kundenindividuelle Massenproduktion - Realisierungskonzepte und Beispiele
Autor: Juraj Dollinger-Lenharcik
Fach: Informatik - Software
Veranstaltung: Logistische Informationssysteme
Institution/Hochschule: Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 22
Note: keine
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 176 KB
Archivnummer: V644
ISBN (E-Book): 978-3-638-10425-8
ISBN (Buch): 978-3-638-78658-4

Zusammenfassung / Abstract

In dieser Arbeit geht es um die allgemeinen und praxisbezogenen, Möglichkeiten des Mass-Customization. Es werden die Hauptprinzipien des Mass-Customization erklärt, um dann zu den Implementierungsmöglichkei- ten des MC im Unternehmen zu gelangen. Hier werden dann noch die Pro- blemfälle besprochen. Danach widmet sich diese Arbeit allgemeinen und reelen Beispielen aus der Praxis. Zu letzt wird noch eine einfache, selbstent- wickelte Softwarelösung angesprochen.

Textauszug (computergeneriert)

Logistische Informationssysteme

Kundenindividuelle Massenproduktion -
Realisierungskonzepte und Beispiele

von

Juraj Lenharcik

Georg-Simon-Ohm
Fachhochschule Nürnberg
Revision: 13. November 2001

 

 

Zusammenfassung

In dieser Arbeit geht es um die allgemeinen und praxisbezogenen, Möglichkeiten des Mass-Customization. Es werden die Hauptprinzipien des Mass-Customization erklärt, um dann zu den Implementierungsmöglichkeiten des MC im Unternehmen zu gelangen. Hier werden dann noch die Problemfälle besprochen. Danach widmet sich diese Arbeit allgemeinen und reellen Beispielen aus der Praxis. Zu letzt wird noch eine einfache, selbstentwickelte Softwarelösung angesprochen. Durch die gering gehaltene Seitenanzahl allerdings, ist es selbstverständlich nicht möglich das Thema ausreichend zu betrachten. Allerdings gewährt diese Arbeit einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge des Themas. Durch die Beispiele aus der Wirtschaft wird es möglich das Theoretische aus den ersten Kapiteln der Arbeit an Hand von Beispielen aus der Wirtschaft zu transferieren.

 

Inhaltsverzeichnis

1 Was ist Mass-Customization? ... 3

2 Allgemeine Strategien für Mass-Customization ... 5

3 Probleme beim Mass-Customization ... 7

4 Wer verwendet Mass-Customization ... 10
4.1 allgemeine Beispiele ... 10
4.2 Mass-Customization bei ′Pearl Tee′ ... 11
4.3 Mass-Customization bei Armbanduhren ... 12
4.4 Mass-Customization bei Reflect.com ... 13
4.5 Mass-Customization bei ′always in Style′ ... 13
4.6 Mass-Customization bei Nike.com ... 14

5 Mass-Customization im Mittelstand ... 14

6 Anforderungen an MC-Software ... 19

 

1 Was ist Mass-Customization?

Mass Customization ist nun die dritte Welle der Industriefertigungsstrategien. Die erste Welle war in den Siebziger, in denen es vor allem am wichtigsten war, die Ausstossmenge zu erhöhen und immer weiter voran zu treiben. Das Personal wurde bis zum Äußersten aufgestockt. Die Maschinenproduktion wurde modernisiert und optimiert. Es entstanden Unmengen an Produkten, die sich allmählich am gesättigtem Markt nicht mehr absetzen ließen. Diese Produkte mussten gelagert werden. Dazu wurden immense Lagervolumen notwendig.

Aus diesem Grund haben sich einige Industrielle von der reinen Massenproduktion abgewandt und haben eine Marktchance über die Qualität gesucht. Bei dieser Produktionsstrategie war die Quantität der ausgestoßenen Produkten relativ irrelevant. Worauf es hierbei ankam war die Tatsache, dass man die Kunden durch die überdurchschnittlichen Eigenschaften des Produktes überzeugen wollte. Ein großer Propagandist aus dieser Zeit ist Tom Peters, der das Buch ′Auf der Suche nach Spitzenleistungen′ schrieb. In diesem Buch hat er vor allem das Qualitätsdenken und den Servicegedanken stark propagiert. Einigen gelang hier der Durchbruch, vielen auch deswegen, weil sie den neu entstandenen Snoop-Effekt ausnutzen.

Die Verschmelzung dieser beiden Produktionsstrategien findet seit ca. 10 Jahren statt. Bei dieser Strategie ist es gedacht, von beiden Strategien die typischen Merkmale zu nehmen und obwohl Sie sich erstmal intuitiv widersprechen, beide zu fusionieren. Was rauskommt, erinnert stark an die ′einlegender Wollmilchsau′. Gefragt sind hohe Produktionsmengen - bei Bedarf, hoher Qualitätsstandard und individuelle Fertigung, welche flexibel und kostengünstig umgesetzt werden kann. Im wesentlichen soll es dem Kunden möglich sein, ein ihm optimal zugeschnittenes Produkt zu bekommen, welches aber in der Preislage und der Qualität den anderen Massenprodukten nicht unterlegen ist.1 Das heißt, dass es jedem Großunternehmen möglich sein soll Produkte so individuell herzustellen, wie es ein Schneider bei seinen Maßanzügen macht. - Nur 90% billiger. Die Mass-Customization scheint die Strategie der nächsten Jahrzehnte zu sein. Bis 2007 wird sich die individualisierte Ware zu Standardpreisen durchgesetzt haben.2


1 Interview mit Dr. Frank T. Piller von Andreas T. Frenko. http://www.autoresponder.de/internet-marketing/interviews/piller.htm

2 Delphi Studie der Bundesrepublik

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/644/