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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 28 Pages
Author: Nadia Hamdan
Subject: Computer Science - Internet, New Technologies
Details
Institution/College: University of Dusseldorf "Heinrich Heine" (Philosophische Fakultät)
Tags: Web Usability, Usability, Usability Lab, Usability Tests, Designregeln, Physiologie, Psychologie, Nutzeranalyse
Year: 2002
Pages: 28
Grade: 1.0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-14202-1
File size: 133 KB
Definition, physiologische und psychologische Hintergründe von angewandter Web Usability, Designregeln, Usability Tests/Lab, Analyse bestehender Web Angebote im Bereich Gesundheit, Nutzeranalysen, Vorstellung eines im Seminar aufgebauten Prototypen eines Gesundheitsportals. 247 KB
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Excerpt (computer-generated)
Heinrich Heine Universität Düsseldorf
Informationswissenschaft
Seminarthema: Digitales Informationsmanagement - Web Usability
WS 2001/2002
Thema der Arbeit:
Der Aufbau eines Prototypen für ein Gesundheitsportal
unter Berücksichtigung von Web Usability Aspekten
Nadia Hamdan
Semesteranzahl: 7
Fächerkomibination: Germanistik / Informationswissenschaften
Inhalt
1.Vorwort S. 2
2. Definition S. 3
3. Psychologische und Physiologische Hintergründe S. 4
3.1. Das Sehvermögen S. 4
3.2. Visuelle Wahrnehmung S. 7
3.3. Über das Gedächtnis S. 8
3.4. Reaktionszeit S. 10
4. Benutzerfreundliches Design S. 11
4.1. zur Einbindung von Grafiken S. 12
4.2. Zur Verwendung von Texten S. 13
4.3. zur Anordnung der Informationen auf dem Bildschirm S. 14
5. Usability Tests S. 14
5.1. Zum Ablauf eines Usability Tests S. 16
5.2. Testmethoden S. 16
6. Wer nutzt das Netz? S. 18
7. Das Divital Projekt S. 21
7.1. Analyse bestehender Angebote S. 21
7.2. Ziele des Divital Projektes S. 24
8. Schlusswort S. 25
Literaturverzeichnis
1. Vorwort
In der unüberschaubaren Zahl von Internetpräsenzen, sowohl geschäftlichen, als auch privaten, tritt die Benutzerfreundlichkeit der Seiten immer mehr in den Vordergrund. Es wird nicht mehr nur die reine Information vermittelt. Einfache, intuitiv verständliche Navigation, leichtes Auffinden der Inhalte und ansprechendes Design steigern die Akzeptanz der Benutzer, und damit den Bekanntheits- -und Beliebtheitsgrad der Homepage.
"Hohe Kosten und mangelndes Know-how halten noch immer viele potenzielle Internet-Nutzer davon ab, online zu gehen" - so die ARD/ZDF-Offline-Studie 2000, die im Auftrag der ARD/ZDF-Medienkommission durchgeführt wurde .
Die Konkurrenz im Web ist groß. Trifft der nach Informationen suchende Benutzer auf eine schlecht zu navigierende Webseite, die zudem noch grelle Schrift- oder Hintergrundfarben hat, wird er sich dort nicht lange aufhalten und die auf der Seite erhaltenen Informationen erst gar nicht wahrnehmen. Einen Mausklick weiter wird er die Information möglicherweise in ansprechendem Design finden.
Usability gilt nicht nur für Webseiten oder Softwareprodukte. Autos, Elektrogeräte, Fernseher und andere elektronische Geräte, die im ständigen Gebrauch sind, sollte gleichermaßen benutzerfreundlich sein und auf ihre Benutzerfreundlichkeit getestet werden.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit Web Usability - der Benutzerfreundlichkeit von Webinhalten. Dazu gehört sowohl eine übersichtliche Benutzeroberfläche als auch inhaltliche Gestaltungspunkte wie Ladezeiten, Bildgrößen, Navigation und Suchfunktionen.
Zunächst werde ich auf grundlegende Usability Faktoren eingehen, die Funktionsweise und Ausführung von Usability Tests beschreiben und auf Zielgruppenanalyse eingehen.
Der zweite Teil der Arbeit geht zunächst allgemein auf das Thema Gesundheitsportale im Internet ein, und setzt dann einen Schwerpunkt auf das "Divital"-Projekt - ein Prototyp eines Gesundheitsportals des Studienganges Informationswissenschaft. Die Besonderheiten des Portals und die Usability Aspekte des vorhandenen Prototyps der Seite werden aufgezeigt.
2. Definition
Usability steht für die Benutzbarkeit oder Bedienungsfreundlichkeit eines interaktiven Systems - ein interaktives System reagiert auf Eingaben des Benutzers. Das kann eine einfache Maschine sein, oder eine komplexes Softwaresystem, ebenso wie der Internetauftritt eines Unternehmens.
Der Begriff Usability bedeutet, dass "ein System leicht erlernbar und effizient benutzbar sein soll, eine geringe Fehlerrate aufweisen und Zufriedenheit des Benutzers bewirken soll."
In der europäischen Norm "EN ISO 9241" sind Kriterien für das Design ergonomischer Benutzerschnittstellen definiert. Die Norm besteht aus 17 Teilen, in denen detailliert beschrieben wird, wie der Arbeitsplatz auszusehen hat, wie Farbgebung, Dialog- und Menügestaltung aussehen sollen und wie die Informationsdarstellung gestaltet sein sollte.
Die Richtlinien sind alle sehr allgemeine formuliert, weisen aber auf praktische Auslegung hin.
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