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Aktuelle Forschungsbefunde der computervermittelten Kommunikation

Subtitle: Stand 2006

Intermediate Examination Paper, 2006, 43 Pages
Author: Roman Ott
Subject: Communications: Interpersonal Communication

Details

Category: Intermediate Examination Paper
Year: 2006
Pages: 43
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 27  Entries
Language: German
Archive No.: V66276
ISBN (E-book): 978-3-638-58939-0
ISBN (Book): 978-3-638-71108-1
File size: 306 KB

Abstract

Inhalt dieser Arbeit ist eine Betrachtung der computervermittelten Kommunikation mit seinen Auswirkungen, Effekten und Befunden durchzuführen. Hierbei werden zuerst die Grundlagen der Kommunikation und der menschlichen/interpersonalen Kommunikation dargestellt, um dann die computervermittelte Kommunikation klar abgrenzen zu können. In Kapitel 2 werden aktuelle Dienste und Anwendungen beschrieben. Anschließend werden einige Modelle und Theorien zur computervermittelten Kommunikation dargestellt, die zur Erklärung von Medieneffekten/Mediennutzung/Medienwirkungen dienen. Die wichtigsten Folgen und Wirkungen dieser Kommunikationsform werden weiterhin diskutiert. In Kapitel 4 wird dann eingegangen auf aktuelle Forschungsbefunde zur computervermittelten Kommunikation, speziell auf Bereiche die das Lernen und die Schule betreffen.


Excerpt (computer-generated)

Universität Potsdam
Humanwissenschaftliches Institut
Seminar: Interpersonale Kommunikation

Aktuelle Forschungsbefunde der Computervermittelten Kommunikation

Roman Ott

 

Inhaltsverzeichnis


1. Einleitung ... 1

2. Grundlagen der Kommunikation ... 3

2.1 Grundlagen & Eigenschaften interpersonaler Kommunikation ... 5
2.2 Grundlagen & Eigenschaften computervermittelter Kommunikation ... 8

3. Modelle & Theorien zur computervermittelten Kommunikation ... 11

3.1 Dienste und Anwendungen ... 11
3.2 Modelle der CvK nach Nicola Döring ... 17
3.3 Folgen und Wirkungen ... 22

4. Computervermittelte Kommunikation in der Lehre ... 29

5. Fazit ... 32


I Abbildungsverzeichnis ... 33

II Abkürzungsverzeichnis ... 34

III Anhang, Zahlen und Statistiken ... 35

IV Literaturverzeichnis ... 39

 

 

1. Einleitung

Es ist nicht möglich, nicht zu kommunizieren. Die Behauptung von Paul Watzlawick betraf im ursprünglichen Sinn nur die menschliche Kommunikation. Aber in unserer modernen Zeit sollte man diese Aussage ausbauen zu, „Es ist nicht möglich, nicht mittels Computer zu kommunizieren“. Kommunikation über Computer ist heutzutage in jedem Bereich des alltäglichen Lebens präsent. Folgender Tagesablauf soll das verdeutlichen.


06:00 Uhr: Herr Klaus Anders, Logistikleiter IB Warehouse GmbH steht auf. Als erste Tätigkeit schaltet er seinen Computer und geht online zum Lesen des neuesten Wetterberichtes, damit er anschließend die richtige Kleiderwahl für den Tag treffen kann.

06:30 Uhr: Herr Anders ist beim Frühstück und liest die Nachrichten auf www.spiegel.de und www.zeit.de

06:50 Uhr: Herr Anders überprüft die Antworten auf seine dringende Frage in einem Newsforum zur Internettelefonie.

07:30 Uhr: Auf Arbeit angekommen öffnet Klaus Anders sein Emailprogramm um E-mails der Auftragsbestätigungen zu empfangen und zu beantworten

08:30 Uhr: Während dem mühevollen Sichten der Masse an Emails erscheint ein Telegramm seiner Instant-Messaging-Software, ein Kollege von Anders brauch dringend einen geschäftlichen Rat.

13:30 Uhr: Nach dem Mittagessen Geschäftsmeeting mit der Firmenleitung und Geschäftspartner aus New York, die mittels Videokonferenz zugeschaltet sind.

15:30 Uhr: Arbeitspause und Ersteigern einer neuen Lampe für die Frau bei Ebay

16:30 Uhr: Feierabend und Begrüßung der Familie. Sohn Max sitzt völlig Selbstversunken in seinem abgedunkelten Zimmer und spielt World of Warcraft. Ein Online-Rollenspiel bei dem der schmächtige, kleine Junge ein gewalttätiges Monster spielt und mit fremden Personen aus der ganzen Welt gemeinsam in die Schlacht zieht.

16:40 Uhr: Die Tochter ist schon seit Stunden in einem Flirtchat und hofft dort den Mann ihrer Träume zu treffen, wo sich doch schon die letzten angeblich muskulösen, intelligenten, gepflegten Männer als Nullnummern herausstellten.

17:00 Uhr: Die Ehefrau telefoniert seit knapp 120 Minuten mit ihrer Schwester. Beide haben sich zwar erst vor 3 Tagen gesehen, aber seit der neuen Internet-Telefonie sind die Gespräche ja kostenlos und müssen doch auch genutzt werden.


Natürlich findet dieser Tagesablauf nirgendwo in dieser Form statt und beinhaltet eine Vielzahl an Stereotypen und Klischees, dennoch sollten einige der dargestellten Ereignisse auch bei uns im alltäglichen Leben vorkommen. Fast jeder hat schon einmal einen der dargestellten Dienste genutzt. Die in der Geschichte enthaltenen Implikationen zu Gefahren, Ängsten aber auch Hoffnungen und Möglichkeiten sind real. Sie zeigen wie wichtig die computervermittelte Kommunikation geworden ist und warum es notwendig wird, diese Form der medialen Kommunikation zu untersuchen. Gerade die sozialpsychologischen Aspekte, Effekte und Folgen der computervermittelten Kommunikation sind von immenser Bedeutung und Bestandteil dieser Arbeit. So formuliert Köhler die Tatsache: „die computervermittelte Kommunikation zeichnet sich durch ein Minimum sozialer Reize aus.“ Sie bietet uns die Chance, ist aber auch eine Bedrohung für unser durch Computer neu gestaltetes Leben. Da Computer aber weder reine Kommunikationsmedien sind, noch ein reines Instrument, welches Einzug in fast allen Bereichen des privaten/geschäftlichen gehalten hat, ist von Interesse zu untersuchen, welche Auswirkungen sie auf Individuen, Gruppen und Organisationen haben. Inhalt dieser Arbeit ist somit eine Betrachtung der computervermittelten Kommunikation mit seinen Auswirkungen, Effekten und Befunden durchzuführen. Hierbei werden zuerst die Grundlagen der Kommunikation und der menschlichen/interpersonalen Kommunikation dargestellt, um dann die computervermittelte Kommunikation klar abgrenzen zu können. In Kapitel 2 werden aktuelle Dienste und Anwendungen beschrieben. Anschließend werden einige Modelle und Theorien zur computervermittelten Kommunikation dargestellt, die zur Erklärung von Medieneffekten/Mediennutzung/Medienwirkungen dienen. Die wichtigsten Folgen und Wirkungen dieser Kommunikationsform werden weiterhin diskutiert. In Kapitel 4 wird dann eingegangen auf aktuelle Forschungsbefunde zur computervermittelten Kommunikation, speziell auf Bereiche die das Lernen und die Schule betreffen.

 

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