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'Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg- gerecht oder ungerecht?'

Seminararbeit, 2006, 8 Seiten
Autor: Sarah Pakulat
Fach: Theologie - Biblische Theologie

Details

Veranstaltung: Bibelkunde
Institution/Hochschule: Universität Duisburg-Essen
Tags: Gleichnis, Arbeitern, Weinberg-, Bibelkunde
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2006
Seiten: 8
Literaturverzeichnis: ~ 2  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V68169
ISBN (E-Book): 978-3-638-60676-9

Dateigröße: 70 KB


Textauszug (computergeneriert)

Seminararbeit an der Universität Duisburg-Essen
Standort Essen

Bibelkunde

"Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg- gerecht oder ungerecht?"

von

Sarah Pakulat

 

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 2

2. Definition von "Gerechtigkeit" 3

3. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg - Inhaltsangabe 3

4. Befragung von Schülern zum Thema 4
4.1 Kevin 4
4.2 Alexandra 5
4.3. Auswertung der Befragung 5

5. Diskussion über den Gerechtigkeitsbegriff im Gleichnis 6

Literaturverzeichnis 8

 

 

1. Einleitung

Das Thema meiner Seminararbeit ist der Gerechtigkeitsbegriff im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Mein Interesse an diesem Thema wurde durch zahlreiche Diskussionen und unterschiedliche Meinungen geweckt, weshalb ich mich nun tiefgreifender damit auseinandersetzen möchte. Beginnen werde ich mit einer allgemeinen Definition von Gerechtigkeit. Im anschließendem Teil stelle ich kurz den Inhalt der Bibelstelle dar. Für den darauf folgenden Punkt habe ich im Vorfeld einige Schüler meiner Praktikumsklasse zum Thema Gerechtigkeit, sowie zu dem Gleichnis befragt und deren Aussagen ausgewertet. Zum Abchluss führe ich eine Diskussion über den Gerechtigkeitsbegriff im Gleichnis durch.

2. Definition von „Gerechtigkeit“


„Gerechtigkeit ist das abgeleitete Substantiv von gerecht dessen ursprüngliche Bedeutung "angemessen, richtig" ist. Gerechtigkeit wird heute, unter dem Einfluss der nachperikleischen aristokratischen Gegenreform und Platos Lehre von absoluter Idee und Moral, oft definiert als Versuch, jedermann fair und moralisch angemessen zu behandeln.

Die soziologische Funktion der Gerechtigkeit in diesem Sinne besteht darin, innerhalb menschlicher Beziehungen Werturteile zu ermöglichen. Somit kommt es bei dieser - allerdings umstrittenen Position - der Durchsetzung der Gerechtigkeit nicht darauf an, was eine Person benötigt oder worauf sie ein "Recht" hat, sondern darauf, was sie nach jenen Wertvorstellungen verdient hat. Daher wird das Gute - in Verkehrung der klassischen Auffassung - als Opposition zum Bösen beschrieben.“ 1

3. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg - Inhaltsangabe

Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg steht im Evangelium nach Matthäus (20, 1-16). Es besagt, dass das Himmelsreich einem Hausherrn gleicht. Der Hausherr geht am Morgen (zur ersten Stunde) auf die Suche nach Arbeitskräften für seinen Weinberg. Mit den gefundenen Arbeitern macht er einen Lohn von einem Denar aus, mit dem alle einverstanden sind, und schickt sie in den Weinberg. Zur dritten Stunde geht er wieder auf den Markt und sucht weitere Arbeitskräfte und wird wieder fündig. Mit ihnen macht er den gleichen Lohn aus und schickt sie auch zur Arbeit. Das gleiche macht er zur sechsten, neunten und elften Stunde. Diesen Arbeitern verspricht er ebenfalls einen Denar als Lohn. Am Abend ruft der Weinbergbesitzer seinen Verwalter zu sich und beauftragt ihn, die Arbeiter auszuzahlen. Allerdings soll der Verwalter den zuletzt gekommenen Arbeitern zuerst ihr Geld geben. Die Arbeiter der elften Stunde werden ausgezahlt und gehen zufrieden. Langsam kommt der Zeitpunkt, an dem die Arbeiter der ersten Stunde ausgezahlt werden sollen. Diese gehen davon aus, dass sie mehr bekommen als die Anderen. Doch sie bekommen ebenfalls einen Denar. Das Murren ist groß. Die Arbeiter der ersten Stunde argumentieren ihr Murren so, dass sie den ganzen Tag hart gearbeitet haben und die Anderen viel weniger. Der Weinbergbesitzer ist nicht sehr erfreut darüber und sagt den Arbeitern, dass er ihnen kein Unrecht tut, weil sie vor Arbeitsbeginn diesen Lohn vereinbart haben. Außerdem möchte er jedem das selbe geben und gütig sein und mit seinem Eigentum kann er schließlich machen was er will. Das Gleichnis endet mit den Worten: „So werden die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.“(Mt 20,16 )2

[....]


1 http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechtigkeit

2 Deutsche Bibelgesellschaft(Hrsg.), Stuttgarter Erklärungsbibel, Die heilige Schrift nach der Übersetzung Martin Luthers, Studienausgabe, 2. Auflage, Stuttgart 1992, S.1202


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