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Termpaper, 1999, 27 Pages
Author: Hanka Schmidt
Subject: Psychology - Social Psychology
Details
Tags: Attributuion, Verhalten, ökologisch, sozial, Dilamma, ökologisch-soziale Dilemmata, korrespondierende Inferenzen, Kovariationsprinzip, Fritz Heider, Attributionsfehler
Year: 1999
Pages: 27
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 10 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-14247-2
File size: 140 KB
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Excerpt (computer-generated)
Der Einfluß von Attributionen auf das
Verhalten in ökologisch-sozialen Dilemmata
Schriftliche Hausarbeit zum Kurs 3245: Ökologisch-soziale Dilemmata
Angefertigt im Studienfach
Soziale Verhaltenswissenschaften/Hauptstudium
von Hanka Schmidt
Themenstellung am: 27.07.1999
Arbeit eingereicht am:27.10.99
INHALTSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG ... 2
2 ÖKOLOGISCH-SOZIALE DILEMMATA ... 4
2.1 SOZIALE DILEMMATA ... 4
2.2 ÖKOLOGISCH-SOZIALE DILEMMATA ... 6
3 ATTRIBUTIONSTHEORIEN ... 8
3.1 FRITZ HEIDER ... 8
3.2 THEORIE DER KORRESPONDIERENDEN INFERENZEN ... 9
3.3 DAS KOVARIATIONSPRINZIP ... 10
3.4 ATTRIBUTIONSFEHLER ... 11
4 DER EINFLUß VON ATTRIBUTIONEN AUF DAS VERHALTEN IN ÖKOLGISCH-SOZIALEN DILEMMATA DARGESTELLT ANHAND VON 3 EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNGEN ... 12
4.1 O´CONNOR & TINDALL (1989) ... 13
4.2 SCHROEDER, D.A., JENSEN, T.D., REED, A. J., SULLIVAN, D.K. & SCHWAB, M. (1982) ... 15
4.3 RUTTE, C.G., WILKE, H.A.M. & MESSICK, D.M. (1987) ... 21
5 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT ... 23
6 LITERATUR ... 25
1 Einleitung
" Mal schädigt Glykol den Wein, dann verderben BSE-Erreger die
Lust auf Fleisch. Diesmal fraßen Hühner, Schweine und Rinder
dioxinhaltiges Futter, und die Folgen belasten den halben
Supermarkt:......."1
Immer häufiger liest und hört man von Umweltskandalen, Überbevölkerung, zur Neige gehenden Ressourcen etc. und den dazugehörigen Eindämmungs- bzw. Vorkehrungsmaßnahmen. Spürbar ist dabei auch immer ein Schuß Resignation, der Lage nicht Herr zu werden und keine Möglichkeiten für Präventivmaßnahmen zu haben. Das Verhalten der Menschen, die zu gleichen Teilen Verursacher und Leidtragende der Situationen sind, muß besser vorherzusagen sein, um in ein proökologische Richtung gelenkt werden zu können.
Wie kann das Bewußtsein für die Eigenverantwortung der Menschen bzgl. ihrer Zukunft/Lebenswelt geweckt werden? In der Umweltpsychologie (Ökologischen Psychologie) steht die Betrachtung der Beziehung des Menschen und der gefährdeten, aber auch gefährdenden Umwelt im Mittelpunkt (vgl. Homburg, A. & Matthies, Ellen (1998), S. 11). Im Rahmen dieser Beziehung kommt es immer wieder zu sogenannten Dilemmasituationen. Eine Mitdeterminante menschlichen Verhaltens, die diese Beziehung/Situation produktiv oder kontraproduktiv beeinflussen kann, sind die Ursachenzuschreibungen der Gründe menschlichen Verhaltens, die in dieser Arbeit näher beleuchtet werden sollen. Nachfolgend soll der Versuch unternommen werden, zu klären, welchen Einfluß Attributionen auf das Verhalten in ökologisch-sozialen Dilemmata2 ausüben.
Nach einer Einführung in die Thematik der sozialen Dilemmata und deren experimenteller Umsetzung, soll ein Schwerpunkt auf der Darstellung der ökologisch-sozialen Dilemmata liegen, als einer Sonderform der sozialen Dilemmata (vgl. Ernst, 1999)3. Anschließend erfolgt eine kurze Darstellung des psychologischen Konzeptes der Attributionen und ihrer verschiedenen theoretischen Ansätze.
Attributionen sind ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, das Verhalten von Menschen in ökologisch-sozialen Dilemmata zu veranschaulichen, zu erklären oder gar vorherzusagen. Das Verhalten anderer dient als Orientierungspunkt bezüglich der Ausrichtung des eigenen Verhaltens. Kooperiere ich oder verhalte ich mich egoistisch, trage ich zum Erhalt der Ressource bei und verzichte auf einen momentanen Gewinn oder beute ich die Ressource aus, um kurzfristig meinen Gewinn zu maximieren? Eine entscheidende Frage bei der Erörterung ökologisch-sozialer Dilemmata. Wonach richten Individuen ihr Verhalten in ökologischsozialen Dilemmata aus? Was beeinflußt Menschen in ihrem Tun? Wer oder was trägt die Verantwortung oder gar die Schuld für dieses Tun?
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit sollen 3 verschiedene empirische Studien, die für die Analyse des Einflusses von Attributionen auf das Verhalten in ökologisch-sozialen Dilemmata wichtig sind, hinsichtlich ihres konzeptionellen Designs, der Durchführung und der Ergebnisse dargestellt und diskutiert werden.
2 Ökologisch-soziale Dilemmata
Um die ökologisch-sozialen Dilemmata angemessen behandeln zu können, muß vorher das Konzept der sozialen Dilemmata näher erläutert werden.
2.1 Soziale Dilemmata
[...]
[1] DIE ZEIT 1999, Nr. 25
[2] Ökologisch-soziale Dilemmata werden im Rahmen der Arbeit auch als `commons dilemma´ oder `Allmende-Klemme´ bezeichnet.
[3] "Ökologisch-soziale Dilemmata sind eine Sonderform sozialer Dilemmata, bei der nicht nur die Menschen untereinander, sondern auch Mensch und natürliche Umwelt in charakteristischer Weise voneinander abhängen. Es handelt sich um eine Situation, in der Menschen eine sich selbst begrenzt regenerierende Ressource gemeinsam nutzen. Die Ressource kann durch Übernutzung geschädigt, sogar ausgelöscht werden. Der Gewinn aus der Nutzung des Umweltgutes entsteht sofort, durch etwaige Übernutzung entstehende Verluste aber zeitverzögert ".
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