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Die Geschichte der Hüte und die Umsetzung im Unterricht

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 18 Pages
Author: Christine Schröder
Subject: Textile, Print, Crafting

Details

Event: Hauptseminar Fachdidaktik: Hüte und andere Kopfbedeckungen
Institution/College: University of Education Ludwigsburg (Haushalt/Textil)
Tags: Geschichte, Hüte, Umsetzung, Unterricht, Hauptseminar, Fachdidaktik, Hüte, Kopfbedeckungen
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2002
Pages: 18
Grade: 1,5
Language: German
Archive No.: V6583
ISBN (E-book): 978-3-638-14121-5

File size: 467 KB


Excerpt (computer-generated)

Hauptseminararbeit
Fachdidaktik
WS 2001/02

Die Geschichte der Hüte und die Umsetzung im Unterricht

Christine Schröder

5. Semester Lehramt an Grund- und Hauptschulen
Textiles Werken mit Anteilen Haushalt

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ... 3
2. Zur Kulturgeschichte von Hüten und anderen Kopfbedeckungen ... 3


2.1 Kopfbedeckungen in der Zeit vor Christus ... 3
2.2 Kopfbedeckungen in der Zeit nach Christus ... 5
2.2.1 Vom Frühmittelalter bis zum Hochmittelalter ... 5

2.2.2 Das 17. Jahrhundert ... 8
2.2.3 Das 18. Jahrhundert ... 8
2.2.4 Das 19. Jahrhundert ... 9
2.2.5 Das 20. Jahrhundert ... 10

3. Die Unterrichtseinheit ...  13


3.1 Didaktische Überlegungen ... 13
3.2 Methodische Überlegungen  ... 14


3.2.1 Herstellung des Papierhutes ... 15

4. Schlussüberlegungen ... 15
5. Literaturverzeichnis ... 17
6. Abbildungen ... 17
7. Anlage ... 18

 

1. Einleitung

Hüte sieht man in unserer Zeit nur noch recht selten. Man findet zwar noch Kopftücher und Wintermützen, aber der richtige Hut ist nur noch in bestimmten Gruppen zu finden. Hierzu zählen zum Beispiel Prominente, Adlige und andere gehobene Schichten. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Pferderennen in Ascot/England. Jede Frau, die was auf sich hält, trägt dort einen Hut, der in Farbe, Form und Größe sehr auffällig sein kann. Der Hut und seine Moden konnten früher aber auch noch heute schnell politisch werden - sei es als rote Jakobinermütze oder als Zylinder aus der 1848er Revolution mit schwarz-rot-goldener Kokarde. Unsere SchülerInnen haben allerdings selten oder gar nicht die Möglichkeit Hüte zu tragen. Meistens wird ein Mensch, der auf der Straße einen Hut trägt eher belächelt als bestaunt.
Auch in anderen Kulturen findet man noch Kopfbedeckungen, die allerdings einen anderen Stellenwert haben, als in unserer Kultur. Daher ist es wichtig den SchülerInnen dieses Kleidungsstück nahe zu bringen, damit ein Gespür für diese anderen Kulturen entwickelt werden kann. Auch für die eigene Stilentwicklung und das Modeverständnis kann es wichtig sein, dieses Accessoires zu verstehen und kritisch damit umzugehen. Um dieses Verständnis zu entwickeln, ist es sinnvoll eine Unterrichtseinheit durchzuführen.

2. Zur Kulturgeschichte von Hüten und anderen Kopfbedeckungen
2.1 Kopfbedeckungen in der Zeit vor Christus

Ursprünglich war jede Kopfbedeckung ein Schutz gegen Wind und Wetter. Sie wurde früher aus den Fellen erjagter Tiere angefertigt. Später entwickelte sich aus diesem Wetterschutz ein unentbehrliches Schutzmittel für Krieger.
Aufgrund der schützenden und zierenden Funktion der Kopfbedeckungen, kann man diese ziemlich lange zurückverfolgen. Funde beweisen, dass im ägyptischen Altertum (2780-715 v.Chr.) vor allem Herrscher und Priester Kopfbedeckungen trugen. Neben Kronen verwendeten sie vor allem Kopftücher, die unter anderem waagrecht gestreift waren, wie das königliche Kopftuch, das man heute noch bei Sarkophagen oder Zeichnungen aus dieser Zeit sehen kann. Göttinnen und Königinnen trugen vor allem die Geierhaube, die aus kleinen Goldplättchen zusammengesetzt war und aus der ein Geierkopf über die Stirn herausragte dessen ausgebreitete Flügel hinter den Ohren herabhingen. 1
In Mesopotamien der Frühdaynastischen Zeit (3200/2900 -2150/2020 v. Chr.) trugen die Vornehmen die Breitrandkappe, die den Kopf umschloss und mit Fell überzogen war. In der Assyrischen Zeit wurde zum Zeichen der Göttlichkeit eine Kappe mit einem Horn geschmückt, woraus später die vierfache Hörnerkrone der Götter entstand. Allgemein war in dieser Zeit bei den Königen die Tiara (in hoher Form Kidaris), eine zylindrisch, steife Kopfbedeckung, die aus unterschiedlichen Materialien sein konnte. Je nach Region war sie aus Leinen, Filz oder Metall, geschmückt mit Diademen und Edelsteinen. Ab dem 11. Jahrhundert bis 1964 trug auch der Papst zu außerliturgischen Veranstaltungen eine Tiara, die als Dreifachkrone bekannt ist. Die Gefolgsleute dieser Herrscher trugen eine einfache Mitra, die aus einem langen Streifentuch zu einem Turban geschlungen wurde.

[...]

1 vgl. Loschek, Ingrid: Mode- und Kostümlexikon. S. 305ff


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