Keats' Ode to a Nightingale

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Details

Titel: Keats' Ode to a Nightingale
Autor: Eva Maria Mauter
Fach: Anglistik - Literatur
Veranstaltung: Sonette, Oden, Elegien
Institution/Hochschule: Universität Paderborn
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 1997
Seiten: 17
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 8  Einträge
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 88 KB
Archivnummer: V68953
ISBN (E-Book): 978-3-638-60081-1
ISBN (Buch): 978-3-638-95505-8

Zusammenfassung / Abstract

Keats "Ode to a Nightingale" zählt zu den wichtigesten Oden der englischen Romantik. Das Ideal der Romantik, dass die Form den Inhalt wiederspiegelt, ist bei gerade bei Keats in Perfektion komponierten Oden verwirklicht. Der völlige Verzicht auf Objektivität zugunsten eines intensiven, emotionalen subjektiven Erlebens führt den Leser durch einen Irrgarten der Emotionalität, in dem Widersprüche und plötzliche Umbrüche tonangeben sind. Aufgrund der Fülle von Aspekten, die der "Ode to a Nightingale" immanent sind, befasst sich diese Analyse ausschließlich mit dem Gedicht ohne näher auf biographische Zusammenhänge und andere Werke einzugehen.

Textauszug (computergeneriert)

Sonette, Oden und Elegien in der englischen Literatur

Proseminar: WS 1996/97

Keats′ Ode to a Nightingale

Eva Maria Brockmann

 

Gliederung

1. Einleitung S. 2

2. Detailanalyse S. 2
2.1. Erste Strophe S. 3
2.2. Zweite Strophe S. 4
2.3 Dritte Strophe S. 6
2.4. Vierte und fünfte Strophe S. 8
2.5. Sechste Strophe S.10
2.6. Siebte Strophe S.12
2.7. Achte Strophe S.14

3. Schlußwort S.14

4. Bibliographie S.16

 

1. Einleitung

Bei dem Studium der Ode to a Nightingale kristallisierte sich immer deutlicher heraus, daß eine völlig systematische Bearbeitungsweise bei einer derart komplexen Gedichtkonstruktion sich nur als hinderlich erweisen kann. Um auch am konkreten Beispiel von einzelnen Zeilen auf große Zusammenhänge hinweisen zu können bzw. in der Verdeutlichung größerer Zusammenhänge auch auf spezifische Details bereits diskutierter Strophen illustrierend zurückgreifen zu können, habe ich von einer allzu straffen Gliederung Abstand genommen. Dennoch erschien es mir sinnig auf eine grobe Gliederung nach Strophen nicht zu verzichten, da die Ode sich nicht nur aus großen Zusammenhängen und Themen zusammensetzt, sondern sich analog entwickelt, jede Strophe baut auf den vorhergehenden auf. Manche Sachverhalte werden erst zu einem späteren Zeitpunkt offensichtlich und auch erst dann aufgegriffen. Gewisse Zusammenhänge wurden zusammengefaßt, um den Rahmen dieser Hausarbeit nicht zu sprengen. So wird man ein eigenes Kapitel für die fünfte Strophe vergeblich suchen. Auch ist die sprachliche Detailanalyse nicht konsequent durchgeführt, sondern begrenzt sich auf Details, die den Hauptgedanken dieser Arbeit unterstützen oder mit ihm verwandt erscheinen.

In der vorliegenden Hausarbeit werde ich mich ausschließlich mit der Analyse des Gedichtes befassen, ohne näher auf biographische Zusammenhänge einzugehen oder Vergleiche mit anderen Oden oder Werken Keats′ oder zeitgenössischer Poeten einzubeziehen. Obwohl ein solches Vorgehen naheliegt, hätte ich mich im Rahmen dieser Proseminararbeit bei der Hauptanalyse derart beschränken müssen, daß das Ergebnis nur oberflächlich und unbefriedigend hätte ausfallen können. Sicherlich bietet die Ode noch ein weites Feld für Betrachtungen in größerem Umfang.

2. Detailanalyse

Die Ode to a Nightingale besteht aus acht Strophen mit jeweils zehn Zeilen, welche sehr strikt in dem Reimschema ABABCDECDE gehalten sind. Das strikte Reimschema und der fünfhebige Jambus erinnert in der Tat an ein Sonett. Tatsächlich sind sich die Experten einig, daß die Frühlings-Oden einem starken Shakespeare-Einfluß unterliegen.1 Die sehr strenge Form steht in drastischem Kontrast zu den starken emotionalen Schwankungen, denen das Gedicht inhaltlich unterliegt. Durch die durchgängige Benutzung der Gegenwartsform nimmt der Leser sehr unmittelbar an den durchlebten Gefühlen teil.

2.1. Erste Strophe

Bereits die erste Strophe ist inhaltlich zweigeteilt. Die ersten vier Zeilen befassen sich mit einem sehr plastisch gestalteten Schmerzerlebnis des Poeten, welches in Stimmung und dichterischer Farbgebung sehr düster erscheint; die letzten vier Zeilen hingegen, welche sich mit der Nachtigall befassen, beschreiben eine sehr helle, ja gar farbenfrohe ("beechen green") Sommerstimmung. Die zentralen Zeilen dieser Strophe (5-6) verbinden nicht nur die beiden Teile sondern auch die beiden Hauptakteure und damit ihre konträren Situationen. Denn während die Nachtigall "at ease" ist, befindet sich der Poet, solange er sich in die Nachtigall hineinfühlt, im Schmerz.

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