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Hausarbeit, 2006, 25 Seiten
Autor: Michael Puy
Fach: Pädagogik - Medienpädagogik
Details
Institution/Hochschule: Universität Erfurt (FH-Erfurt)
Tags: Fernsehen, Kindesalter, Medienpädagogik
Jahr: 2006
Seiten: 25
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 11 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-57458-7
ISBN (Buch): 978-3-638-68441-5
Dateigröße: 193 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Das Fernsehen gilt als Leitmedium der Kinder. Es wird als Freizeitaktivität genutz, welche Spaß und Unterhaltung gewährleisten soll. Deshalb ist das Fernsehen aus der Mediennutzung nicht mehr weg zudenken. Doch welche Rolle spielt das Fernsehen im Alltag der Kinder? Hierbei stellen sich zahlreiche Fragen, wie z.b.: Was faziniert Kinder am Fernsehen? Wie verarbeiten Kinder Fernseherlebnisse und wie wirkt das Fernsehen auf Kinder? In diesem Werk soll somit ein Einblick in die Medienpädagogik und die Mediennutzung ermöglicht werden. Das Augenmerk liegt hierbei auf dem Kinderfernsehen und dessen Geschichte sowie auf der Fazination, der Nutzung, der Verarbeitung und den Lieblingssendungen. Abschließend wird auf die Fernsehwirkung sowie die Filmeigenschaften eingangen und Tipps für die Fernseherziehung gegeben.
Textauszug (computergeneriert)
Fernsehen im Kindesalter
von: Michael Puy
Wintersemester 2005 / 2006
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 4
2 Medienpädagogik 5
2.1 Aufgaben und Ziele der Medienpädagogik 5
2.2 Teilgebiete der Medienpädagogik 6
3 Medienkompetenz 8
4 Mediennutzung im digitalem Zeitenalter 9
5 Mediennutzung von Kindern (6 bis 13 Jahre) 11
5.1 Mediennutzung 11
5.2 Medienausstattung in Familien 11
5.3 Medienbindung 12
5.4 Mediennutzungsdauer 12
6 Fernsehen im Kindesalter 13
6.1 Geschichte des Kinderfernsehens 13
6.2 Faszination am Fernsehen 15
6.3 Tägliche Nutzungsdauer des Fernsehens 15
6.4 Fernsehzeiten 15
6.5 Fernsehverständnis 16
6.6 Verarbeitung der Fernseherlebnisse 16
6.7 Lieblingssendungen 17
6.8 Medienhelden 17
6.9 Wirkung des Fernsehens 18
6.10 Ängste durch Fernsehen 19
6.11 Positive Filmeigenschaften 20
6.12 Gebote der Fernseherziehung 21
6.13 Tipps für Eltern 23
7 Schlussfolgerung 24
8 Literaturverzeichnis 25
1 Einleitung
Das Fernsehen gilt als Leitmedium der Kinder. Es wird häufig als Freizeitaktivität genutzt, welche Spaß und Unterhaltung gewährleisten soll. Deshalb ist das Fernsehen aus der Mediennutzung nicht mehr wegzudenken. Doch welche Rolle spielt das Fernsehen im Alltag der Kinder? Genau diese Frage hat mein Interesse an dieser Thematik geweckt, da ich selbst eine Tochter habe und mich demzufolge mit dem Thema „Fernsehen im Kindesalter“ auseinandersetzen möchte. Es stellten sich mir zahlreiche Fragen, wie z. B.: Was fasziniert Kinder am Fernsehen? Wie verarbeiten Kinder Fernseherlebnisse und wie wirkt das Fernsehen auf die Kinder?
Somit soll diese Arbeit zu Beginn einen Einblick in die Medienpädagogik und die Mediennutzung gewähren. Im weiteren Verlauf liegt das Augenmerk auf dem Kinderfernsehen und dessen Geschichte sowie auf der Faszination, der Nutzung, der Verarbeitung und den Lieblingssendungen. Abschließend wird auf die Fernsehwirkung sowie die Filmeigenschaften eingegangen und es werden Tipps für die Fernseherziehung aufgegriffen.
2 Medienpädagogik
Medienpädagogik bedeutet in ihrer Begrifflichkeit die Erziehung und Bildung des Menschen und allgemeine Lernprozesse, welche ihre Gewichtung auf die Medien bzw. mediale Kommunikation legen. Von daher beschäftigt sich die Medienpädagogik mit den heranwachsenden Menschen und ihrer Fähigkeit selbstständig zu handeln sowie mit der Wirklichkeit, welche vielfältig durch Medien vermittelt und definiert wird. (Hoffmann 2003, S. 21).
2.1 Geschichte der Medienpädagogik
Medienpädagogik hat im Laufe ihrer Geschichte verschiedene Hauptrichtungen herausgebildet. Dabei etablierten sich folgende Zielkategorien: Eine präventiv-normative Medienpädagogik bzw. die Bewahrpädagogik im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts, wobei das Buch und die Presse sich bei der Bevölkerung durchsetzten. Im Dritten Reich verzeichnete die Medienpädagogik einen Umbruch zur propagandistisch-indoktrinären Ausnutzung durch die Nationalsozialisten, d. h. Medien wurden vorwiegend als Propagandamittel zur Volksverhetzung eingesetzt. Hitler benutzte die Medien als Instrumente seiner Politik. Nach Ende des zweiten Weltkrieges fand ein Wandel zu der präventivnormativen Medienpädagogik statt. Es entstand eine Bewahrpädagogik, welche auf dem vorangegangen Missbrauch der Medien beruhte, d. h. eine präventiv-normative Medienpädagogik von der Fremdbewahrung zur Selbstbewahrung. Ab Mitte der 60er Jahre entspringt die kritisch-rezeptive und emanzipatorisch-politische Medienpädagogik, d. h. eine Erziehung, die den sinnvollen Gebrauch der Medien ansteuerte. Parallel zu diesem Trend entstand die bildungstechnologisch-funktionale Medienpädagogik, welche sich mit den didaktischen Medien als Mittel unterrichtlicher Verständigungen auseinandersetzt. (Hüther/Podehl 2005, S. 116ff.). Jedoch kam der Begriff Medienpädagogik, wie er heute bekannt ist, etwa 1970 auf, wobei sich die Medienpädagogik als Disziplin selbst erst im Laufe der 70er Jahren durchsetzte. Anfangs hatte diese Pädagogik einen klaren Bezug zu den Massenmedien bzw. audiovisuellen Medien, wie Fernsehen sowie rein auditive Medien wie z. B. CD. (Hoffmann 2003, S. 22). Die heutige Medienpädagogik baut auf Handlungsorientierung und Teilnehmeraktivierung mit dem Ziel einer aktiven Mitgestaltung des öffentlichen Mediengeschehens. Dabei spielen Medien eine immer größere Rolle im Alltag und nehmen einen wachsenden Einfluss auf die Organisation und Ausübung von Bildung ein. (Hüther/Podehl 2005, S. 125ff.).
2.2 Aufgaben und Ziel der Medienpädagogik
Die Aufgaben- und Zielvorstellungen der Medienpädagogik sind gekoppelt mit bestimmten Handlungsweisen bzw. Tätigkeitsmerkmalen. Folglich wird das Ziel „kommunikative Kompetenz mit Medien“ durch das Bewahren, das Aufklären, das Wahrnehmen sowie das Handeln verfolgt.
- Bewahren
Eine bewahrpädagogische Grundhaltung geht davon aus, dass kommunikative Problemlagen durch den Zugang zu kommunikationsgefährlichen Orten und Aussagen eingegrenzt sowie verringert werden.
- Aufklären
Aufklärung soll Wissen vermitteln und ein Bewusstsein schaffen, angemessenes Handeln im Umgang mit den Medien zu entwickeln.
- Wahrnehmen
Die Sensibilisierung und Wahrnehmungsfähigkeit soll verbessert werden, d. h. die Art und Weise wie die Wahrnehmungsangebote in den Alltag bzw. die Lebenswelt integriert werden.
- Handeln
Eine handlungsorientierte Medienpädagogik soll Gestaltungsfähigkeit vermitteln, Kreativität freisetzen und Partizipation ermöglichen. (Hoffmann 2003, S. 28ff.).
2.3 Teilgebiete der Medienpädagogik
[...]
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