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Hausarbeit, 2005, 26 Seiten
Autor: Franziska Wenzel
Fach: Skandinavistik
Details
Institution/Hochschule: Universität Hamburg (Skandinavistik )
Tags: Wortakzente, Schwedischen, Norwegischen, Stoßton, Dänischen, Phonetik, Phonologie, Sprachen
Jahr: 2005
Seiten: 26
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 10 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-61043-8
Dateigröße: 290 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Prosodie und besonderen Prosodemen des Dänischen, Schwedischen und Norwegischen. Zunächst erfolgen einige Begriffserklärungen. Die Frage, was Prosodie und Prosodeme eigentlich genau sind, soll in Kapitel 1 beantwortet werden. Da auch Wortbetonung und Intonation im Zusammenhang mit den Eigentümlichkeiten des Dänischen, Schwedischen und Norwegischen wichtig sind, sollen auch diesen Eigenschaften eigene Kapitel gewidmet werden (siehe Kapitel 2 und 3). Töne sind spezielle Prosodeme von Tonsprachen. Gehören aber auch Schwedisch und Norwegisch zu den Tonsprachen? Dieser Frage soll mithilfe von weiteren Definitionen und kleinen Exkursen in einige exotische Sprachen in Kapitel 4 nachgegangen und in Kapitel 5 schließlich versucht werden, sie zu beantworten. Nach einer eingehenden Beleuchtung des dänischen Stoßtones in Kapitel 6 folgt in Kapitel 7 ein gegenüberstellender Vergleich des Stoßtones und der Wortakzente im kurzen Überblick.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Hamburg, Skandinavistik SoSe 2005
Phonetik und Phonologie der skandinavischen Sprachen
Die Wortakzente im Schwedischen und im
Norwegischen und der Stoßton im Dänischen
von: Franziska Wenzel
Inhaltsverzeichnis
0 Einleitung 3
1. Was ist Prosodie? 3
2. Was ist ein Akzent? 5
3. Was ist Intonation? 9
4. Was ist ein Ton? Was sind Tonsprachen? 12
5. Schwedisch und Norwegisch - Tonsprachen? 14
6. Der dänische Stoßton 16
7. Stoßton und Wortakzente im Vergleich 23
8. Zusammenfassung und Ausblick 24
0 Einleitung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Prosodie und besonderen Prosodemen des Dänischen, Schwedischen und Norwegischen. Zunächst erfolgen einige Begriffserklärungen. Die Frage, was Prosodie und Prosodeme eigentlich genau sind, soll in Kapitel 1 beantwortet werden. Da auch Wortbetonung und Intonation im Zusammenhang mit den Eigentümlichkeiten des Dänischen, Schwedischen und Norwegischen wichtig sind, sollen auch diesen Eigenschaften eigene Kapitel gewidmet werden (siehe Kapitel 2 und 3).
Töne sind spezielle Prosodeme von Tonsprachen. Gehören aber auch Schwedisch und Norwegisch zu den Tonsprachen? Dieser Frage soll mithilfe von weiteren Definitionen und kleinen Exkursen in einige exotische Sprachen in Kapitel 4 nachgegangen und in Kapitel 5 schließlich versucht werden, sie zu beantworten. Nach einer eingehenden Beleuchtung des dänischen Stoßtones in Kapitel 6 folgt in Kapitel 7 ein gegenüberstellender Vergleich des Stoßtones und der Wortakzente im kurzen Überblick.
1. Was ist Prosodie?
Das Wort Prosodie stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Dazugesang. Der Begriff Prosodie umfasst die Gesamtheit sprachspezifischer Eigenschaften wie Wortbetonung, Lautdauer, Phrasengrenzen, Sprechpausen, Satzakzente, Stimmtonhöhe, Tempo, Lautstärke und Emphase.
Diese Eigenschaften nennt man auch Suprasegmentalia bzw. Prosodeme. Sie beziehen sich zumeist auf Einheiten, die größer sind als ein einzelnes Phonem. Die Suprasegmentalia überlagern die Wort- oder Satzsegmente und sind nur im Vergleich von vorangehenden mit nachfolgenden Teilen des sprachlichen Signals nachweisbar.
Neben den eben beschriebenen Merkmalen, die der linguistischen Prosodie zuzuschreiben sind, gibt es noch eine Reihe von Merkmalen der paralinguistischen Prosodie. Diese sind emotional, situativ, individuell oder intentionsabhängig. Es handelt sich dabei also um Merkmale, die zur linguistischen Bedeutung zusätzliche Konotationen aufweisen. Man unterscheidet hierbei wiederum zwischen bewusst und nicht bewusst kontrollierbaren Merkmalen. Bewusst kontrollieren kann man seinen Stimmfall abhängig von der jeweiligen Stimmung. Wut wird oft mit einem beträchtlichen Anteil an Intensität verdeutlicht, während in romantischer Stimmung die Stimme etwas dunkler und tiefer werden kann. Nicht bewusst steuerbar sind Altersmerkmale, Gesundheitsmerkmale wie z.B. Heiserkeit bei Erkältungen, sprechpathologische Merkmale wie z.B. Stottern und geographische Herkunftsmerkmale wie z.B. eine spezielle Stimmfärbung bei Herkunft aus einem dialektal geprägten Sprachraum. Bei der Unterscheidung zwischen linguistischer und paralinguistischer Prosodie kann es teilweise schwierig sein, eine klare Grenze zu ziehen.
Die Prosodie erlernt man bereits im frühkindlichen Alter. Das lässt sich damit erklären, dass schon während der Schwangerschaft tonale Verläufe durch die Bauchdecke zum Embryo gelangen, indes es den Lauten selbst nicht möglich ist, durchzudringen. Darum werden die segmentalen Einheiten auch erst später erworben. Allgemein kann man sagen, dass die Prosodie ein wesentlicher Bestandteil der Sprache ist. Durch sie lassen sich nicht nur Stimmungen ausdrücken, sondern auch Wortbedeutungen unterscheiden. Da Prosodeme nicht direkt segmentierbar sind, stellt die Prosodie eine große Herausforderung für Leute dar, die sich u.a. mit der Entwicklung von Computerstimmen beschäftigen.
2. Was ist ein Akzent?
[...]
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