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Auditive Fähigkeiten als Voraussetzung für das Erlernen unserer Laut- und Buchstabenschrift sowie deren Förderung

Termpaper, 2000, 14 Pages
Author: Barbara Walzner
Subject: Pedagogy - Miscellaneous Topics

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 14
Grade: keine, aber gut
Language: German
Archive No.: V6826
ISBN (E-book): 978-3-638-14313-4

File size: 187 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Auditive Fähigkeiten als Voraussetzung für das Erlernen
unserer Laut- und Buchstabenschrift sowie deren Förderung











Verfasserin:
Barbara Walzner
Lehramt an Grundschulen
Fächer: Sozialkunde, Deutsch, Mathematik, Kunst, ev. Religion
Fachsemester: 01
Gliederung

Der Erfolg beim Lesenlernen ist nur gesichert, wenn grundlegende Lernvoraussetzungen beim Kind vorhanden sind. Eine Voraussetzung für das Erlernen unserer Laut- und Buchstabenschrift sind die auditiven Fähigkeiten.

1. Kennzeichen und Besonderheiten unserer Laut- und Buchstabenschrift

1.1 Verhältnis der Laut- & Buchstabenschrift gegenüber Zeit und Raum
1.2 Die historische Entwicklung der Schrift
a) Bilderschriften
b) Ideen- und Begriffsschriften
c) Silbenschriften
d) Laut- und Buchstabenschrift
1.3 Die Laut- und Buchstabenschrift als Synthese von Bedeutung und Klanggestalt
1.4 Der Zusammenhang von Schrift und Sprache

2. Erläuterung des Begriffs "auditive Fähigkeiten" im Hinblick auf den Schriftspracherwerb.

2.1 Begriffsdefinition
2.2 Die auditiven Fähigkeiten beim Eintritt in die Grundschule

3. Die auditiven Fähigkeiten sind von Anfang an notwendig. Belegung die-ser Aussage anhand eines methodenintegrierenden Verfahrens.

3.1 Erläuterung eines methodenintegrierenden Verfahrens
3.2 Belegung der These " die auditiven Fähigkeiten sind von Beginn an not-wendig" anhand des beschriebenen Leselehrgangs

4. Beschreibung von Lernspielen (bzw. Übungen), die der Förderung der auditiven Fähigkeiten dienen.

4.1 Allgemeine Hinweise zur Förderung der auditiven Fähigkeiten
4.2 Beschreibung eines Lernspieles zur Förderung der auditiven Fähigkei-ten

 

1. Kennzeichen und Besonderheiten unserer Laut- und Buchstabenschrift

1.1 Verhältnis der Laut- & Buchstabenschrift gegenüber Zeit und Raum

Ebenso wie alle uns bekannten Zeichensysteme, wie z. B. das der Stadtpläne, Landkarten, Notensysteme, Ziffern, Zahlensymbole oder das der Verkehrszeichen kennzeichnet sich unsere Laut- und Buchstabenschrift ebenfalls dadurch aus, dass sie durch ihre Fixierung die Überlieferung von Inhalten über Raum- und Zeit-grenzen hinweg ermöglicht und neue Möglichkeiten der geistigen Auseinanderset-zung mit ihnen eröffnet. Im Gegensatz zu akustischen Wahrnehmungen, wie der gesprochenen Sprache, Klatschen, Musik,... oder zu visuellen Wahrnehmungen, wie Mimik, Gesten, Gebärdensprache, Rauchsignalen,... ist die Buchstabenschrift also weder räumlich noch zeitlich begrenzt, da die graphischen Zeichen, die dem alleinigen Ziel der menschlichen Kommunikation dienen, auf geeignetem Unter-grund dauerhaft angebracht werden können.

1.2 Die historische Entwicklung der Schrift

Die Kennzeichen und die Besonderheiten der gebräuchlichen Laut- und Buchsta-benschrift werden besonders in der Konfrontation mit deren historischer Entwick-lung nachvollziehbar, vor allem, wenn man bedenkt, dass jedes Kind während sei-nes Schreiblernprozesses die geschichtliche Entstehung der Schrift in groben Zü-gen noch einmal durchläuft. Theoretisch lassen sich vier Stadien in der Schriftent-wicklung festhalten: Bilderschriften - Ideen- und Begriffsschriften - Silbenschriften und schließlich unsere heutige Buchstaben- und Lautschrift. Der entscheidende Schritt in der Entwicklungsgeschichte der Schrift ist die "Phonetisierung" (ca. 3000 v. Chr.), also der Schritt von der Begriffsschrift zur Lautschrift, die nun ihrerseits nicht mehr den Sinn der sprachlichen Mitteilung verschlüsselt, sondern den Klang der Sprache.

a) Bilderschriften

Die Bilderschriften sind gekennzeichnet durch Reihungen von einfachen Bildern, denen eine bleibende Bedeutung zugrunde liegt. Sie dienen dem Zweck der Erinnerung oder der Mitteilung von bestimmten Informationen.

b) Ideen- und Begriffsschriften

[...]


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