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Selbstreferentieller Stil am Beispiel der Fernsehserie 'Ally McBeal'

Termpaper, 2005, 25 Pages
Author: Britta Schiwy
Subject: Communications - Media History

Details

Category: Termpaper
Year: 2005
Pages: 25
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 23  Entries
Language: German
Archive No.: V65089
ISBN (E-book): 978-3-638-57741-0
ISBN (Book): 978-3-638-67038-8
File size: 219 KB

Abstract

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Selbstreferentialität der Fernsehserie Ally McBeal, die in Deutschland ab 1998 ausgestrahlt wird. Ihre stilistischen Besonderheiten werden eingehend analysiert. Die Arbeit ist in 5 Kapitel strukturiert. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit allgemeinen Definitionen von „Stil“ und der Entwicklung des Stils im Fernsehen. Weitergehend gibt es Aufschluss über den Begriff der „Serie“. Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über die Fernsehserie „Ally McBeal“ und leitet in das vierte Kapitel über, welches sich mit den stilistischen Merkmalen der Serie befasst. Das fünfte Kapitel gibt eine Schlussbetrachtung der vorangegangenen Kapitel.


Excerpt (computer-generated)

Selbstreferentieller Stil am Beispiel der Fernsehserie
„Ally McBeal“

Hausarbeit

 im Rahmen des Propädeutischen Moduls „Medienästhetik
und Mediengeschichte“ im WS 2004/ 2005 des
Fachbereichs Medienwissenschaft
Ruhr-Universität Bochum

von

Britta Schiwy

1. Fachsemester: BA Medienwissenschaft

 

 

Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS  I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS  
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS  III

1 EINLEITUNG  
1.1 Aufbau  1

2 BEGRIFFSKLÄRUNGEN  
2.1 Serie  2
2.2 Selbstreferentialität  3
2.3 Stil  4
2.3.1 Historische Entwicklung des Stils im Fernsehen  4

3 ÜBERBLICK ÜBER DIE SERIE „ALLY MCBEAL“  
3.1 Inhalt  7
3.2 Figuren  9

4 STILMERKMALE  
4.1 Wiederkehrende Motive  12
4.2 Cartoon Sequenzen  13
4.3 Unisex-Toilette  14
4.4 Wortspiele und Name-dropping  15
4.5 Musik und Soundtrack  16

5 SCHLUSSBETRACHTUNG  

LITERATURVERZEICHNIS  
Bücher  19
Zeitschriften  20
Internet  20

 

 

1 Einleitung

„Nachdem Serien etwas von der Realität gelernt haben wird es für die Realität Zeit, etwas von den Serien zu lernen.“1

Ursprünglich wurde das Kino in England „Bioscope“2 genannt, weil es die wirkliche Bewegung der Formen des Lebens visuell darstellt. Nach McLuhan trifft dies auf nichts, was Ende der 90er Jahre auf Fernsehen oder Leinwand zu sehen war, mehr zu, als auf die amerikanische Anwaltsserie Ally McBeal3.4 Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Selbstreferentialität der Fernsehserie Ally McBeal, die in Deutschland ab 1998 ausgestrahlt wird. Ihre stilistischen Besonderheiten werden in den folgenden Kapiteln eingehend analysiert.

1.1 Aufbau

Die Arbeit ist in 5 Kapitel strukturiert. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit allgemeinen Definitionen von „Stil“ und der Entwicklung des Stils im Fernsehen. Weitergehend gibt es Aufschluss über den Begriff der „Serie“. Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über die Fernsehserie „Ally McBeal“ und leitet in das vierte Kapitel über, welches sich mit den stilistischen Merkmalen der Serie befasst. Das fünfte Kapitel gibt eine Schlussbetrachtung der vorangegangenen Kapitel.

2 Begriffsklärungen

Um eine sinnvolle Analyse des Stils der Serie „Ally McBeal“ zu erhalten, sind folgende Begriffsklärungen, sowie die weitergehenden Erläuterungen sinnvoll.

2.1 Serie

Unter dem Begriff der „Serie“ werden mehrteilige, meist fiktionale Produktionen verstanden, die auf der jahrhundertealten Tradition des Erzählens basieren.5 Das Format beinhaltet eine regelmäßige Folge von täglichen oder wöchentlichen Fernsehsendungen, bei der innerhalb der einzelnen Episoden das Personal und die Grundsituation gleich sind, die Handlung jedoch variabel ist.6 Durch ihr umfangreiches Erzählvolumen entsprechen Serien „nicht nur dem wachsenden Bedarf des Fernsehens an Sendungen, sondern auch dessen serieller Programmstruktur“7. Weitergehend werden einige Serien als „Kultserien“ betitelt. Für die folgende Analyse der Serie „Ally McBeal“ ist diese Definition nach Compart sinnvoll, da auch sie als „Kultserie“ bezeichnet wird:


„Von einer Kultserie kann man sprechen, wenn die Zuschauer über den reinen Konsum der Erstausstrahlung hinaus dazu angeregt werden, sich mit ihr zu beschäftigen.“8

Nach Bolz/Bossart verspricht das Kultische in einer bis zur Sinnlosigkeit aufgeklärten Welt einerseits Ordnung, andererseits natürlich auch Faszination.9 Serien haben dann ein Kultpotential, wenn es ritualisierte Abläufe gibt. Dazu zählen bspw. Figuren, die spezifische Charaktereigenschaften besitzen oder „running gags“, auf die sich das Publikum beziehen kann. Kult basiert auf Ritualen und Ikonen, die aufgegriffen und reproduziert werden können.10

[....]


1 BUNZ, Mercedes: Ally McBeal: Fernsehen für eine bessere Welt,
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2943/1.html, Heise online, 14.06.1999, Recherche am 25.03.2005 – 18:45

2 Vgl. MONACO, James: Film und neue Medien – Lexikon der Fachbegriffe, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, 2. Auflage, Reinbek bei Hamburg, September 2003, S. 25.

3 Produzent: David E. Kelley + 20th Century Fox Television; Koproduzent: Jeffrey Kramer; Hauptdarsteller: Calista Flockhart, Peter MacNicol, Greg Germann u.a.;1. Ausstrahlungstermin: USA
08.09.1997/ D 08.04.1998

4 Vgl. BUNZ, Mercedes: Ally McBeal: Fernsehen für eine bessere Welt,
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/2/2943/1.html, Heise online, 14.06.1999, Recherche am 25.03.2005 – 18:45.

5 Vgl. KOEBNER, Thomas (Hrsg.): Reclams Sachlexikon des Films, Reclam, Stuttgart, 2002, S. 550.

6 Vgl. MONACO, James: Film und neue Medien – Lexikon der Fachbegriffe, Rowohlt Taschenbuch Verlag GmbH, 2. Auflage, Reinbek bei Hamburg, September 2003, S. 148.

7 KOEBNER, Thomas (Hrsg.): Reclams Sachlexikon des Films, Reclam, Stuttgart, 2002, S. 550

8 COMPART, Martin: Von Alf bis U.N.C.L.E: Anglo-Amerikanisches Kult-TV, Klartext-Verlag, Essen, 1999, S. 9.

9 Vgl. BOLZ, Norbert/ BOSSHART, David: Kult-Marketing. Die neuen Götter des Marktes, Düsseldorf, 1995, S. 11.

10 Vgl. FENDEL, Heike-Melba: Das Wort Kult hat seine Unschuld komplett verloren, in: agenda, Heft 26/ 1996, S. 33.


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