Autor: Claudia Roller
Fach: Wirtschaft - Wirtschaftspolitik
Details
Institution/Hochschule: Hochschule Pforzheim (Wirtschaftspolitisches Seminar)
Jahr: 2006
Seiten: 19
Note: 2,3
Literaturverzeichnis: ~ 11 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 154 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-59061-7
Textauszug (computergeneriert)
Das neue EU-Mitglied Tschechien –
Aktuelle Situation und Entwicklungsperspektiven
von: Claudia Roller
8. SEMESTER
A INHALTSVERZEICHNIS
B ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 3
C AUSARBEITUNG 4
1. EINLEITUNG 4
2. TSCHECHIEN – DAS LAND 4
2.1 ECKDATEN 4
2.2 POLITISCHE GRUNDLAGEN 5
2.3 WIRTSCHAFTSGESCHICHTLICHER HINTERGRUND / WEG ZUR EU 5
3. TSCHECHISCHE VOLKSWIRTSCHAFT – AKTUELLE SITUATION 6
3.1 GRUNDLEGENDE DATEN 6
3.2 NEUERE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG 6
4. EINFÜHRUNG DES EURO 7
4.1 GRUNDLAGEN 7
4.2 WKM II 8
4.2.1 GRUNDLAGEN / FUNKTIONSWEISE 8
4.2.2 TSCHECHIEN UND DER WKM II 8
4.3 MAASTRICHT-KRITERIEN 9
4.3.1 INFLATIONSRATE 9
4.3.2 LANGFRISTIGE ZINSEN 9
4.3.3 WECHSELKURSSTABILITÄT 9
4.3.4 SCHULDENQUOTE 10
4.3.5 BUDGETDEFIZIT 10
4.4 AUSSICHTEN FÜR DEN EWU-BEITRITT 10
5. WEITERE TSCHECHISCHE THEMEN UND DEREN ZUKUNFT 11
5.1 SOZIALE REFORMEN 11
5.2 ARBEITSMARKT 13
5.3 INVESTITIONEN / AUTOMOBILINDUSTRIE 14
6. KRITISCHE WÜRDIGUNG 15
D QUELLENVERZEICHNIS 17
B ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
BIP = Bruttoinlandsprodukt
EG = Europäische Gemeinschaft
EU = Europäische Union
EU-15 = die 15 „alten“ Mitglieder der Europäischen Union vor der
Osterweiterung (Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland,
Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande,
Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, Vereinigtes Königreich)
EWU = Europäische Währungsunion
EZB = Europäische Zentralbank
MOE-4 = die vier großen mittelosteuropäischen Neumitglieder (Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn)
WKM II = Wechselkursmechanismus II
C AUSARBEITUNG
1. EINLEITUNG
Mit der Erweiterung zum 1. Mai 2004 besteht die Europäische Union (EU) heute aus 25 Mitgliedsstaaten. Die Beitrittsländer aus Mittel- und Osteuropa, sowie dem Mittelmeerraum sind nun schon seit mehr als zwei Jahren Teil der Europäischen Union und früher oder später werden sie alle auch der Europäischen Währungsunion (EWU) angehören. Hierzu sind ist die Erfüllung der Maastricht-Kriterien Voraussetzung.
Zu den so genannten MOE-41 gehört neben Polen, der Slowakei und Ungarn die Tschechische Republik. Die Seminararbeit wird zunächst einen kurzen Überblick über die wichtigsten Eckdaten des Landes, sowie die politischen Grundlagen geben und dann auf die aktuelle Situation eingehen. Der anschließende Teil befasst sich damit, inwieweit die Tschechische Republik die Konvergenzkriterien für den EWU-Beitritt bisher erfüllt und wo noch Handlungsbedarf besteht, gefolgt von einem Ausblick für die anstehende Einführung des Euro. Des Weiteren soll ein Überblick über die aktuellen Themen soziale Reformen, Arbeitsmarkt und Investitionen und deren Zukunft gegeben werden. Den Abschluss bildet die kritische Würdigung.
2. TSCHECHIEN – DAS LAND
2.1 ECKDATEN
Die Tschechische Republik besteht in der heutigen Form seit 1993. Bis dahin bildete sie zusammen mit der Slowakei die Tschechoslowakei.2 Das auf der Nordhalbkugel in der Mitte des europäischen Kontinents gelegene Land umfasst eine Fläche von 79.000 km2 und beherbergt ca. 10,2 Mio. Einwohner. 6 Mio. (2005) Touristen besuchen jährlich Tschechien und seine Hauptstadt Prag. Seine Grenzen teilt das Land mit Deutschland, Polen, der Slowakei und Österreich.3 Die Währung ist die Tschechische Krone.4
2.2 POLITISCHE GRUNDLAGEN
In der Verfassung Tschechiens ist, wie in Deutschland, Gewaltenteilung vorgesehen. Die Exekutive wird durch den Präsidenten und das Kabinett verkörpert. Der Präsident, derzeit Vacláv Klaus, ernennt nach Amtsantritt den Premierminister, derzeit Mirek Topolánek und die weiteren Minister. Diese bilden dann die Regierung. Träger der Legislative ist das so genannte „Zwei-Kammern-Parlament“, bestehend aus dem Unterhaus (Abgeordnetenhaus) und dem Oberhaus (Senat). Die Parteien und deren Ausrichtung ähneln den deutschen. Grundsätzlich ist in parlamentarische und unparlamentarische Parteien zu unterscheiden. Erstere müssen mindestens in einer der Parlamentskammern vertreten sein. Momentan gehören zu dieser Gruppe die Demokratische Bürgerpartei, die Tschechische Sozialdemokratische Partei, die Christlich Demokratische Union / Tschechoslowakische Volkspartei, die Kommunistische Partei Böhmens und Mährens und die Grünen. Zu den unparlamentarischen Parteien zählen die unterschiedlichsten Gruppierungen liberaler, regionaler oder radikal rechter bzw. linker Ausrichtung. Die Judikative wird landesweit durch unabhängige Gerichte vertreten.5
2.3 WIRTSCHAFTSGESCHICHTLICHER HINTERGRUND / WEG ZUR EU
1991 wurde u.a. mit der Tschechoslowakei das so genannte EGAssoziierungsabkommen abgeschlossen und 1993 nach der Trennung von Tschechien und der Slowakei erneuert. Dieses Abkommen sollte Tschechien helfen, die geplante und zum Teil schon umgesetzte Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft umzusetzen Deshalb spricht man heute von der Tschechischen Republik auch als Transformationsland.
1993 wurde auf dem Kopenhagener Gipfel auch der Antrag zur Aufnahme in die EU gestellt. Allerdings mussten hierfür die Kopenhagener Kriterien erfüllt werden. Diese sind: demokratische und rechtsstaatliche Ordnung, Wahrung der Menschenrechte und Minderheitenschutz, funktionsfähige Marktwirtschaft, Fähigkeit, dem Wettbewerbsdruck und den Marktkräften innerhalb der EU standzuhalten, Übernahme der Ziele der Politischen Union und der Wirtschafts- und Währungsunion.6 Tschechien wurde dann, 1997, als Teil der Luxemburger Gruppe zu Beitrittsverhandlungen eingeladen, die im März 1998 begannen und Ende 2002 abgeschlossen wurden. Im April 2003 folgte schließlich die Unterzeichnung des Beitrittsvertrags.7
3. TSCHECHISCHE VOLKSWIRTSCHAFT – AKTUELLE SITUATION
3.1 GRUNDLEGENDE DATEN
[...]
1 Vgl.: BIALLUCH, LILLI CHARLOTTE u.a. (07/2005), S. 1
2, 4 Vgl.: Tschechien auf URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Tschechien, Stand: 22.10.2006.
3 Vgl.: O.V.: URL: http://www.czech.cz/de/, Stand: 22.10.2006.
5 Vgl.: O.V.: URL: http://www.czech.cz/de/, Stand: 22.10.2006
6 Vgl.: POLKOWSKI, ANDREAS in Wirtschaftsdienst 6/2006, S. 405
7 Vgl.: POLKOWSKI, ANDREAS in Wirtschaftsdienst 6/2006, S. 405-407
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