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Autor: Steven Oklitz
Fach: Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde
Details
Institution/Hochschule: Universität Rostock (Institut für Romanistik)
Tags: Flores, Bevölkerungsschwund, Spanien, Cine
Jahr: 2006
Seiten: 18
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 6 Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 127 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-61119-0
ISBN (Buch): 978-3-638-78290-6
Zusammenfassung / Abstract
"Flores de otro mundo" - Blumen aus einer anderen Welt. Wie schaut diese Welt aus? Ist sie zukunftsfähig, oder ist deren Perspektive alles andere als rosig? Das vorliegende Werk befasst sich mit dem aktuellen Problem des demographischen Wandels am Beispiel des Filmes "Flores de otro mundo". Dabei wird eine Bestandsaufnahme gemacht und versucht einen Ausblick auf die nächsten Generationen zu geben.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Rostock, Institut für Romanistik
PS: Cine y realidad
SS 06, 2. Semester
„Flores de otro mundo“
Bevölkerungsschwund in Spanien
von: Steven Oklitz
Inhalt
1. Einleitung 3
1.1 Icíar Bollaín Pérez- Mínguez 3
1.2 Julio Llamazares 3
1.3 Ort und Zeit – Cantalojas in den 90er Jahren 4
1.4 Daten zum Film 4
2. Der demographische Wandel in Spanien und die Auswirkungen auf die Landbevölkerung – Flores de otro mundo in der Realität 5
2.1 Definition Demographischer Wandel 5
2.2 Demographischer Wandel in Spanien 5
2.3 Landflucht- Spaniens Dörfer sterben aus 7
2.4 Status quo, Zukunftsperspektiven und Lösungsansätze 8
3. Problembehandlung im Film 11
3.1 Landflucht im Film 11
3.1.1 Beschreibung des Dorfes 11
3.1.2 Bekämpfung und Probleme der Migration 11
3.2 Hintergrundgeschichten – drei Paare, sechs Menschen, neun Geschichten 13
3.3 Optische und musikalische Umsetzung 16
4. Persönliche Meinung 17
5. Bibliographie 18
1. Einleitung
1.1 Icíar Bollaín Pérez- Mínguez
Der dramatische Film Flores de otro mundo wurde 1999 von der Firma La Iguana produziert. Das Drehbuch hierfür schrieb die international bekannte, spanische Regisseurin Icíar Bollaín in Zusammenarbeit mit Julio Llamazares.
Bollaín wurde am 12. Juni 1967 als Tochter eines Ingenieurs und einer Musiklehrerin in Madrid geboren und startete ihre Filmkarriere in den 80er-Jahren als Schauspielerin. Nachdem Bollaín in über 15 Filmen (u.a. Un paraguas para tres von Felipe Vega) mitwirkte, wechselte sie die Seiten, stand von nun an hinter der Kamera und erwarb 1991 Anteile an der Produktionsfirma La Iguana. Später versuchte sie sich als Dokumentarfilmerin, als Regieassistentin und als Drehbuchautorin. Der erste Spielfilm der talentierten Frau aus Spaniens Hauptstadt wurde zum Erfolg. Mit Hola, ¿estás sola? debütierte sie 1995 und gewann u.a. den Regienachwuchspreis und den Publikumspreis auf dem Internationalen Filmfestival in Valladolid. Als Drehbuchautorin und Regisseurin wirkte sie an mittlerweile sechs Filmen mit, wobei Te doy mis ojos aus dem Jahre 2003 Bollaíns erfolgreichstes Werk ist und mit sechs Goyas ausgezeichnet wurde. Zudem ist Bollaín Mitglied der Spanischen Akademie für Cinematographie.
1.2 Julio Llamazares
Julio Llamazares ist der Co-Drehbuchautor zum Film Flores de otro mundo. Der 1955 in Vegamián geborene Schriftsteller ist ein international anerkannter Journalist, Literat und Drehbuchautor. Llamazares, ein studierter Jurist, schaffte 1988 seinen literarischen Durchbruch mit dem Werk La lluvia amarilla. Bereits in diesem Buch thematisierte er die Probleme eines sterbenden Dorfes und die typische Entwicklung der spanischen Gesellschaft. Elf Jahre später wurde diese Thematik in Flores de otro mundo verfilmt. In der Zwischenzeit veröffentlichte Llamazares über zehn Bücher und schrieb zudem an unzähligen Drehbüchern mit.
1.3 Ort und Zeit – Cantalojas in den 90er Jahren
Das für die Gesellschaftsentwicklung in ländlichen spanischen Regionen repräsentative Dorf im Film ist Cantalojas. Dieses Dorf mit seinen 155 Einwohnern liegt in der Provinz Guadalajara (Castilla – La Mancha) und 1314 Meter über dem Meeresspiegel. Außer einer landwirtschaftlich attraktiven Umgebung bietet dieses Dorf noch eine Kirche (San Julián Confesor gewidmet) und ganz in der Nähe den Nationalpark Hayedo de Tejera Negra. Nationale Bekanntheit erlangte das Dorf nicht erst mit dem Film von Bollaín, sondern bereits mit dem seit 1948 stattfindenden Jahrmarktsfest. Flores de otro mundo spielt Anfang der 90er Jahre, wofür Kleidungsstil und die im Film erscheinenden Autos sprechen. Die Handlung wird in einem Zeitraum von einem Jahr erzählt, wobei der Film durch in einem Bus ankommende Frauen eröffnet und abgeschlossen wird, was ihm einen repetitiven Charakter verleiht.
1.4 Daten zum Film
• Regisseurin: Icíar Bollaín
• Drehbuch: Icíar Bollaín, Julio Llamazares
• Fotographie: Teo Delgado
• Musik: Pascal Gaigne
• Produktion: Santiago García de Leániz, Enrique Gonzáles Macho, La Iguana, Spanien, 1999
• Hauptrollen: José Sancho (Carmelo), Lisette Mejía (Patricia), Luis Tosar
(Damián), Marilin Torres (Milady), Chete Lera (Alfonso), Elena Irueta
(Marirriosi), Amparo Valle (Damiáns Mutter), Rubén Ochandiano (Oscar)
2. Der demographische Wandel in Spanien und die Auswirkungen auf die Landbevölkerung – Flores de otro mundo in der Realität
2.1 Definition Demographischer Wandel
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