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Ablauf einer Aktienemission

Seminararbeit, 2005, 20 Seiten
Autor: Dipl.-Betriebswirt (FH) Christian Mc Cann
Fach: Wirtschaft - Investition und Finanzierung

Details

Veranstaltung: Finanzmanagement
Institution/Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Tags: Ablauf, Aktienemission, Finanzmanagement
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2005
Seiten: 20
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V69247
ISBN (E-Book): 978-3-638-62178-6
ISBN (Buch): 978-3-638-79375-9
Dateigröße: 120 KB
Anmerkungen :
Ideen zum Gang an die Börse, besonders Gewicht auf die Durchführung des "Going Public" insbesondere Vorbereitung, Emissionskonzep sowie die eigentliche Börseneinführung. Sehr gut geeignet um wichtige Literatur zu finden und einen schnellen und umfassenden Themenüberblick in das Gebiet zu erlangen, auch für "Nicht-Profis" geeignet.


Zusammenfassung / Abstract

Diese Seminararbeit beschreibt verständlich und zusammengefasst den Ablauf einer Aktienemission in Deutschland. Im ersten Kapitel werden die Vor- und Nachteile eines "Going-Public" angesprochen um dann im zweiten Abschnitt ausführlich auf die Durchführung einzugehen. Hierzu gehört die Vorbereitung der Emission (Bspw. Businessplan, Börsenteam...), die Auswahl einer begleitenden Emissionsbank, das Platzierungsvolumen, die Preisfindung und vieles mehr. Besprochen werden auch die IPO Normen, das Zulassungsverfahren, die Prospekthaftung und der Greenshoe. Auch auf das "Being-Public" wird kurz eingegangen. Ein Literaturverzeichnis mit vielen Büchern runden das Werk ab. Eine ideale Arbeit um sich einen prägnanten Überblick zu diesem umfangreichen Themengebiet zu verschaffen.


Textauszug (computergeneriert)

Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
FACHBEREICH BETRIEBSWIRTSCHAFT
Studiengang: Betriebswirtschaft (Diplom)
Abgabedatum: 08.12.2005

Ablauf einer Aktienemission

von:  Christian McCann

 

INHALTSVERZEICHNIS

1. Die Idee zum Gang an die Börse  3

1.1 Denkbare Vorteile beim „Going Public“  3

1.1.1 Eigenkapitalausstattung  3
1.1.2 Nachfolgeproblematik 3
1.2.3 Publizität 3

1.2 Denkbare Nachteile beim „Going Public“  3

1.2.1 Fremdbestimmung 3
1.2.2 Mitbestimmung  4
1.2.3 Emissionskosten  4

2. Die Durchführung des „Going Public“  4

2.1 Vorbereitungen der Emission  4

2.1.1 Börseneinführungsteam  4
2.1.2 Rechnungslegung 5
2.1.3 “Corporate Governance”  5
2.1.4 Businessplan  5

2.2 Rechtsformwechsel  6
2.3 Emissionskonzept  6

2.3.1 Auswahl einer Emissionsbegleitenden Bank  6
2.3.2 „Due Diligence“  6
2.3.3 „Equity-Story“  7
2.3.4 Platzierungsvolumen  7
2.3.5 Festlegung der Aktieneigenschaften  8
2.3.6 Börsensegmente  8
2.3.7 Platzierungsart  10
2.3.8 Preisfindung  11

2.3.8.1 Unternehmensbewertung 11
2.3.8.2 Kurs-Gewinn-Verhältnis  12
2.3.8.3 Discounted Cash Flow Analyse  13
2.3.8.4 Varianten zur Festlegung des Emissionspreises  13

2.3.9 Emissionszeitpunkt 14

2.4 Börseneinführung  15

2.4.1 Zulassungsverfahren  15
2.4.2 IPO Normen  15
2.4.3 Emissionsprospekt  15

2.4.3.1 Prospekthaftung 16

2.4.4 Platzierung  17

2.4.4.1 Zeichnungsfrist 17
2.4.4.2 Zuteilung  17
2.4.4.3 Greenshoe  17

3. „Being Public“  18

3.1 Kursaufnahme 18
3.2 Ad hoc-Publizität  18
3.3 Insiderinformationen 18

Literaturverzeichnis 19

 


 

1. Die Idee zum Gang an die Börse

1.1 Denkbare Vorteile beim „Going Public“

1.1.1 Eigenkapitalausstattung

Eine ausreichende Ausstattung an Eigenkapital ist besonders wichtig, da bei Kapitalmangel im schlimmsten Fall die Insolvenz droht. Durch die Erhöhung des Eigenkapitals beim Börsengang werden dem Unternehmen zudem weitere Möglichkeiten der Fremdkapitalaufnahme eröffnet, da zusätzliche Absicherungen durch Eigenkapital bestehen.

1.1.2 Nachfolgeproblematik

Hauptsächlich bei Personengesellschaften ist die Zukunftssicherung ein wichtiges Motiv, da hier aufgrund von Nachfolgeregelungen Probleme entstehen können, die zur Schließung des Unternehmens führen können. Bei der Rechtsform der AG wäre dies kein Problem, da bei einer AG die Leitung des Unternehmens unabhängig von den Eigentümern ist.

1.2.3 Publizität

Die Umwandlung in die Rechtsform AG mit darauf folgendem Gang an die Börse steigert den Bekanntheitsgrad des Unternehmens, da im Vorfeld der Börseneinführung Werbekampagnen gestartet werden, um die Gesellschaft dem Anlegerpublikum vorzustellen

1.2 Denkbare Nachteile beim „Going Public“

1.2.1 Fremdbestimmung

Bei vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen liegen Eigentum und Geschäftsführung in einer Hand, das Unternehmen wird von der Persönlichkeit des Unternehmers geprägt. Bei einem Wechsel der Rechtsform haben viele Unternehmer Ängste vor einem Machtverlust1.

1.2.2 Mitbestimmung

Bei größeren Gesellschaften kann die Wandlung zur AG dazu führen, dass das Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer wächst2. Dieser Anstieg führt dazu, dass die Gesellschafter einen Teil ihrer Macht einbüßen oder dass Entscheidungen kritisch hinterfragt werden.

1.2.3 Emissionskosten

Eine Börseneinführung ist mit einem hohen einmaligen Kostenaufwand verbunden, der auf den ersten Blick nahezu erschreckend erscheint. Zudem kommen erhöhte laufende Kosten, die sich aus dem größeren Organisationsaufwand und der Notwendigkeit einer Hauptversammlung ergibt. Abgesehen von den monetären Kosten benötigen die Vorstandsmitglieder vor und nach der Börseneinführung viel Zeit, um sich auf ihre Aufgaben, wie Präsentationen und Beratergesprächen zu konzentrieren. Sie müssen also auf längere Dauer von ihren übrigen Aufgaben freigestellt werden.

2. Die Durchführung des „Going Public“

2.1 Vorbereitungen der Emission

2.1.1 Börseneinführungsteam

Aufgrund der Komplexität des Börseneinführungsprozesses sollte ein Team zusammengestellt werden, dass aus der Geschäftsleitung sowie externen Beratern besteht. Aufgaben sind unter anderem die Überprüfung der Börsenreife, Erstellung des Emissionskonzepts und Aufbau einer effizienten Unternehmensorganisation. Die Geschäftsführung vertritt das Unternehmen bei Verhandlungen und Präsentationen, bei ihnen liegt letztendlich auch die Verantwortung des Prozesses. Die externen Berater sind meist Experten auf bestimmten Gebieten und deshalb unverzichtbarer Bestandteil des Teams. Rechtsanwälte, die rechtliche Beratung und Ausarbeitung von Verträgen übernehmen, Steuerberater, welche das Unternehmen in steuerlichen Aspekten berät, sowie Wirtschaftsprüfer, welche unter anderem bei der Umstrukturierung des Unternehmens behilflich sind.

2.1.2 Rechnungslegung

[...]


1 Vgl. Von Oettingen, M.: Die Planung des Gangs an die Börse, Münster 1990 S.17

2 Vgl. Kümmel, G. u. a. .:Betriebswirtschaftslehre der Unternehmung, 16. Aufl. , Stuttgart 1999 S. 351 und § 7 Mitbestimmungsgesetz a. F.


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