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Branchenanalyse International

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 33 Pages
Authors: Michael Fischer, Nicole Pfeiffer
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2002
Pages: 33
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V6915
ISBN (E-book): 978-3-638-14367-7

File size: 368 KB
Notes :
Schwerpunkt: Automobilbranche, Analyse nach Porter.



Excerpt (computer-generated)

Branchenanalyse International
Schwerpunkt: Automobilbranche
Bearbeiter
Nicole Pfeiffer Michael Fischer
Seminararbeit SS 02
Universität Augsburg
Lehrstuhl für Unternehmensführung und Organisation

 

Gliederung

1 Einleitung

2 Entwicklung der Automobilindustrie in Deutschland

3 Analyse nach Porter


3.1 Branchenstruktur
3.1.1 Zulieferer
3.1.2 Hersteller (OEM)
3.1.3 Händler
3.2 Makro – Betrachtung
3.3 Mikro – Betrachtung
3.3.1 Die Gefahr des Markteintritts neuer Konkurrenten
3.3.2 Die Verhandlungsmacht der Lieferanten
3.3.3 Die Verhandlungsmacht der Abnehmer
3.3.4 Substitution alter Produkte durch Ersatzprodukte
3.3.5 Grad der Rivalität

4 Implikationen

5 Anhang

 

1 Einleitung

Im Rahmen dieser Übungsarbeit werden wir uns mit der Automobilbranche auseinandersetzen. Im Folgenden beleuchten wir die historische Entwicklung, die Branchenstruktur und momentane Trends.

Zunächst die Definition der Automobilbranche:
Die Automobilindustrie umfasst die Herstellung von Kraftwagen und deren Motoren, die Produktion von Anhängern, Aufbauten und Containern sowie von Kraftfahrzeugteilen und –zubehör.

Was macht die Automobilindustrie heute so interessant?
Der Automobilmarkt befindet sich momentan an einem Scheideweg. Auf der einen Seite gibt es die gesättigten Märkte in Europa und Nordamerika, auf der anderen Seite die finanzstarken asiatischen Länder, in denen noch ein niedriger Motorisierungsgrad vorherrscht. In dieser schwierigen Situation möchten wir die Automobilbranche näher betrachten und werden uns hierbei an dem allgemein aufgestellten Analysemuster von Porter orientieren.

[Abbildung in dieser Online-Vorschau nicht enthalten.]

Hierbei geht Porter näher auf die Branchenstruktur ein. Auf der einen Seite gibt es die Makrofaktoren und auf der anderen Seite die Mikrofaktoren. Bei der Makrobetrachtung werden Einflüsse analysiert, die von außen auf die Branche einwirken, und nicht unmittelbar von den einzelnen Unternehmen beeinflussbar sind. Hierzu zählen neben politischen und ökonomischen Entwicklungen auch soziokulturelle und technologische Veränderungen. Dies können neue Rahmengesetze sein, in denen der betrachtete Wirtschaftsprozess abläuft, oder im Bereich der Wirtschaft die Konjunkturzyklen, die sich positiv oder negativ auf die Produktion und Nachfrage auswirken. Technologische Entwicklungen können zu ganz neuen Produktions-, Absatz- oder Produktmöglichkeiten führen und somit Meilensteine in einer Branche setzen. Soziokulturelle Einflussfaktoren führen zu einer veränderten Nachfragesituation, denen sich die Anbieter anpassen müssen, um nicht vom Markt zu verschwinden.

Im Mikrobereich dagegen wird auf die Wettbewerbssituation innerhalb einer Branche fokussiert. Wie stark ist der Wettbewerb unter den Konkurrenten, gibt es potentielle neue Markteintrittskandidaten; welche Verhandlungsmacht haben die Abnehmer beziehungsweise Lieferanten und gibt es Ersatzprodukte, die auf den Markt drängen. Bei diesem Umfang an Fragen begrenzen wir die Analyse der Automobilbranche auf den deutschen Raum, da sie sonst den Rahmen einer Übungsarbeit sprengen würde. Des weiteren spezialisieren wir uns auf den Wettbewerb im Bereich der Personenkraftwagen. Der Nutzfahrzeug- und Motorradsektor gehört zwar auch zur Automobilbranche, entwickelt sich allerdings eigenständig und müsste in einer eigenen separaten Analyse untersucht werden.

Warum gerade Deutschland? In Deutschland ist die Automobilindustrie maßgeblich am Wirtschaftsgeschehen beteiligt. Nahezu jeder siebte Arbeitsplatz hängt in Deutschland vom Auto ab. Nicht nur die großen Hersteller bieten zahlreiche Arbeitsplätze an, sondern auch die Zulieferbetriebe, Händler und Serviceeinrichtungen haben einen maßgeblichen Bedarf an Arbeitskräften. Beachtlich sind auch die Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Rund ein Drittel der gesamten Industrieinvestitionen Deutschlands stammen von Automobilunternehmen. Damit liegt die Automobilindustrie an der Spitze aller Wirtschaftssektoren. Auch für den Staat ist die Automobilbrache von enormer Wichtigkeit. Die von der Entwicklung, Herstellung, dem Vertrieb und der Nutzung des Automobils abhängige Bruttowertschöpfung machte 2001 nahezu ein Fünftel des Sozialproduktes aus. Daraus resultierten für den Staat im vergangenen Jahr über 120 Milliarden Euro Steuereinnahmen, was nahezu ein Viertel des gesamten Steueraufkommens ausmachte. Allein an Mineralölsteuer und die darauf entfallende Mehrwertsteuer, Kraftfahrzeugsteuer sowie die Straßenbenutzungsgebühr für schwere Nutzfahrzeuge, kassierte der Staat rund 25 Milliarden Euro (Focus Magazin 2001)

2. Entwicklung der Automobilindustrie in Deutschland

[...]


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