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Das Unterrichtsgespräch - Eine Kommunikationsform unter besonderer Berücksichtigung der Variantenvielfalt eines Unterrichtsgespräches

Termpaper, 2006, 11 Pages
Author: Anja Uhlitzsch
Subject: German Studies - Didactics

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 11
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V69634
ISBN (E-book): 978-3-638-62139-7
ISBN (Book): 978-3-638-93030-7
File size: 188 KB

Abstract

1. Kommunikation- Grundlagen „Kommunikation“ ist eines der offiziell gewählten Wörter des 20. Jahrhunderts und gehört zu den am häufigsten verwendeten Begriffen um die Jahrtausendwende. Sowohl die soziale Kommunikation als auch die Telekommunikation gewinnen immer mehr an Bedeutung. Eine genaue Vorstellung, was unter dem Begriff „Kommunikation“ zu verstehen ist, haben die meisten jedoch nicht. Untersucht man den Wortursprung, wird die Bedeutungstiefe am Besten deutlich. Das Wort „Kommunikation“ hat lateinische Wurzeln und ist aus dem Präfix: „com“ und dem Wortstamm: „munus“ zusammengesetzt. In der Antike kam das Wort unter folgenden Formen und Bedeutungen vor: communicatio Mitteilung, Gewährung, Einbezug commune Staat, Gemeingut, Kasse communitas Gemeinschaft, Allgemeinheit, Gemeinsinn communicare 1. gemeinsam machen, vereinigen 2. mitteilen, teilnehmen lassen 3. gemeinsam haben oder teilen; mit tragen helfen 4. sich in Verbindung setzen, besprechen, beraten communis 1. gemeinsam, gemeinschaftlich, zusammen, öffentlich 2. überall üblich, gewöhnlich 3. umgänglich, demokratisch in commune für alle, zum gemeinsamen Nutzen Die alte Kernbedeutung von Kommunikation liegt demnach im „etwas gemeinsam machen/ teilen/ mitteilen“, wobei ein gemeinsamer Inhalt bzw. Gegenstand vorausgesetzt wird. Die Vertreter dieses ursprünglichen Begriffs beschreiben ihn als zwischenmenschlichen Austausch, also als „soziale Kommunikation“ oder als „face- to- face- communication“. Vertreter des funktionalen Begriffes hingegen verstehen die Kommunikation als kontaktive Verbindung zwischen verschiedenen Einheiten, die nicht einmal Menschen sein müssen. Für meinen Beleg ist jedoch die soziale Kommunikation von Bedeutung. Mit ihr können Informationen sowohl verbal als auch non- verbal übermittelt werden.


Excerpt (computer-generated)

Universität Rostock, Institut für Germanistik
Kommunikationsformen im Vergleich, (Sprachdidaktik)
Abgabedatum: 31.03.2006

Unterrichtsgespräch- eine Kommunikationsform unter besonderer
Berücksichtigung der Variantenvielfalt eines Unterrichtsgespräches

von: Anja Uhlitzsch

 


Gliederung

1. Grundlagen der Kommunikation 2

1.1. Verbale und non- verbale Kommunikation  3

2. Das Gespräch- eine Grundform der Kommunikation 4

2.1. Organon- Modell nach Karl Bühler  4
2.2. Ansichten Paul Watzlawicks und Friedemann Schulz von Thuns bezüglich der Anatomie einer Nachricht  5

3. Unterricht als kommunikativer und kooperativer Prozess und seine Bedeutung für die Ausbildung der Gesprächsfähigkeit 6

4. Das Unterrichtsgespräch- eine Kommunikationsform mit vielen Varianten und Schwierigkeiten 7

Quellenverzeichnis:  10
Literaturquellen:  10
Internetquellen:  10

 


 

1. Grundlagen der Kommunikation

„Kommunikation“ ist eines der offiziell gewählten Wörter des 20. Jahrhunderts und gehört zu den am häufigsten verwendeten Begriffen um die Jahrtausendwende. Sowohl die soziale Kommunikation als auch die Telekommunikation gewinnen immer mehr an Bedeutung. Eine genaue Vorstellung zu dem Begriff „Kommunikation“ haben die meisten jedoch nicht. Untersucht man den Wortursprung, wird die Bedeutungstiefe klarer. Das Wort „Kommunikation“ hat lateinische Wurzeln und ist aus dem Präfix: „com“ und dem Wortstamm: „munus“ zusammengesetzt.

In der Antike kam das Wort unter folgenden Formen und Bedeutungen vor:

[Tabelle in der Downloaddatei vorhanden]

Die alte Kernbedeutung von Kommunikation liegt demnach im „etwas gemeinsam machen/ teilen/ mitteilen“, wobei ein gemeinsamer Inhalt bzw. Gegenstand vorausgesetzt wird. Die Vertreter dieses ursprünglichen Begriffes beschreiben ihn als zwischenmenschlichen Austausch, also als „soziale Kommunikation“ oder als „face- to- face- communication“. Vertreter des funktionalen Begriffes hingegen verstehen die Kommunikation als kontaktive Verbindung zwischen verschiedenen Einheiten, die nicht einmal Menschen sein müssen. Für meinen Beleg ist jedoch nur die soziale Kommunikation von Bedeutung. Mit ihr können Informationen sowohl verbal als auch non- verbal übermittelt werden.

1.1. Verbale und non- verbale Kommunikation

Die verbale Kommunikation ist die Variante, bei der die Botschaft in einer Sprache aus Worten, Zeichen und sonstigen Informationsträgern überliefert wird. Entgegen einiger Annahmen, dass die Kommunikation meist verbal abläuft, sind 85% der Kommunikation durch non- verbale Kanäle bestimmt. Diese Signale des Körpers sind meist sogar viel aussagekräftiger als die verbalen. Die Körpersprache, die sowohl durch Körperhaltung als auch Mimik und Gestik beeinflusst wird, ist non- verbal. Sie drückt immer etwas aus, ob wir wollen oder nicht. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ sagt ein Sprichwort, aber selbst wenn wir schweigen, kommunizieren wir immer noch nonverbal. Es ist also schlichtweg unmöglich nicht zu kommunizieren. „Der Begriff Kommunikation ist eng verwandt mit dem der Interaktion, in vielen Bereichen sind diese Begriffe sogar synonym, besonders dann, wenn Wechselseitigkeit für den Kommunikationsbegriff vorausgesetzt wird.“1 Dennoch geht die Interaktion über die Kommunikation hinaus, da sie den Aspekt des gegenseitigen Handelns mit einschließt.

2. Das Gespräch- eine Grundform der Kommunikation

2.1. Organon- Modell nach Karl Bühler

[...]


1 www.wikipedia.org/wiki/Kommunikation


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