Struggling with Destiny in Karimpur , Susan S. Wadley

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Details

Titel: Struggling with Destiny in Karimpur , Susan S. Wadley
Autor: Ilka Borchardt
Fach: Ethnologie / Volkskunde
Veranstaltung: Gender Studies in Suedasien
Institution/Hochschule: Freie Universität Berlin (Institut für Ethnologie)
Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 1997
Seiten: 20
Note: sehr gut
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 85 KB
Archivnummer: V6740
ISBN (E-Book): 978-3-638-14243-4
Anmerkungen :
Das zusammengefasste Buch: Struggling with Destiny in Karimpur; von Susan Wadley - ein gut geschriebener Feldforschungsbericht, einfach lesbar auch fuer Nicht-EthnologInnen199 KB Zitierung über Fußnoten, daher kein Literaturverzeichnis.

Textauszug (computergeneriert)

Freie Universität Berlin
Institut für Ethnologie

Sommersemester 1997

Regionalseminar "Gender Studies in Südasien"

Semesterarbeit

"Struggling with Destiny in Karimpur, 1925-1984" Susan S. Wadley

von

Ilka Borchardt

2. Fachsemester

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ... II

2 Methoden und Probleme der Forschung ... III

3 Tell them to listen with their ears open ... IV
   
3.1 The Story of Knowledge and Evil Knowledge ... IV
    3.2 Four Lives ... VI

4 There Should Be Control ... VIII
   
4.1 Kontrolle ... XI
    4.2 Die ideale Familie ... XI

5 Power comes through money ... XIII

6 Poverty is written in my destiny ... XIII

7 The Domination of Indira ... XIV

8 Now Love Is Totally Lost ... XV

9 Zusammenfassung und Kritik ... XVIII


1 Einleitung
Im Rahmen des Regionalseminars "Gender Studies" in Südasien beschäftigte ich mich mit dem Buch "Struggling with destiny in Karimpur, 1925 - 1984" der Ethnologin Susan S. Wadley.
In diesem Buch wertet die Autorin langjährige Beobachtungen und Erfahrungen in Karimpur, Indien aus.
Ihren eigenen Aussagen zufolge ist Karimpur, gelegen im Distrikt Mainpuri im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, "the site of a truly long-term study" . Der amerikanische Kontakt und die Beobachtung begannen 1925 mit Charlotte und William Wiser, die dem Ort den Namen Karimpur gaben. 1967 traf Wadley selbst das erste Mal in Karimpur ein und begegnete den Wisers, deren Forschung sie dann über mehrere Jahre fortführte (weitere Aufenthalte u.a. 1974-75 und 1983-84).
Das Buch entstand in Folge ihrer Feldforschung 1983-84 ursprünglich als Studie über sozialen Wandel, der seit dem ersten amerikanischen Kontakt in Karimpur beobachtet wurde. Dabei will Wadley die Veränderungen mit Hilfe der Lebensgeschichten der Bewohner darstellen. Die Lebensgeschichten werden ergänzt durch orale Traditionen, Geburts-, Bevölkerungsstatistiken und Untersuchungen über die Veränderungen der Arbeitsbedingungen.
Im Folgenden werde ich ihre wichtigsten Aussagen zusammenfassen und eine kurze Kritik geben. Ausführlicher gehe ich auf das Kapitel 2 "There Should Be Control" ein, da es mir für das Verständnis der sozialen Beziehungen in Karimpur am wichtigsten erscheint.
Bei der Gliederung der Arbeit folge ich weitgehend dem Aufbau des Buches. Im Text kursiv Geschriebenes ist ohne Übersetzung direkt Wadleys Arbeit entnommen. Fußnoten am Ende eines Absatzes beziehen sich auf alle vorhergehenden Informationen.

2 Methoden und Probleme der Forschung
Wie bereits erwähnt besteht der Hauptteil ihrer Erfahrungen aus Erzähltem, Mythen, Geschichten, persönlichen Erlebnissen, Lieder und Ritualen der Dorfbewohner. Jeder Interviewte wußte, daß er aufgenommen wurde. Wadley und ihre Assistentin Monisha Behal arbeiteten vorwiegend mit Frauen, wobei sie selbst selten die Hilfe einer Übersetzung ins Englische oder Standard Hindi in Anspruch nahm. Ihr Mann Bruce und seine beiden Assistenten interviewten männliche Gesprächspartner.
Trotz des relativ engen Zusammenlebens war es Wadley nicht erlaubt, am eigentlichen täglichen Leben teilzunehmen, sie durfte z. B. auch nicht bei der Hausarbeit helfen. Ihre Position gegenüber den Bewohnern Karimpurs bezeichnet sie deshalb als die eines "well-informed outsider".

[...]

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