Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers

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Details

Titel: Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers
Autor: Sabine Neumann
Fach: Psychologie - Beratung, Therapie
Veranstaltung: Konstruktive Gesprächsführung in der Beratung
Institution/Hochschule: Universität Paderborn (Pädadogik)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2001
Seiten: 26
Note: 2
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 238 KB
Archivnummer: V6878
ISBN (E-Book): 978-3-638-14350-9

Textauszug (computergeneriert)

 

Anwendung der Theorie von Carl Rogers:
"Klientenzentrierte Gesprächsführung"



Autorin: Sabine Neumann

 

Universität - Gesamthochschule Paderborn
SS 2000
FB 2

Seminar:
"Konstruktive Gesprächsführung in der Beratung"



Inhaltsverzeichnis:

1. ZIELSETZUNG MEINER HAUSARBEIT .....3

2. DIE THEORIE DER GESPRÄCHSFÜHRUNG NACH ROGERS .....3
2.1 Kurze Erläuterung zur geschichtlichen Entwicklung .....3
2.2 Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung .....4
2.3 Hauptthesen .....4
2.3.1 Rogers Therapeutenvariablen .....5
2.3.1.2 Bedingungsfreies Akzeptieren .....5
2.3.1.3 Einfühlendes Verstehen .....7
2.3.1.4 Echtheit ( Kongruenz) .....8

3. ANWENDUNG DER KLIENTENZENTRIERTEN GESPRÄCHSPSYCHOTHERAPIE .....10
3.1 Vorbereitungen auf das Gespräch .....10
3.2 Klientin .....10
3. 3 Transkription des Gesprächs .....11
3.4 Auswertung des Gesprächs .....15
3.4.2 Kriterien für die Auswertung .....15
3.4.3 Auswertung mit Hilfe der Kriterien .....16
3.4.4 Beurteilung meines Vorgehens .....22

4. BEURTEILUNG DES KONZEPTS .....24

5. LITERATURVERZEICHNIS .....25



1. Zielsetzung meiner Hausarbeit

Ich möchte zum einen die Theorie von Rogers erklären, und zum anderen diese Theorie dann versuchen anzuwenden.
Bei dem Gespräch ist mein Ziel dann nicht, ein bestimmtes Problem zu lösen, sondern dem Menschen zu helfen, so dass er mit dem momentanen Problem und auch mit späteren Problemen besser fertig wird.
Dabei will ich keine Ratschläge, Interpretationen oder gar Lösungen anbieten, sondern erreichen, dass der Klient selber neue Wege und Betrachtungsmöglichkeiten findet.


2. Die Theorie der Gesprächsführung nach Rogers
2.1 Kurze Erläuterung zur geschichtlichen Entwicklung

Carl Rogers lernte unter dem Einfluss von Rank die Beziehungstherapie kennen und gründete um 1940 die klientenzentrierte Psychotherapie als neue klinisch-psychologische Forschungsrichtung, basierend auf empirisch-wissenschaftlichen Untersuchungen.
Er geht davon aus, dass " der Mensch über eine enorme Fähigkeit verfügt, sich selbst in der Art und Weise, wie er ist und sich verhält, zu verstehen und konstruktiv zu verändern, und dass diese Fähigkeit am besten in einer Beziehung mit bestimmten definierten Merkmalen freigesetzt und verwirklicht werden kann."
Diese Neigung kann aber durch psychische oder physische Bedingungen abgesperrt sein.

Rogers theoretische Ansätze haben sich im Laufe von Jahrzehnten entwickelt.
In der anfänglichen Zeit wurde sie als eine Form von Beratung und Psychotherapie verstanden und als "nicht - direktiv" bezeichnet.
Der Begriff "Klient" der statt "Patient" verwendet wurde, sollte zeigen, dass es sich nicht um ein manipulatives oder medizinisches Modell handelte.
Der Mensch der Hilfe suchte wurde als selbstverantwortlicher Klient gesehen.
Nachdem sich dann Erfahrung, Theoriebildung und Forschung erweiterten, wurde der Begriff der klientenzentrierten Therapie eingeführt.
Damit wollte man klarstellen, dass diese Therapie auf die innere Erfahrungswelt des Klienten ausgerichtet ist.
Heute gilt die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie neben der Psychoanalyse, der Verhaltenstherapie und der individualpsychologischen Therapie als eine der bekanntesten Formen der Psychotherapie.
Seit 1965 ist die klientenzentrierte Gesprächsführung hier in Deutschland vertreten.


2.2 Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung

Rogers bezeichnet die Therapie als "klientenzentriert", da der Therapeut sich an der Erlebniswelt des Klienten orientiert.
Dies nennt man auch " nicht - direktiv", denn der Therapeut gibt dem Klienten keine Ratschläge und Deutungen sondern überlässt dem Klienten die Initiative im Gesprächsverlauf.
Rogers persönlichkeitstheoretischen Begriffe beinhalten Grundaussagen zum menschlichen Erleben und Verhalten.
Dabei kommt das Menschenbild heraus, das der klientenzentrierten Gesprächsführung zu Grunde liegt.
Rogers geht nämlich von der Gutartigkeit des Menschen aus und davon, dass sich Menschen selber helfen können, wenn ihnen ein Rahmen dafür geboten wird.
Menschen brauchen nur eine Situation, in der sie Gefühle und Gedanken ordnen können.
Und dafür ist nach Rogers der Therapeut da.

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