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Autor: Olesja Klipert
Fach: Psychologie - Entwicklungspsychologie
Details
Tags: Entwicklung, Emotionen
Jahr: 2003
Seiten: 18
Note: 1,3
Literaturverzeichnis: ~ 7 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 106 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-57487-7
Textauszug (computergeneriert)
Lehrstuhl für Psychologie
WS 2004/2005
Seminar: Entwicklungspsychologie der frühen Kindheit
Die Entwicklung der Emotionen
Hausarbeit
von
Olesja Klipert
Studiengang: Diplom Pädagogik
Gliederung
0. Einleitung S. 3-4
1. Verständnis von Emotion S.4-6
1.1 Was versteht man unter einer Emotion? S.4-6
2. Theoretische Überlegungen zur Entstehung von Emotionen S. 7
2.1 Evolutionsbiologische Ansätze S. 7-8
2.2 Kognitionspsychologische Ansätze S.8
2.3 Behavioristisch-lerntheoretische Ansätze S.8-9
2.4 Psychophysiologische Ansätze S.9-10
3. Entwicklung von Emotionen S.10
3.1 Mutter- Kind- Interaktionen S.10-11
3.2 Entwicklung des Gesichtsausdrucks S.11-13
3.3 Entwicklung der physiologischen Reaktionen S.13-14
3.4 Entwicklung von Gefühlen S.14-15
4. Fazit S.15-17
Literaturverzeichnis S. 18
0. Einleitung
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der emotionalen Entwicklung. Im täglichen Leben spielt der Begriff Emotion eine sehr wichtige Rolle. Viele Handlungen des Menschen werden durch Emotionen auf viele verschiedene Weisen beeinflusst. Die gleiche Emotion hat unterschiedliche Auswirkungen auf verschiedene Menschen und sogar unterschiedliche Auswirkungen auf denselben Menschen in unterschiedlichen Situationen. Emotionen beeinflussen gewöhnlich alle Aspekte des Individuums, den ganzen Menschen.
Ich beginne meine Arbeit mit der Klärung des Begriffs "Emotion".
Angesichts der Tatsache, dass die psychologische Emotionsforschung auf eine etwa hundertjährige Tradition zurückschauen kann, sollte man erwarten, dass inzwischen Einigkeit darüber besteht, was unter Emotionen verstanden wird. Dennoch ist "Emotion" eines der am schlechtesten definierten Konzepte in der Psychologie. Fast jeder denkt, er versteht, was es bedeutet, bis er versucht, es zu definieren. Dann behauptet praktisch niemand mehr, es zu verstehen. (vgl. Scmidt-Atzert 1996, S.18ff.)
Dann fahre ich fort mit theoretischen Ansätzen wichtiger Psychologen. Ich befasse mich u.a. mit dem evolutionstheoretischem Ansatz von Darwin, den verhaltenstheoretischen Ansätzen von Schlachter und Singer und schließlich mit der James-Lange-Theorie der Emotionen.
Nach diesen Überlegungen widme ich mich der Frage, welche empirischen Befunde im zentralen Forschungsbereich " Mutter-Kind-Interaktion und emotionale Entwicklung" vorliegen. Über emotionale Entwicklung der Kinder können wir am meisten aus Studien über Mutter-Kind-Interaktionen erfahren.
Danach versuche ich wesentliche Veränderungen im Gesichtsausdruck zu beschreiben. Die Frage ist, wie Kinder ein Verständnis dafür gewinnen, was in anderen Menschen vorgeht. Die Äußerung von Emotionen kann man häufig im Gesicht oder in der Stimme desjenigen sehen oder hören, bei dem sie auftreten. Deshalb kann man behaupten, dass schon kleine Kinder Emotionen anderer erkennen.
In dem nächsten Bereich meiner Hausarbeit beschreibe ich die physiologischen Reaktionen. Für das Studium der Emotionsentwicklung in der frühen Kindheit, stehen eine Reihe von Indikatoren aus diesem Bereich.
Die Entwicklung von Gefühlen ist der letzte Punkt, mit dem ich mich beschäftigen werde. Hier ist die Frage zu klären, ob schon die kleinen Kindern Gefühle erkennen können und ob die Säuglinge eine Fähigkeit haben, in speziellen Gefühlsausdrücken eine Bedeutung zu sehen und zu erkennen, dass sie sich differentiell auf spezifische Objekte beziehen.
Die Literatur, auf die ich mich im Folgenden stütze, ist im Literaturverzeichnis angegeben.
1.Verständnis von Emotionen
1.1 Was versteht man unter einer Emotion?
Da es in der vorliegenden Arbeit um das Thema Emotionen gehen soll, stellt sich die Frage, was genau unter einer Emotion zu verstehen hat. Wohl jeder hat eine Vorstellung von Emotionen.
Um eine Definition für Emotionen zu finden, gilt die Frage zu beantworten, ob es eine einheitliche Definition für Emotion in der aktuellen Forschung überhaupt gibt. Meyer, Reisenzein und Schützwohl beantworten diese Frage mit einem klaren " Nein". " Eine allgemein geteilte, exakte Definition von ‚ Emotion ′existiert gegenwärtig nicht." ( Meyer, Reisenzein, Schützwohl 2001, S. 50)
Sie führen aus, dass es einer einheitlichen Definition auch nicht bedarf, da " eine solche Definition (…) nicht die Voraussetzung der wissenschaftlichen Emotionsforschung ist, sondern deren Resultat." ( Meyer, Reisenzein, Schützwohl 2001, S. 50) Das heißt die Frage " Was ist eine Emotion?" ist selbst ein zentraler Forschungsgegenstand der Emotionspsychologie. Daher ziehen sie eine Arbeitsdefinition von Emotion vor, um den Forschungsgegenstand klar abzugrenzen und die für die meisten Wissenschaftler akzeptabel erscheint. Demnach lautet ihre Arbeitsdefinition für Emotionen:
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