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Lesson Plan, 2004, 15 Pages
Author: Jochen Bender
Subject: Regional History and Geography (Basic Primary School Pedagogy)
Details
Institution/College: University of Education Heidelberg (Institut für Sachunterricht)
Tags: Unterrichtseinheit, Vögel, Winter, Klasse), Fachpraktikum
Year: 2004
Pages: 15
Grade: 1,5
Bibliography: ~ 4 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-60300-3
ISBN (Book): 978-3-638-95414-3
File size: 111 KB
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Abstract
Für den Einstieg in die Unterrichtsstunde „Vögel im Winter“ gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sinnvoll erscheinen. Zum einen könnte mit dem Vorspielen verschiedener Vogelstimmen begonnen werden. Eine andere Möglichkeit ist der Einstieg über eine Vogelhandpuppe, welche den Kindern anstelle der Lehrperson verschiedene Vogelarten in Form von Präparaten oder einer Farbprojektion vorstellt und anschließend ein Gespräch über die Probleme der Vögel durch falsche Fütterung einleitet. Eine dritte Alternative ist, direkt über verschiedene Stopfpräparate (stummer Impuls) einzusteigen. Letztendlich soll in geplanter Stunde der Einstieg über ein auf Folie abgebildetes Futterhaus (stummer Impuls) erfolgen. Diese Alternative halte ich für die sinnvollste, weil der Focus neben den verschiedenen Arten zugleich auch auf den Winter und die damit verbundene Vogelfütterung gelenkt wird und die Kinder zuerst einmal selbst die Möglichkeit haben zu überlegen, welche Vögel in unseren Breiten überwintern.
Excerpt (computer-generated)
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Fach: Heimat- und Sachunterricht
1. Fachpraktikum, Semester: 4
Vögel im Winter
von: Jochen Bender
Inhalt
1. Sachanalyse 3
2. Didaktische Analyse 6
2.1 Gegenwartsbedeutung 6
2.2 Zukunftsbedeutung 7
2.3 Exemplarität 7
2.4 Struktur des Inhalts 8
3. Lernziele 8
4. Methodische Analyse 9
5. Strukturskizze 13
Literaturverzeichnis 15
1. Sachanalyse
Körperteile eines Singvogels
Bei Singvögeln lassen sich grob zehn Körperpartien unterscheiden: Schnabel, Kopf, Kehle, Flügel, Brust, Rücken, Bauch, Füße, Krallen und Schwanz.
Zug-, Strich- und Standvögel
Vögel haben es im Winter besonders schwer genügend Nahrung zu finden. Als gleichwarme Tiere verbrauchen sie um auch im Winter ihre Körpertemperatur aufrecht erhalten zu können viel Energie. Außerdem bleibt ihnen, wenn die Tage kürzer werden, weniger Zeit um Nahrung zu suchen. Aus diesem Grund ziehen viele Vogelarten (Zugvögel) im Herbst in südlichere Länder, die günstigere Ernährungsbedingungen bieten und kommen im Frühjahr in die mittleren Breiten zurück. Die bekanntesten Zugvögel sind Störche und Schwalben. Der Zugbeginn wird bei manchen Vogelarten durch eine bestimmte Tageslänge ausgelöst, während andere durch eine Art „innere Uhr“ zum Vogelzug getrieben werden. Neben den Zugvögeln gibt es noch sogenannte Strichvögel, die ihre Heimat nur in extrem kalten Wintern verlassen und auch dann nicht besonders weit ziehen. Zu diesen gehört beispielsweise der Star.
Standvögel sind Vögel, die ständig in ihrem Brutgebiet bleiben, weil sie dem Leben im Winter der mittleren Breiten angepasst sind. Sperling, Blau- und Kohlmeise, Kleiber Buch- und Grünfink sowie Dompfaff und Amsel sind wohl die bekanntesten Standvögel unserer Gegend.
Eine verbindliche Einteilung in Strich- und Standvögel ist nicht immer möglich, da innerhalb der verschiedenen Kategorien sogenannte Teilzieher zu finden sind. Dieser Begriff beschreibt Vogelarten, deren Verhalten nicht einheitlich ist. So kann man beispielsweise beobachten, dass Rotkehlchen in Städten oder milderen Gegenden nicht wegziehen, in ländlicheren Gebieten jedoch schon.
Einteilung der Vogelarten nach ihrer Ernährungsweise
Anhand ihrer Nahrung lassen sich Unterschiede im Aussehen der Vögel festmachen. Körnerfresser wie Sperling, Meise und Dompfaff sowie Grünfink und Rotkelchen haben einen kurzen, stumpfen Schnabel, wohingegen Weichfutterfresser wie beispielsweise die Amsel und der Kleiber lange, dünne und spitze Schnäbel besitzen.
Aussehen und Nahrung ausgewählter Standvögel
Die Amsel ist nach dem Sperling die häufigste Vogelart unserer Gegend. Sehr häufig trifft man sie in Gärten und Parks, selbst mitten in der Großstadt. Somit kann man sie als Kulturfolger bezeichnen. Das Amselmännchen hat ein tiefschwarzes Gefieder, einen orangefarbenen Schnabel und einen gelben Augenring. Das Weibchen hingegen ist dunkelbraun mit schwach gefleckter Brust und braunem Schnabel. Sie ernährt sich von Würmern, Schnecken, Insekten, Beeren und Obst.
Der Kleiber ist ungefähr so groß wie ein Haussperling. Sein Gefieder ist blaugrau am Rücken und weißlich an Kehle und Wangen; die Brust ist rosig- braun. Auffällig ist der schwarze Streifen durch das Auge. Das Weibchen ist an den Flanken etwas blasser gefärbt. Der Kleiber frisst vorwiegend Insekten, aber auch Samen, Talk und Nüsse. Auffällig ist auch seine Fähigkeit an Baumstämmen kopfabwärts zu klettern.
Der Haussperling, auch Spatz genannt, ist der häufigste Vogel unserer Gegend. Er ist meist in der Nähe menschlicher Siedlungen zu finden und somit, wie die Amsel, ein Kulturfolger. Das Männchen hat eine graue Kopfplatte, weiße Wangenflecken und eine schwarze Kehle. Auch der Rumpf ist grau. Das Weibchen ist weniger intensiv gefärbt. Der Feldsperling unterscheidet sich vom Haussperling durch eine rotbraune, anstelle der grauen, Kopfplatte. Als Nahrung werden Samen bevorzugt. Der Sperling frisst aber auch Früchte Beeren und Insekten.
Der Dompfaff, in manchen Regionen auch Gimpel genannt, ist ein Finkenvogel. Sein besonderes Kennzeichen ist ein schwarzes „Pfaffenkäppchen“. Das Männchen fällt zusätzlich durch die leuchtend rote Unterseite auf. An Nahrung bevorzugt er Samen, Knospen sowie Beeren.
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