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Termpaper, 2005, 19 Pages
Author: Gabriele Dammers
Subject: History - Didactics
Details
Institution/College: Carl von Ossietzky University of Oldenburg (Institut für Geschichte)
Tags: Bilder, Geschichtsunterricht, Medien, Geschichtsunterricht
Year: 2005
Pages: 19
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 12 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-61181-7
File size: 574 KB
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Excerpt (computer-generated)
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät IV - Human- und Gesellschaftswissenschaften
Institut für Geschichte
Seminar: Medien im Geschichtsunterricht
Bilder im Geschichtsunterricht
Gabriele Dammers
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 3
2. Definition und Gattung von Bildern ... 4
2.1 Definition ... 4
2.2 Begriff und Umfang ... 5
2.3 Die Bedeutung von Bildern für die Geschichtswissenschaft ... 6
3. Verwendung von Bilder im Geschichtsunterricht ... 7
3.1 Bilder im Geschichtsunterricht ... 8
3.2 Was können Bilder vermitteln? ... 11
3.3 Interpretation von Bilder ... 13
3.3.1 Interpretation nach Panowsky ... 13
3.4 Handlungsorientierte Unterrichtsverfahren ... 15
4. Fazit ... 18
Literaturverzeichnis ... 19
1. Einleitung
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Bilder im Geschichtsunterricht“.
Sie kann verstanden werden, als Versuch der Antwort auf die Fragen: „Welche Bilder sind geeignet für den Geschichtsunterricht?“ und „Welche Verwendung bietet sich für diese im Geschichtsunterricht an?“
Zunächst werde ich im ersten Kapitel den Begriff „Bild“ definieren. Diese Definition werde ich dann weiter differenzieren in verschiedene Unterscheidungsmöglichkeiten.
Nach dem Bereich der Definitionen gehe ich auf die Verbindung des Mediums „Bild“ und Geschichte als Wissenschaft ein.
Damit ist die Basis geschaffen, um auf die konkrete Nutzung von Bildern im Geschichtsunterricht zu gehen. Hierzu werde ich erst mal vorstellen, wie Bilder in der Vergangenheit im Geschichtsunterricht genutzt wurden.
Nach diesem Blick in die Vergangenheit, werde ich den ersten Teil der Leitfrage „Welche Bilder kann ich in meinem Geschichtsunterricht verwenden?“ versuchen zu beantworten. Dazu werde ich vorstellen, was Bilder vermitteln können und daraus werde ich folgern, welche Bilder geeignet sind.
Im letzten Abschnitt dieser Ausarbeitung werde ich Methoden vorstellen, mit denen im Unterricht gearbeitet werden kann. Damit soll der zweite Teil der Leitfrage „Welche Verwendung bietet sich für diese im Geschichtsunterricht an?“ beantwortet werden.
Als erste Methode präsentiere ich die Bildanalyse nach Panowsky. Abschließend werde ich handlungsorientierte Verfahren zur Arbeit mit Bildern vorstellen.
2. Definition und Gattung von Bildern
2.1 Definition
Das Word „Bild“ hat viele Bedeutungen. Schaut man bei der freien Enzyklopädie „wikipedia.de“ nach, so wird dem Begriff „Bild“ diverse Unterbereiche zugeordnet. Zu nennen sind hier besonders:
- Religion. z.B. Götzenbild, Urbild u.a.
- Anthropologie, Ethnologie und Archäologie: z.B. Körperbemalung, Tätowierung, Grabbild und Höhlenbild
- Kulturwissenschaft eine Erscheinung mit einer kulturellen Funktion
- Bildende Kunst, eine auf einer Fläche künstlerischen Mitteln erstellte Darstellung, wie Gemälde Zeichnung, Bild (Kunst). Cartoon, Graffiti, Karikatur, Wandmalerei u.a.
- Fotografie, ein Bild das opto- oder elektrochemisch produziert wurde und dauerhaft ist.1
Ein Bild ist also eine Darstellung von Dingen auf einer Fläche durch Malen, Zeichnen, Drucken und anderes.
Neben diesen stehenden Bildern gibt es natürlich auch noch bewegte Bilder. Zu den laufenden Bildern gehören Filme. Dieser Bereich wird in der Literatur als gesondertes Medium gesehen und wird daher auch in dieser Ausarbeitung keine Rolle spielen.
In jüngster Vergangenheit spricht man auch eher von einem „Bilddokument“ als von einem „Bild“. Ein „Bilddokument“ soll nach Rademacher2 ein Objekt sein, das mit visuellen Mitteln eine Anschauung der Wirklichkeit oder das, was der Autor für die Realität hält, vermittelt. Erste Bilddokumente stammen aus Eiszeit. In Felswände wurden Jagdszenen u.ä. geritzt.
In meinen weiteren Ausführungen werde ich mich auf Bilder aus der Bildenden Kunst und der Fotografie konzentrieren.
2.2 Begriff und Umfang
Es gibt diverse Arten von Bildern. Bergmann und Schneider3 unterscheiden dabei folgende Gruppen:
- Gemälde, Stiche, Radierungen und Zeichnungen. Diese gehören zum Bereich der Bildenden Kunst und sind Objekte zeitgenössischer Kunstproduktion.
- Buch- und Zeitungsillustrationen. Besonderes Kriterium ist hierbei, dass sie bereits bei ihrer Entstehung Inhalte von Texten erläutern oder illustrieren sollten.
- Abbildungen aus der politischen Publizistik, wie Zeitungsausschnitte, Flugblätter, Plakate, Karikaturen, Bildpostkarten.
- Relikte kommunaler oder regionaler Verwaltungstätigkeit, wie Pläne und Karten.
- Photographien. Diese können sehr unterschiedliche Dinge wiedergeben, wie Bauwerke bzw. bauliche Überreste, Personen, Landschaften, wichtige kulturelle oder politische Ereignisse und Gegenstände. Bei Photographien kann man noch unterscheiden zwischen Privatfotos und professionellen Fotos. Da Privatfotos nur in geringem Umfang gestellt sind, können sie einen guten Einblick in Arbeits- und Lebenswelt geben.
- Industriebilder gehören auch zur Gruppe der Photographien. Es handelt sich dabei um Photos aus Industriebetrieben. Auf Bilder kann man die Belegschaft, einzelne Arbeitsprozesse, die Fabrikanlagen u.ä. sehen. Da die Fotos von den Besitzern der Industriebetriebe in Auftrag gegeben wurden, stellen sie das industrielle Geschehen häufig positiv verzerrt dar.
- Bilder, die speziell für den Unterricht hergestellt wurden. Beispiele hierfür sind Schaubilder, Graphiken und diverse Modellarten.
- Wand- und Anschauungsbilder: Diese wurden nach der Jahrhundertwende sehr häufig verwendet und finden sich auch heute noch in einigen Schulen (vor allem Hauptschulen).
- Historienbilder. Der Autor stellt hier eine historische Szene oder Person zu einem späteren Zeitpunkt dar.
[...]
1 http://de.wikipedia.org/wiki/Bild Abruf: 20.03.2005
2 Pandel, Schneider (2002): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht, 222 f.
3 Pandel, Schneider (2002): Handbuch Medien im Geschichtsunterricht, 221 ff.
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