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Autor: Dr. Klaus Geyer
Fach: Skandinavistik
Details
Institution/Hochschule: Christian-Albrechts-Universität Kiel (Nordisches Institut)
Tags: Fornaldasaga, Religionswissenschaft, Heidnische Religion, Saga
Jahr: 1995
Seiten: 20
Note: sehr gut (1)
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 190 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-14039-3
Welche nordgermanischen nicht-christilichen Kulte und Opfer, Kultstätten, Riten und Gottheiten werden in der relativ jungen, von christlichen Schreiberm verfassten Gattung der Fornaldasaga erwähnt und wie werden sie dargestellt? Wie zuverlässig sind die Rückschlüsse, die sich daraus auf das religiöse Leben der alten Zeiten ziehen lassen?
147 KB
Textauszug (computergeneriert)
Nicht-christliche nordgermanische
Kulte und Opfer in der Fornaldarsaga
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Nordisches Institut
Oberseminar "Heidnische Religion und Fornaldarsaga"
Sommersemester 1995
Hausarbeit von Klaus Geyer
Inhalt
1 Vorbemerkungen
1.1 Thema der Arbeit
1.2 Das Sammeln der Textstellen
1.3 Kultur- bzw. religionsgeschichtliche Zeugnisse oder Dichtung - Schwierigkeiten bei der Interpretation der Textstellen
2 Fragestellungen
2.1 Darstellungen von Kult- und Opferhandlungen
2.2 Schwerpunkte und Tendenzen
2.2.1 Kulte und Opfer im Zusammenhang mit Fruchtbarkeit
2.2.2 Menschenopfer
2.3 Wer führt die nicht-christlichen Kulthandlungen aus?
3 Versuch einer Erklärung
4 Literatur
Anhang
Verzeichnis der Abkürzungen
Verzeichnis der Textstellen
1. Vorbemerkungen
1.1 Thema der Arbeit
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu untersuchen, was wir über nicht-christliche nordgermanische Kulte und Opfer aus den Fornaldarsagas erfahren können. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die konkreten Kult- und Opferhandlungen, außerdem die Personen, die diese Handlungen ausführen, und schließlich die Gottheiten, an die sich die Handlungen richten. Ein enger Zusammenhang zu den Kult- und Opferhandlungen ergibt sich für die materiellen Manifestationen des Kultes wie z.B. Kultstätten oder Götterbilder; diese werden ebenfalls behandelt. Nicht behandelt wird hingegen der Bereich von Tod und Begräbnis mit Begräbnisritualen und Grabstätten.
1.2 Das Sammeln der Textstellen
Das Sammeln der Textstellen für die Untersuchung erfolgte nicht durch komplette Lektüre der Sagas, sondern anhand von Bobergs Motivindex. Zum Vergleich wurden die Quellenangaben bei de Vries herangezogen, um einigermaßen sichergehen zu können, daß wenigstens die meisten der "großen", erzählenden Stellen in der Fornaldarsaga, die von nicht-christlichem Kult und Opfer handeln, einbezogen werden. Gleichzeitig muß man aber davon ausgehen, daß eine Vielzahl von kleineren bis kleinsten Textstellen wie z.B. Anspielungen, Randbemerkungen, Erwähnungen oder auch Topoi, unberücksichtigt bleiben.
1.3 Kultur- bzw. religionsgeschichtliche Zeugnisse oder Dichtung - Schwierigkeiten bei der Interpretation der Textstellen
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