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Die Elementenlehre der Astrologie als methodisches Mittel in der Fremdsprachenaneignung

Seminararbeit, 1997, 26 Seiten
Autor: Eva Maria Mauter
Fach: Anglistik - Anderes

Details

Veranstaltung: Language Learning and Media
Institution/Hochschule: Universität Paderborn
Tags: Elementenlehre, Astrologie, Mittel, Fremdsprachenaneignung, Language, Learning, Media
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 1997
Seiten: 26
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 16  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V68959
ISBN (E-Book): 978-3-638-60086-6
ISBN (Buch): 978-3-638-76858-0
Dateigröße: 141 KB

Zusammenfassung / Abstract

Die in diesem Aufsatz vorgestellte Theorie baut auf dem astrologischen Ansatz der Elementenlehre auf, wobei die individuellen Voraussetzungen und Motivationen des Lernenden bei der Aneignung von Fremdsprachen berücksichtigt werden sollen. Aufgrund der Neuartigkeit der These wird kein Anspruch auf lückenlose Vollständigkeit erhoben. Auch bleibt bislang die Frage nach der pragmatischen Anwendung im Fremdsprachenunterricht noch ungeklärt. Sicherlich müsste ein pragmatischer Ansatz erst mit Hilfe noch zu leistender soziologischer Forschungsarbeit erarbeitet und empirisch unterlegt werden. Zweifelhaft schließlich bleibt auch die Anerkennung von Seiten der Wissenschaft bei der Zugrundelegung eines astrologischen Grundprinzips, da die Astrologie nicht den Status einer Wissenschaft zuerkannt wird. Betrachtet man die Astrologie jedoch lediglich als psycho-soziologisches Instrument um eine Kategorisierung von Handlungs- und Motivationseigenschaften vornehmen zu können, und daraus ableitend die Ergebnisse der Forschungsarbeit der Astrologie auch anderweitig verwenden zu können, dann wäre es durchaus denkbar, der Astrologie einen ähnlichen Operationsraum wie z.B. der Psychologie oder der Soziologie zuzugestehen, beides Wissenschaften, die sich in einem nur begrenzt empirisch nachweisbaren und somit sehr weitem Raum bewegen. Die auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse sind leicht nachvollziehbar und regen Sie an, die Didaktik des Fremdsprachenunterrichts einmal aus einer anderen Sicht zu betrachten. Nach einer grundlegenden Einführung über die vier Elemente, wird das Lernverhalten der Schüler mit einer bestimmten Elementenbetonung beschrieben. Von wesentlicher Bedeutung ist auch die Motivation eine Fremdsprache zu erlernen, die sich je nach Element unterscheidet und welche für den Lehrer der wesentliche Ansatzpunkt zur Vermittlung der Fremdsprache darstellt. Darüber hinaus gibt die Arbeit Anregungen über pragmatische Zielsetzungen, und betrachtet die gängigen Bewertungsschemata der Leistungen im Fremdsprachenunterricht, welche aus Sicht der Elementenlehre nicht unproblematisch ist. Es wird auch kurz auf die individuellen Voraussetzungen des Lehrers und die Gruppendynamik innerhalb der Klasse eingegangen.


Textauszug (computergeneriert)

Eva Maria Brockmann

Die Elementenlehre der Astrologie als methodisches Mittel in der Fremdsprachenaneignung

PS: Language Learning and Media

WS 96/97

 

1. Einleitung S. 2

2. Astrologie S. 2
2.1 Der Tierkreis S. 3
2.2 Die vier Elemente S. 4
2.2.1 Das Element Feuer S. 4
2.2.2 Das Element Erde S. 5
2.2.3 Das Element Luft S. 6
2.2.4 Das Element Wasser S. 6
2.3 Die Elemente beim Individuum S. 7

3. Die Fremdsprachenaneignung innerhalb der vier Elemente S. 8
3.1 Lernverhalten, Motivation und Bewertung S. 8
3.1.1 Wasser S. 9
3.1.2 Erde S. 11
3.1.3 Luft S. 14
3.1.4 Feuer S. 17
3.2 pragmatische Zielsetzung S. 20
3.3 Bewertung von Fremdsprachfähigkeit S. 21
3.4 individuelle Voraussetzungen des Lehrers S. 22
3.5 Gruppendynamik und elementares Bedürfnis einer Gruppe S. 22

4. Schlußwort S. 23

5. Bibliographie S. 25

 

1. Einleitung

Die in diesem Aufsatz vorgestellte Theorie baut auf dem astrologischen Ansatz, insbesondere der Elementenlehre, auf, wobei die individuellen Voraussetzungen und Motivationen des Lernenden bei der Aneignung von Fremdsprachen berücksichtigt werden sollen. Aufgrund der Neuartigkeit der These wird kein Anspruch auf lückenlose Vollständigkeit erhoben. Auch bleibt bislang die Frage nach der pragmatischen Anwendung im Fremdsprachenunterricht noch ungeklärt. Sicherlich müßte ein pragmatischer Ansatz erst mit Hilfe noch zu leistender soziologischer Forschungsarbeit erarbeitet und empirisch unterlegt werden. Zweifelhaft schließlich bleibt auch die Anerkennung von Seiten der Wissenschaft bei der Zugrundelegung eines astrologischen Grundprinzips, da die Astrologie nicht den Status einer Wissenschaft zuerkannt wird. Betrachtet man die Astrologie jedoch lediglich als psycho-soziologisches Instrument eine Kategorisierung von Handlungs- und Motivationseigenschaften vornehmen zu können, und daraus ableitend die Ergebnisse der Forschungsarbeit der Astrologie auch anderweitig verwenden zu können, wird vielleicht selbst der faktenversierte Wissenschaftler sich bereit erklären, der Astrologie einen ähnlichen Operationsraum wie z.B. der Psychologie oder der Soziologie, beides Wissenschaften, die sich in einem nur begrenzt empirisch nachweisbaren und somit sehr weitem Raum bewegen, zuzugestehen.

2. Astrologie

Astrologie ist eine der ältesten Typologien der Menschheit, und als solche wird sie in dieser Hausarbeit verwendet werden. Die Frage der Beweisbarkeit der Astrologie an sich kann und soll hier nicht näher erläutert werden.1 Die astrologischen Grundprinzipien dienen lediglich als ein Hilfsinstrument, um die elementaren Grundstrukturen und Handlungsprinzipien eines Menschen, in diesem Kontext insbesondere des Schülers bzw. des Lehrers besser aufzeigen zu können. Im weiteren Verlauf dieser Hausarbeit, sind einige astrologischen Grundkenntnisse notwendig, die in diesem Kapitel abgehandelt werden sollen.

 2.1 Der Tierkreis

Die Basis der Astrologie bildet zunächst der Tierkreis. Der Tierkreis setzt sich aus vier "Elementen" zusammen: Feuer, Erde, Luft und Wasser. Auf diese vier Elemente wird später noch näher eingegangen werden. Zum besseren Verständnis sei jedoch noch angeführt, daß diese vier Elemente in drei Modalitäten erscheinen: kardinal, fix, veränderlich. Diese Modalitäten beschreiben Zustände eines kontinuierlichen Kreislaufs. Der kardinale Zustand beschreibt einen Anfangsimpuls, der fixe den formgebenden und verdichtenden Impuls. Das veränderliche Prinzip schließlich ist ein Impuls, der Veränderung anstrebt und fixe Strukturen den wechselnden Bedingungen anpaßt. Aus dem veränderlichen Zustand heraus ergeben sich neue Möglichkeiten für kardinale Impulse. In der Kombinatorik von Elementen und Modalitäten entstehen somit zwölf verschiedene Archetypen, die als Tierkreiszeichen bekannt sind:

  kardinal fix veränderlich
Feuer Widder Löwe Schütze
Erde Steinbock Stier Jungfrau
Luft Waage Wassermann Zwilling
Wasser Krebs Skorpion Fische

[...]


1 Siehe zu diesem Thema die Literaturvorschläge der Bibliographie unter 5.c).


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