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Selbstgesteuertes Lernen

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2006, 21 Pages
Author: Stefanie Bratke
Subject: Pedagogy - General

Details

Institution/College: University of Dortmund
Tags: Selbstgesteuertes, Lernen
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2006
Pages: 21
Grade: gut
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V69323
ISBN (E-book): 978-3-638-62485-5
ISBN (Book): 978-3-638-75436-1
File size: 106 KB

Abstract

Die folgende Arbeit ist eine Ausarbeitung und basiert auf dem Referat zum Thema „Selbstgesteuertes Lernen“, aus dem Seminar „Wandel der Lernkultur“. Die Basisliteratur für die Seminargestaltung und die Ausarbeitung besteht aus dem Buch Selbstgesteuertes Lernen in Theorie und Praxis von Klaus Konrad und Silke Traub.2 Die Ausarbeitung beginnt mit einer Definitionsmöglichkeit, anschließend werden die zentralen Merkmale von selbstgesteuerten Lernen aufgelistet. Nachdem nun eine Basisvorstellung geschaffen wurde, folgt eine Begründung für die Bedeutsamkeit dieser Lernform, unter anderem an Schulen. Die Umsetzungsmöglichkeiten an Schulen werden dann im weiteren Verlauf dar- und vorgestellt. Zum Abschluss werden nochmals allgemeine Grundsätze zur Förderung vom selbstgesteuerten Lernen präsentiert und als Zusatz für die praktische Anwendung, im Hinblick auf die neuen Medien, stelle ich noch das selbstgesteuerte Lernen am Computer vor. 2. Definition Als Erstes ist festzuhalten, dass es keine einheitliche Definition von „selbstgesteuerten“ Lernen gibt.3 Deswegen werde ich mit der Begriffsklärung von Selbst beziehungsweise4 Selbstkonzept und Steuerung beginnen, um im Anschluss daran einen Definitionsversuch geben zu können.


Excerpt (computer-generated)

Universität Dortmund

Hauptseminararbeit

Selbstgesteuertes Lernen

von

Stefanie Bratke

 

 

1. EINLEITUNG  1

2. DEFINITION  2
2.1 Selbst und Selbstkonzept  2
2.2 Steuerung  3
2.3 Definitionsvorschlag  3
2.3.1 Konrad und Traub  3
2.4 Zentrale Merkmale selbstgesteuerten Lernens  4

3. BEDEUTSAMKEIT SELBSTGESTEUERTEN LERNENS  6
3.1 Die vier wichtigsten Gründe  6
3.2 Begründungen für selbstgesteuertes Lernen in Schule  8
3.2.1 Bildungsplan Baden-Württemberg  9
4. UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN AN SCHULEN  10
4.1 Unterrichtsmethoden für die Schule  10
4.2 Die vier Dimensionen des handlungsorientierten Unterrichts  12
4.3 Offener Unterricht nach Wallrabenstein  12

5. ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE ZUR FÖRDERUNG VON SELBSTGESTEUERTEN LERNEN  

6. SELBSTGESTEUERTES LERNEN AM COMPUTER  15
6.1 Besonderheiten beim Lernen mit dem Computer  15
6.2 Typen von Lernprogrammen  16
6.3 Einsatzformen in multimedialen Lernarrangements   16
6.4 Die Grenzen des Einsatzes von Lernprogrammen   17
6.5 Ausblick  

6. LITERATURVERZEICHNIS  19

 

 

1. Einleitung

Die folgende Arbeit ist eine Ausarbeitung und basiert auf dem Referat zum Thema „Selbstgesteuertes Lernen“, aus dem Seminar „Wandel der Lernkultur“. Die Basisliteratur für die Seminargestaltung und die Ausarbeitung besteht aus dem Buch Selbstgesteuertes Lernen in Theorie und Praxis von Klaus Konrad und Silke Traub.2

Die Ausarbeitung beginnt mit einer Definitionsmöglichkeit, anschließend werden die zentralen Merkmale von selbstgesteuerten Lernen aufgelistet. Nachdem nun eine Basisvorstellung geschaffen wurde, folgt eine Begründung für die Bedeutsamkeit dieser Lernform, unter anderem an Schulen. Die Umsetzungsmöglichkeiten an Schulen werden dann im weiteren Verlauf dar- und vorgestellt. Zum Abschluss werden nochmals allgemeine Grundsätze zur Förderung vom selbstgesteuerten Lernen präsentiert und als Zusatz für die praktische Anwendung, im Hinblick auf die neuen Medien, stelle ich noch das selbstgesteuerte Lernen am Computer vor.

2. Definition

Als Erstes ist festzuhalten, dass es keine einheitliche Definition von „selbstgesteuerten“ Lernen gibt.3 Deswegen werde ich mit der Begriffsklärung von Selbst beziehungsweise4 Selbstkonzept und Steuerung beginnen, um im Anschluss daran einen Definitionsversuch geben zu können.

2.1 Selbst und Selbstkonzept

Alle Facetten eines Menschen bilden sein Selbst. Dieses teils unbewusste Selbst präsentiert er dann seiner Umwelt.5 Das zum Selbst dazugehörige Selbstkonzept besteht aus kognitiven Repräsentationen der eigenen Person. Mit dem Begriff Kognition, bzw. dem hier angewendeten Adjektiv kognitiv, werden solche Prozesse und Produkte bezeichnet, die auf der Grundlage der Leistungsfähigkeit des Gehirns auf überwiegend intellektuelle, verstandesmäßige Wahrnehmungen und Erkenntnisse bezogen sind6, wie zum Beispiel selbstbezogene Wissensbestände, Überzeugungen, Vorstellungen, Gefühle, Befindlichkeiten und Bewertungen.7

Diese kognitiven Repräsentationen liefern die Kriterien für die Auswahl und die Festlegung von Verhaltenszielen und für die Beurteilung von Situationen. 

Alle Menschen haben ein aktives Selbstkonzept, welches sich in der Auseinandersetzung mit sozialen Erfahrungen konstituiert. Daraus folgt die Vorstellung von einem, sowohl stabilen als auch veränderlichen, eigenen Selbst.8

Selbstkonzepte sind dynamisch, weil Menschen stets die Gelegenheit haben Neues über die eigene Person zu lernen.9

Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Konzept der „Selbststeuerung“ und dem Konzept des „Selbstkonzeptes“, denn um sich selbst zu steuern, muss man zunächst wissen, was man selbst möchte, um schließlich auswählen und zuletzt handeln zu können.10

Internalisiert11 ablaufende Prozesse der Informationsverarbeitung, die in der Verantwortung und im Rahmen der Möglichkeiten des Lernenden liegen, verlangen stets eine Beteiligung des Selbst.12

[....]


2 Klaus Konrad, Silke Traub: Selbstgesteuertes Lernen in Theorie und Praxis, S. 9-29, 46-51.

3 vgl. ebd. S.

4 Das Wort wird im Folgenden nur noch mit bzw. abgekürzt verwendet.

5 vgl. ebd. S.9.

6 http://de.wikipedia.org/wiki/Kognitiv Stand 29.01.2006

7 vgl. Klaus Konrad, Silke Traub: Selbstgesteuertes Lernen in Theorie und Praxis, S.9.

8 vgl. Klaus Konrad,

9 vgl. ebd. S.10.

10 vgl. ebd. S.10.

11 Definition: Sich zu eigen machen

12 vgl. Klaus Konrad, Silke Traub: Selbstgesteuertes Lernen in Theorie und Praxis, S.10.


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