Airbus - European Logistics for a Global Player

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Details
Autor: Dipl.-Wirtschaftsingenieur Björn Wittek
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik
Institution/Hochschule: Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Wilhelmshafen
Jahr: 2004
Seiten: 17
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 8 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 606 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-57550-8
Textauszug (computergeneriert)
Airbus – European Logistics for a Global Player
von: Björn Wittek
Inhaltsverzeichnis
Airbus – eine Vorstellung 3
Anforderungen an die Logistik 6
Airbus Logistik: Der Lufttransport 10
Airbus Logistik: Der Seetransport 13
Airbus Logistik: Der Straßenverkehr 15
Airbus Logistik: Der Mitarbeiterwerksverkehr 16
Quellenverzeichnis 17
Airbus – eine Vorstellung
Airbus Industries ist eine 80%-Tochter des Luft-, Raumfahrt- und Rüstungstechnologiekonzerns EADS, weitere 20% werden von BAE Systems gehalten. Rechtlicher Sitz von Airbus ist in Toulouse, wohingegen EADS in Amsterdam beheimatet ist. Die Firma ist heute der nach Bestellungen und Auslieferungen (etwa 300 jährlich) größte zivile Flugzeugbauer der Welt, dicht gefolgt vom einzigen Konkurrenten Boeing Commercial Aircraft Group. 1
Produziert werden drei Basisfamilien, die den kompletten Bereich von 100 bis 440 Plätzen abdecken. Durch die derzeit in Vorserienproduktion befindliche A380 wird diese Familie um eine weitere Basisplattform erweitert, und deckt dann das Spektrum 440-1000 Sitze ab. Unterschieden wird zwischen
• der A300/310 Familie mit etwa 240-360 Plätzen (Baureihen A300B2, A300B4, A300- 600(R), A300-600RF, A310-200, A310-300 sowie -200/300F),
• der A320 Familie (A318, A319, A320, A321) mit 100-220 Plätzen (A318-100, A319-100 und A319CJ, A320-100/200, A321- 100/200)
• der A330/340 Familie (A330/340) mit etwa 250 bis 440 Plätzen (A330-200/300, A340-200/300/500/600)
• der A380 Familie mit etwa 440 bis 1000 Plätzen (A380-800/900 und -800F)
Ursprungsmodell ist die A300, die ab etwa 1970 angeboten wurde, die A310 ist eine verkürzte Version, enthält aber im Großen und Ganzen die gleiche Technik wie die A300. Auf dem gleichen Rumpfquerschnitt (Fuselage Width) baut die A330/340 auf, welche seit Ende der 1980 angeboten wird und seit Mitte der 1990er im Einsatz ist. Jedoch wurde hier komplett neue Technik eingesetzt. Die Versionen -500 und -600 stellen einen Block Change dar, die Ursprungsversionen A340- 200/300 wurden soweit verändert, dass Fachkreise auch von einem komplett neuen Flugzeugtyp sprechen. Die A320 (~150 Plätze in 2- Klassenauslegung) als Ursprungsmodell basiert auf verschiedenen europäischen Studien und wurde Anfang der 1980er gelauncht, Auslieferungen erfolgten ab Ende der 1980er. Um den Fluggesellschaften eine größere Einsatzflexibilität ihrer Flotte zu ermöglichen, wurden nach und nach die Derivate A321 (~180 Plätze), A319 (~125 Plätze) und A318 (~100 Plätze) eingeführt. Im Gegensatz zum Ursprungsmodell A300 besitzt die A320-Familie jedoch nur einen Gang, und wird daher als Narrowbody bezeichnet.
Als jüngster Sproß ist die A380 zu bezeichnen, welche schon seit über einem Jahrzehnt unter der Designation „A3XX“ diskutiert wurde als sogenanntes FLA – Future Large Aircraft. Ziel von Airbus ist es, Boeings Cash-Cow B747-400 das Wasser abzugraben, und dem zukünftigen Wachstum im Luftverkehr Rechnung zu tragen2. Von Boeing diskutierte Gegenangebote, der BWB (Blended Wing Body, ein Nurflügelkonzept) und die B747- 500/600Adv sind bis jetzt vom Markt nicht angenommen worden. Die von McDonell Douglas angedachte und der A380 sehr ähnliche MD-12 wurde nie realisiert, die Studien sind nach der Übernahme durch Boeing nicht weiter verfolgt worden.
[...]
1 Die Zahl der Bestellungen bzw. Auslieferungen ist in Fachkreisen als Bemessungsgrundlage umstritten, da die Werte für die einzelnen Maschinen deutlich auseinander klaffen. So kostet eine A320 etwa 55 Millionen US$ ohne Rabatte, eine B777-200LR jedoch 200 Millionen US$. Um einen besseren Vergleich zu erreichen wird das Auftragsvolumen in Mrd. US$ als sinnvollere Grundlage gesehen. Jedoch liegt Airbus derzeit selbst in diesem Vergleich vorne.
2 Airbus geht in der Global Market Forcast vom Dezember 2003 von einem Bedarf von 1.163 Großflugzeugen mit mindestens 450 Sitzen in der Periode 2003-2022 aus. Dazu kommen weitere 372 Großfrachter. Regierungen (Brasilien, Italien) und Privatkunden betrieben wird. Andere Typen sind auf Nachfrage verfügbar, werden aber nicht aktiv vermarktet (A320, A340).
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