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Referat (Ausarbeitung), 2005, 14 Seiten
Autor: Daniel Hänsgen
Fach: Musikwissenschaft
Details
Institution/Hochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen (Institut für Musikwissenschaft/Musikpädagogik)
Tags: Analyse, Streichquartett, Ludwig, Beethoven, Analyse
Jahr: 2005
Seiten: 14
Note: 2
Literaturverzeichnis: ~ 9 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-58634-4
Dateigröße: 170 KB
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Textauszug (computergeneriert)
JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT GIESSEN
Institut für Musikpädagogik und Musikwissenschaft
Seminar: Analyse I, Sommersemester 2005
Analyse vom Streichquartett Op. 59 Nr. 3 –
Ludwig van Beethoven
von: Daniel Hänsgen
Inhaltsverzeichnis
1. Ludwig van Beethoven
1.1 Kurzbiographie 3
1.2 Schaffensperioden 4
2. Die „Rasumowsky“ – Streichquartette op. 59
2.1 Gattung 4
2.2 Das Werk 5
3. Analyse des Streichquartetts op. 59 no. 3 C-Dur (letzter Satz)
3.1 Überblick 6
3.2 Exposition (T. 1 - T. 91) 7
3.3 Durchführung (T. 92 – T. 209) 9
3.4 Reprise (T. 210 – T. 304) 10
3.5 Satzcoda (T. 305 – T. 429) 11
4. Literaturverzeichnis 14
1. Ludwig van Beethoven
1.1 Kurzbiographie
Ludwig van Beethoven wurde wahrscheinlich am 16.12.1770 in Bonn geboren. Er war Sohn einer Musikerfamilie und genoss deshalb schon früh eine gute Ausbildung von seinem Vater und dem Hoforganisten Christian Gottlob Neefe. Beethovens Vater und auch sein Großvater waren schon Musiker, jedoch konnte man Beethoven selbst nicht als Wunderkind bezeichnen, sondern „nur“ als begabt. Er wurde schon früh Bratschist im Hoforchester. Außerdem war er Vertreter Neefes an der Orgel und Cembalist im Theater. Im Alter von 17 Jahren trat Beethoven seine erste Reise nach Wien an, um bei Mozart zu studieren, jedoch musste er sie vorzeitig unterbrechen, da seine Mutter erkrankte. Als sie gestorben war, übernahm er die Erziehung seiner Geschwister, da der Vater dem Alkoholismus ergeben war und diese Aufgabe nicht mehr bewältigen konnte.
1792, also im Alter von 22 Jahren, zog Beethoven nach Wien um in die Schule Haydns zu gehen. Hier verwirklichte er sich den Traum eines freiberuflichen Künstlers und lehnte deshalb eine Berufung des Königs Bonaparte ab. Im Jahr 1795 hatte Beethoven seinen ersten öffentlichen Auftritt als Pianist und Komponist in Wien. Schon 1795 machten sich erste Anzeichen eines Gehörleidens bemerkbar, die Beethoven in den Jahren 1800 bis 1802 sehr zu schaffen machten. 1818 führten sie zur völligen Taubheit Beethovens, weshalb es in den Jahren seines Lebens nur noch schriftlich möglich war, sich mit dem Komponisten zu unterhalten. Beethoven starb am 26. März 1827 in Wien und ging neben Mozart und Haydn als einer der „Wiener Klassiker“ in die Geschichte ein.
1.2 Schaffensperioden
Man teilt die Werke Beethovens in drei Schaffensperioden ein. Zu der ersten Schaffensperiode gehören die Werke bis 1800, die noch sehr stark unter dem traditionellen Einfluss Mozarts und Haydns stehen. Ab dem Jahr 1803 hatte Beethoven nach seiner depressiven Phase wieder eine sehr fruchtbare Schaffenszeit. Er verfasste in dieser Zeit viele umfangreiche Instrumentalwerke, wie z.B. auch die 5. und 6. Symphonie und die hier zu analysierenden „Rasumowsy“-Streichquartette. Man nennt diese Periode auch die „heroische“, da sie mit der Eroica (Symphonie Nr.3) und der Ausbildung seines eigenen kompositorischen Stils Beethovens begann. Beethovens Ansehen in Wien war am Beginn der dritten Schaffensperiode um 1813 an seinem Höhepunkt. Seine Werke wurden zunehmend zögernder, nachdenklicher, teilweise aber auch heftiger als die, die man aus den bisherigen Kompositionen kannte.
2. Die Rasumowsky – Streichquartette op. 59
2.1 Gattung
Der hier zu analysierende letzte Satz des Streichquartetts op. 59 no. 3 gehört zur Gattung des Streichquartetts. Das Streichquartett entwickelte sich aus der barocken Triosonate durch zunehmende Gleichberechtigung der Stimmen. Durch Lösung des obligat vierstimmigen Satzes vom Generalbass kam es jetzt zu einer Besetzung von vier solistischen Stimmen und damit auch für das Cello zu einer Übernahme von Solopassagen. Die Wurzeln des „Streichquartetts“ sind regional zu finden in Italien, Paris, Österreich-Süddeutschland sowie Nord- und Mitteldeutschland.
„Die Verselbständigung des ursprünglich nur die Stimmenzahl in verschiedenen Gattungen anzeigenden Zahlworts zur Gattungsbezeichnung selbst, bildet die sinnfällige terminologiegeschichtliche Analogie zur Ausbildung der Gattung und des Gattungsbegriffs Streichquartett“1
[...]
1 Vgl. MGG (Sachverzeichnis) Begriff „Streichquartett“
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