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Industrieparks in der Automobilwirtschaft, Konzeption und Zukunftperspektiven

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2005, 25 Pages
Author: Florian Ziegler
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2005
Pages: 25
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V67921
ISBN (E-book): 978-3-638-60579-3

File size: 240 KB


Excerpt (computer-generated)

Hochschule Nürtingen, Hauptseminararbeit
5. Semester, Sommersemester 2005

Industrieparks in der Automobilwirtschaft,
Konzeption und Zukunftperspektiven

von: Florian Ziegler

 


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung - 1 -

2. Merkmale von Industrieparks der Automobilindustrie - 2 -

2.1 Unternehmen innerhalb des Industrieparks - 2 -
2.2 Räumliche Merkmale  - 2 -
2.3 Aufgabenverteilung bei Planung, Aufbau und Betrieb des Industrieparks - 3 -

3. Zielsetzung eines Industrieparks in der Automobilindustrie  - 4 -

3.1 Senkung der Gesamtkosten  - 4 -
3.2 Erhöhung der Liefersicherheit und Flexibilität  - 5 -

4. Gründe für die zunehmende Verbreitung von Industrieparks - 6 -

4.1 Entwicklungen in der Automobilindustrie  - 6 -
4.2 Verringerung der Lieferantenzahl  - 7 -
4.3 Modularisierung als Impulsgeber für Industrieparks  - 7 -
4.4 Variantenvielfalt der Module als Treiber  - 8 -
4.5 Verbesserung der Servicequalität  - 9 -

5. Konzeption und Aufbau eines Automobilindustrieparks - 10 -

5.1 Ansiedlung von Zulieferbetrieben - 10 -
5.2 Wahl des Betreiberkonzepts  - 11 -
5.3 Aufbau des Industrieparks - 13 -
5.4 Ablauforganisation innerhalb des Industrieparks - 14 -

5.4.1 Lieferabwicklung im Zulieferpark  - 15 -
5.4.2 Informationssysteme zwischen den beteiligten Unternehmen  - 16 -
5.4.3 Administrative Abwicklung  - 16 -

6. Fazit und Zukunftsperspektiven für den Industriepark - 17 -

6.1 Schematische Änderungen des Aufbaus eines Parks  - 18 -
6.2 Änderungen in der Organisation von Industrieparks  - 20 -
6.3 Industrieparks für Sublieferanten  - 21 -

Literaturverzeichnis - 22 -

 


 

1. Einführung

Der Industriepark ist momentan eines der am meist diskutierten Themen der internationalen Automobilindustrie. Trotzdem bis vor kurzer Zeit keine wissenschaftliche Definition oder Abgrenzung des Begriffs stattfand, beherrscht dieses Thema die Planung und Weiterentwicklung von Produktionsstätten der global agierenden Automobilhersteller. Weder bestimmte Inhalte des Industrieparks, noch feststehende Konzepte für dessen Aufbau und Betrieb waren definiert. Auf Basis von neuen wissenschaftlichen Ausarbeitungen zu diesem Thema schafft die vorliegende Arbeit einen Überblick über die Merkmale, die Konzeption und die Zukunftsperspektiven von Industrieparks in der Automobilindustrie. Die Idee eine Anzahl von Unternehmen auf einem begrenzten Raum gemeinsam anzusiedeln geht auf die Industrial Parks in den USA und Großbritannien zurück. Auch in Deutschland fand diese Idee Anwendung. So entstanden meist von öffentlicher Hand geförderte Industriegebiete in denen Unternehmen verschiedener Branchen die als Ansiedelungshilfe bereitgestellte Infrastruktur nutzten.1 Jedoch haben Industrieparks mehrere Merkmalsunterschiede durch die sie sich von Gewerbegebieten abgrenzen.

2. Merkmale von Industrieparks der Automobilindustrie

2.1 Unternehmen innerhalb des Industrieparks

Die Unternehmen innerhalb eines Industrieparks sind ausschließlich Zulieferer und Dienstleister des Automobilherstellers dessen Montagewerk den Kern des Parks bildet. Es liegt meist eine Just-In-Time- (JIT) oder Just-In-Sequence-Lieferbeziehung (JIS) zwischen einer Anzahl von etwa 8 – 20 Zulieferern und eines einzelnen Automobilunternehmens (OEM) vor.2 Zulieferer die nicht in direkter Lieferbeziehung zum OEM stehen sind nicht vorhanden, sofern sie nicht als Subunternehmer oder Dienstleister für Zulieferer tätig sind (Tier 2).

2.2 Räumliche Merkmale

Die Entfernung der Zulieferbetriebe zur Endproduktion des OEM wird mit einem Umkreis von 0 Kilometer (d.h. auf dem Werksgelände des Autoherstellers), bis maximal 50 Kilometer angegeben.3 Grundsätzlich ist die räumliche Nähe zum OEM aber das entscheidende Merkmal eines Parks. Um noch von einem Zulieferpark im Sinne eines begrenzten Gebiets sprechen zu können, sind daher die Entfernungen meist auf kurze Distanzen zum Montagewerk beschränkt. Allerdings gibt es auch Beispiele, dass bei entsprechendem Zeithaushalt und einer eingespielten Logistikkette über 200 Kilometer JIS geliefert werden kann.

2.3 Aufgabenverteilung bei Planung, Aufbau und Betrieb des Industrieparks

Der Automobilhersteller ist der Initiator bei der Entstehung eines Industrieparks und übernimmt die Planung. In der Regel ist er auch der Betreiber des Parks und stellt als privater Träger den Lieferanten Flächen zum mieten bzw. pachten zur Verfügung. Die Instandhaltung der Infrastruktur und Flächen übernimmt ebenfalls der Träger des Parks. Die einzelnen Zulieferunternehmen beschränken sich auf ihre eigene Produktionstätigkeit und haben meist keine gemeinschaftlichen Aufgaben. Daneben gibt es noch andere private Eigentums- und Betreibermodelle die im weiteren Verlauf näher erläutert werden.

3. Zielsetzung eines Industrieparks in der Automobilindustrie

[...]


1 vgl. Gareis, Karin: Industrieparks in der Automobilindustrie; in: Der Betriebswirt 02/2003, S. 17.

2 vgl. Gareis, Karin: Industrieparks in der Automobilindustrie; in: Der Betriebswirt 02/2003, S. 17, Abbildung 1.

3 vgl. Gareis, Karin: Industrieparks in der Automobilindustrie; in: Der Betriebswirt 02/2003, S. 17, Abbildung 1.


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