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Entscheidungstheorie

Termpaper, 2006, 14 Pages
Author: Christian Uhlig
Subject: Economics / Business: Operations Research

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 14
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V64709
ISBN (E-book): 978-3-638-57455-6

File size: 165 KB
Notes :
Ob ein Manager über die Schließung eines Werkes entscheiden muss oder ein Schüler über die Fortsetzung seiner Schullaufbahn. Beide Entscheidungen beeinflussen die Lebensbedingungen des Entscheidungsträgers und in Konsequenz auch die anderer. Tatsache ist, dass der Mensch Schwierigkeiten mit neuartigen, nicht routinisierten Entscheidungssituationen hat. Er neigt dabei zu systematischen Fehlern. Diese intuitiven Fehler zu minimieren, ist Ziel der Entscheidungstheorie.



Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule für Wirtschaft, Berlin, Fachrichtung: Versicherung
Studienjahrgang: 2004, Studienhalbjahr: 3. Semester

Entscheidungstheorie

von: Christian Uhlig

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung  1

1.1 Problemerläuterung  1
1.2 Zielsetzung  2
1.3 Praxisbezug  2

2. Grundprinzipien präskriptiven Entscheidungstheorie 3

3. Strukturierung und Modellierung der Entscheidung  4

3.1 Alternativen 4
3.2 Umwelt 5
3.3 Ziel und Präferenzen 6

4. Entscheidung bei Unsicherheit  6

4.1 Maximin-Regel  7
4.2 Maximax-Regel 7
4.3 Savage-Niehans-Regel 7

5. Entscheidung bei Risiko 7

6. Gruppenentscheidungen  8

7. Deskriptive Entscheidungstheorie 9

8. Schlussbemerkung 11

Literaturverzeichnis 12
 


 

 

1. Einleitung

1.1 Problemerläuterung

„Ich überlege. Mein Bauch entscheidet.“ Max Grundig (1908-89), dt. Industrieller

Der Patriarch Max Grundig hat dank seines Gespürs in der Zeit des Wirtschaftswunders aus einem kleinen Radiogeschäft einen international tätigen Unterhaltungselektronikkonzern geschaffen. Mitte der siebziger Jahre verließ ihn aber das Glück und der Konzern rutschte unter seiner Führung in die Verlustzone. Vielleicht wäre die moderne Entscheidungstheorie ihm zur damaligen Zeit ein besserer Ratgeber gewesen und die Entwicklung wäre anders verlaufen.1 Im privaten und beruflichen Leben müssen jeden Tag Entscheidungen getroffen werden, allein oder gemeinsam in Gruppen. Das Problem der Entscheidung ist für alle Individuen von existentieller Bedeutung.

Ob ein Manager über die Schließung eines Werkes entscheiden muss oder ein Schüler über die Fortsetzung seiner Schullaufbahn. Beide Entscheidungen beeinflussen die Lebensbedingungen des Entscheidungsträgers und in Konsequenz auch die anderer. Tatsache ist, dass der Mensch Schwierigkeiten mit neuartigen, nicht routinisierten Entscheidungssituationen hat. Psychologen haben festgestellt, dass er bei der Entscheidungsfindung zu systematischen Fehlern neigt. Diese intuitiven Fehler zu minimieren, ist Ziel der Entscheidungstheorie. Das Formulieren und Lösen von Entscheidungen ist zu einem wissenschaftlichen Thema geworden. Die präskriptive Entscheidungstheorie soll dabei den Menschen bei komplizierten Entscheidungen unterstützen. Entscheidungsregeln für rationales Handeln – d. h. die theoretisch richtige Entscheidung - werden gesucht.

Dagegen untersucht die deskriptive Entscheidungstheorie das tatsächliche menschliche Verhalten und versucht, dieses zu erklären. Sie ist damit eine wichtige entscheidungsunterstützende Theorie, insbesondere bei irrationalem Verhalten. So wird sowohl die theoretische statistische als auch die psychologische Seite einer Entscheidung betrachtet. Beide zusammen bilden die Grundlage der Theorie. Diese geht auf Grund ihrer allgemeinen Natur über den Bereich der Betriebswirtschaftslehre hinaus. Die Komplexität und der oftmals ungewisse Ausgang einer Entscheidungssituation macht die Entscheidungstheorie durch ihren allgemeinen Ansatz zu einem vielfältigen Werkzeug für die Entscheidungsfindung. Entscheidungen über hochkomplexe Situationen wie der Standort einer Unternehmenszentrale bis hin zu relativ einfachen wie der Auswahl eines geeigneten Heimcomputers.

1.2 Zielsetzung

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Entscheidungstheorie zu geben. Es wird aufgezeigt, welche Ansätze und Möglichkeiten zu einer Verbesserung der Entscheidungssituation führen. Des Weiteren werden auch Gründe und Ursachen, weshalb sich der Mensch oft nicht wie der im Modell beschriebene rational handelnde Homo Oeconomicus verhält, erklärt. In allen Gebieten der Gesellschaft werden ständig Entscheidungen von größter Tragweite getroffen. In Politik wie auch in Wirtschaft kam und kommt es, gerade wenn man die aktuellen sozialpolitischen Entwicklungen betrachtet, immer wieder zu fragwürdigen Entscheidungen. Die vorliegende Arbeit versucht dabei mit Hilfe der Entscheidungstheorie derartige Entscheidungen zu erklären und auf Grund rational fundierter Ansätze Hilfestellungen zur Lösung dieser zu geben. Insbesondere in der Betriebswirtschaftslehre ist folglich eine Auseinandersetzung mit dem Thema zwingend und von großer Bedeutung.

1.3 Praxisbezug

Als größte Pensionskasse Deutschlands haben die Entscheidungen des BVV Versicherungsvereins des Bankgewerbes a.G. gerade im Hinblick auf die Altersversorgung seiner Mitglieder eine bedeutende Tragweite. So sind Erkenntnisse der Entscheidungstheorie abteilungsübergreifend auf das gesamte Unternehmen anwendbar und von Relevanz. Eine Entscheidungssituation ist beispielsweise das Personalauswahlverfahren der Kandidaten für die Stelle des Berufsakademiestudenten für das Jahr 2006, in welches der Autor involviert ist.

2. Grundprinzipien präskriptiver Entscheidungstheorie

[...]


1 Vgl. manager-magazin.de (2001).


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