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Autor: Gero Kurtz
Fach: Wirtschaft - Unternehmensgründung, Start-ups, Businesspläne
Details
Tags: DV-gestützte, Unternehmensgründung, Beispiels
Jahr: 1993
Seiten: 62
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 5 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 381 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-58017-5
Textauszug (computergeneriert)
FHTW
Fachbereich 5 Wirtschaft
Studiengang: Betriebswirtschaft
DV-gestützte Unternehmensgründung anhand eines ausgewählten Beispiels
Diplomarbeit
zur Erlangung des akademischen Grades eines Diplomkaufmanns (FH)
vorgelegt von: Gero Kurtz
vorgelegt am: 14. Mai 1993
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung ... 3
2. Marktanalyse zu Literatur und Software zur Unternehmensgründung ... 4
3. Der konzeptionelle Aufbau ... 4
3.1. Der Inhalt der Module ... 5
4. Die Umsetzung des Programms anhand eines Beispiels ... 5
4.1 Modul 1 (Vorbereitende Analyse) ... 5
4.1.1. Der Programmauftakt ... 5
4.1.2. Die Persönlichkeitsanalyse ... 7
4.1.3. Die Produktanalyse ... 11
4.1.4. Die Standortanalyse ... 15
4.1.5. Die Finanzanalyse ... 18
4.2. Modul 2 (Kostenplanung) 33
4.3. Modul 3 (Erlösplanung) ... 50
4.4. Modul 4 (Erfolgsplanung) ... 53
4.5. Modul 5 (Liquiditätsplanung) ... 55
6. Literaturverzeichnis ... 58
7. Abkürzungsverzeichnis ... 59
9. Anhang ... 61
1. Einführung
Im Januar /Februar 1993 gab es laut den Statistischen Bundesamt Wiesbaden in Deutschland 1896 Unternehmensinsolvenzen, das sind fast ein Viertel mehr Zusammenbrüche als im Januar/Februar 1992. Besonders hohe Steigerungsraten waren im Handel mit plus 60 % und im verarbeitenden Gewerbe mit plus 23,4 % zu verzeichnen. In den neuen Ländern sind im Januar 133 und im Februar 146 Anträge auf Eröffnung der Gesamtvollstreckung gestellt worden, dies ist zwei bis dreimal soviel wie im letzten Jahr.1 Die Ursachen sind vielfältig und sind sicherlich auch in der zur Zeit komplizierten wirtschaftlichen Lage in Deutschland und in Europa zu suchen. Nur wenige Firmen überleben die ersten 3 Jahre nach der Gründung. Zurück bleibt oft eine zerstörte Familie und ein Berg von Schulden. Dies könnte in vielen Fällen vermieden werden. Oft werden Firmen gegründet ohne daß der Gründer viel Ahnung von betriebswirtschaftlichen Prozessen hat. Mit der Auffassung: "Wenn ich viel arbeite wird es schon laufen." kommt man heute nicht mehr weit, auch wenn die Bereitschaft zur Arbeit schon ein erster Schritt in die richtige Richtung ist.
Mitte der 80-ziger Jahre hat die EDV eine stürmische Entwicklung genommen und mittlerweile gibt es wohl kaum noch Menschen in Deutschland, welche nicht einen Computer besitzen bzw. am Arbeitsplatz mit einem solchen arbeiten. Bücher lesen tritt immer mehr in den Hintergrund. Leistungsfähige Computerprogramme sind heute gefragt, welche einem das Lesen der Bücher weitgehend abnehmen und zugleich als Berater und Lehrmeister fungieren. In meiner Diplomarbeit werde ich einige Ausführungen machen zur EDVgestützten Unternehmensgründung. Hier soll kein fertiges Programm entstehen, aber es sollen Möglichkeiten und Wege aufgezeigt werden, was für Anforderungen an solch ein Programm gestellt werden und wie es strukturmäßig aufgebaut sein muß.
2. Marktanalyse zu Literatur und Software zur Unternehmensgründung
Im Jahre 1992 wurde eine Befragung von 73 bekannten Unternehmen und Institutionen, welche Hard-, Software und Informations- und Kommunikationstechnik anbieten, in Berlin und im Lande Brandenburg durchgeführt. Die Auswertungen ergaben, daß kein Unternehmen darunter war, welches ein kompaktes Angebot für Existenzgründer vorweisen konnte. Nur 17 Unternehmen boten eine Software zur Finanzbuchhaltung an und jeweils ein Unternehmen Software für die Erfolgsrechnung und Bilanz sowie Beratungs- und Fördermöglichkeiten. 2
Aber gerade in den neuen Bundesländern ist die Zahl von Existenzgründungen besonders hoch. Einerseits wegen der geringen Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen in der ehemaligen DDR, wo jetzt ein enormer Nachholbedarf besteht und andererseits bedingt durch den Zusammenbruch von vielen der ehemaligen Großbetriebe der DDR durch den viele hochqualifizierte Fachkräfte ihren Arbeitsplatz verloren und nun versuchen, sich über die Selbständigkeit eine neue Existenz zu sichern.
3. Der konzeptionelle Aufbau
Das Programm muß, soll es den hohen Ansprüchen gerecht werden sehr komplex gestaltet sein. Um den komplexen Aufbau übersichtlich zu gestalten, ist es angebracht das Programm in mehrere Module aufzuteilen. Jedes einzelne Modul hat bestimmte Aufgaben zu erfüllen und schließt an das vorhergehende Modul an. Die Schnittstellen müssen vorher genau festgelegt werden, damit die einzelnen Module untereinander kompatibel sind. Damit ist gewährleistet, daß mehrere Fachleute gleichzeitig an dem Entwurf und der Fertigstellung des Programms arbeiten können, ohne sich gegenseitig zu behindern. Jeder kann selbständig an einem ihm zugewiesenen Modul tätig sein und am Ende werden alle Module zu einem einheitlichen Programm zusammengefügt.
[...]
1 Aus Berliner Zeitung vom 18.05.1993, Seite 10
2 Aus einem unveröffentlichten Bericht zur Gründung Ingenieurteam Wirtschaft GbR 1992
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