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Scholary Paper (Seminar), 2001, 20 Pages
Author: MA Erik Thiel
Subject: Economics / Business : Economic and Social History
Details
Institution/College: University of Fribourg (Seminar für Zeitgeschichte)
Tags: Unternehmensgeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Schweiz, Produktionsverlagerung, Kostendruck, Lobbying, Direktinvestitionen, Zweigniederlassung
Year: 2001
Pages: 20
Grade: 1
Bibliography: ~ 44 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10431-9
File size: 85 KB
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Excerpt (computer-generated)
Schweizerische Unternehmen in der
Bundesrepublik Deutschland seit 1949
Eingereicht von:
Erik Thiel
Proseminararbeit im Seminar für
Zeitgeschichte und Neueste Schweizergeschichte
Universität Freiburg / Schweiz
Tutoriat: Dr. Catherine Bosshart-Pfluger
12. Oktober 2001
Inhaltsverzeichnis
I Schweizerische Unternehmen in der BR Deutschland - Einführung und Abgrenzung
II
1. Die allgemeine Entwicklung schweizerischer Unternehmen in der BR Deutschland seit 1949
2. Motive für die Niederlassung und ihre Entwicklung
a) Kostenfaktoren (Beispiel: Arbeitskosten)
b) Marktzugang, Europäische Union
2. Beispiel eines schweizerischen Unternehmens in Deutschland
- Sulzer Escher Wyss GmbH, Lindau
4. Die Vereinigung Schweizerischer Unternehmen in Deutschland (VSUD)
III Schlussfolgerungen, Ausblick
IV Literaturverzeichnis
I Schweizerische Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland -
Einführung und Abgrenzung
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit schweizerischen Unternehmen in der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Entwicklung seit 1949. Im Hinblick auf die Folgen des Zweiten Weltkrieges, der für beide Länder gesellschaftlich und wirtschaftlich eine mehr oder minder starke Zäsur darstellte, setzt die hier thematisierte Unternehmensbetrachtung mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland ein. Auf Sachverhalte im Zusammenhang mit schweizerischen Unternehmen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR bis 1989 wird in dieser Arbeit nicht näher eingegangen.
Als schweizerische Unternehmen oder auch schweizerische Tochtergesellschaften im weiteren Sinne, sind Unternehmen zu bezeichnen, an denen eine in der Schweiz ansässige Gesellschaft mindestens die Hälfte der Stimmenanteile hält. Sogenannte unechte beziehungsweise künstliche Tochtergesellschaften, werden in dieser Arbeit nicht betrachtet. Zu jenen zählen vor allem originär deutsche Gesellschaften, die einer eigens geschaffenen Holdingstruktur nach schweizerischem Recht - meist aus steuerlichen Aspekten heraus - zugeordnet sind. Ebenfalls nicht betrachtet werden Schweizer Banken und ihre deutschen Niederlassungen. Eine Analyse des Bankenengagements in Deutschland würde den Rahmen der Arbeit deutlich verlassen.
Der Autor konnte bei der Erstellung dieser Proseminararbeit nur auf wenige umfangreichere, empirische Zahlen zurückgreifen. Weder die historischen Veränderungen der Zahl schweizerischer Tochtergesellschaften in Deutschland, noch deren Entwicklung im Hinblick auf die Anzahl Mitarbeiter, sind dem deutschen und dem schweizerischen Statistischen Bundesamt bekannt. Auch die im bilateralen Wirtschaftsverkehr involvierten Vereinigungen, Verbände und Kammern, sowie die Wirtschaftsabteilung der Schweizerischen Botschaft in Berlin konnten diesbezüglich kein historisches Zahlenmaterial bereitstellen. Nach Meinung eines Vertreters der Schweizerischen Botschaft in Berlin existieren derartige Statistiken nicht1. Bestätigung findet diese These durch die Tatsache, dass selbst nach eingehender Recherche durch den Autor, keine umfassenden betriebswirtschaftlichen oder unternehmenshistorischen und auf empirischen Werten beruhenden Untersuchungen zu schweizerischen Unternehmen in der BR Deutschland gefunden werden konnten. Als hilfreich bei der Erstellung der vorliegenden Arbeit erwiesen sich hingegen besonders die Jahresberichte der Vereinigung schweizerischer Unternehmen in Deutschland (VSUD).
1 mdl. Aussage des Leiters der Abt. Wirtschaft der Schweiz. Botschaft in Berlin, Peter Specker, im Sept. 2001
Hier konnten zumindest im Ansatz, die Zahl, Lage und Problematik der schweizerischen Unternehmen in der BR Deutschland in ihrer Gesamtheit und ihrer zeitgeschichtlichen Entwicklung abgeschätzt und analysiert werden.
[...]
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