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Scholary Paper (Seminar), 2007, 24 Pages
Author: Basar Seven
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance
Details
Institution/College: University of applied sciences, Düsseldorf
Tags: Internationalisierung, Unternehmensführung, Mittelstand
Year: 2007
Pages: 24
Grade: 2
Bibliography: ~ 34 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-62235-6
File size: 170 KB
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Excerpt (computer-generated)
FOM Fachhochschule für Ökonomie & Management Düsseldorf
Berufsbegleitender Studiengang zum Diplom Kaufmann (FH)
4. Semester, Düsseldorf, den 30.04.2007
Internationalisierung KMU
von: Basar Seven
Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis II [in der Downloaddatei vorhanden]
Abbildungsverzeichnis III [in der Downloaddatei vorhanden]
1 Einleitung 1
2 Definition der Begriffe 3
2.1 KMU 3
2.2 Internationalisierung 3
2.3 Motive und Ziele für Internationalisierung aus Sicht der KMU 5
3 Markteintrittsformen 7
3.1 Kooperation als Chance für KMU 7
3.2 Direktinvestition 7
3.3 Export 8
3.4 Lizenzvergabe und Franchise 9
4 Internationalisierungspotential aus Unternehmenssicht 10
4.1 Ressourcenbasierte Sicht der Internationalisierung 10
4.2 Kernkompetenzen und Ihre Bedeutung für die Internationalisierung 10
5 Analyse und Bewertung des Ziellandes 12
5.1 Branchenstrukturanalyse 12
5.2 Strategische Gruppen innerhalb einer Branche 14
5.3 Konkurrenzanalyse 15
6 Fazit und Ausblick 16
Literaturverzeichnis 18
1 Einleitung
Durch die Schaffung des einheitlichen EU-Binnenmarktes und durch Globalisierung stehen klein- und mittlere Unternehmen (KMU) zusätzlich zu nationalen auch mit international agierenden Unternehmen im Wettbewerb.1 Diese Marktveränderungen und ihre Dynamik zwingen KMU ihre Strategien in Richtung Internationalisierung zu lenken, um bestehende Wettbewerbsvorteile zu sichern und auszubauen2. Die Internationalisierung ist dafür zwar ein geeignetes Mittel, verbirgt aber neben Chancen auch Risiken, die im Extremfall über die Existenz eines Unternehmens entscheiden können. Dies liegt insbesondere daran, dass viele Umstände, die KMU im heimischen Markt von Vorteil sind, sich zu behaupten, ja vielleicht sogar zu einem Marktführer gemacht haben, international nicht von Bedeutung sein müssen. Denn jeder Absatzmarkt hat seine eigenen Regeln, Gesetze, unterschiedliche Lebenszyklusphasen, verschiedene Globalisierungsgrade und Wettbewerbssituationen, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können3. Die Internationalisierung sollte deshalb nicht wie ein Projekt verstanden werden, das vom Top-Management an das operative Management dirigiert wird. Es ist vielmehr ein ganzes Konzept, welches abhängig von der Markteintrittsform unternehmensweite Veränderung notwendig macht4. Deshalb setzt die Internationalisierung in Form von neuer Absatzmarkterschließung eine genaue Analyse und Planung folgender Punkte voraus: Internationalisierungsmotive und Ziele, Markteintrittsform, Internationalisierungspotential und Analyse der relevanten Branche im Zielland. Dabei sollten KMU sich nicht in einer Datenflut verlieren, sondern sich auf Fragestellungen konzentrieren, die für das eigene Unternehmen und für das konkrete Internationalisierungsvorhaben relevant sind. Dies erhöht die Qualität der Antworten auf Fragen, die man sich selbst gestellt hat. Die Erkenntnisse der oben genannten Analysen helfen den KMU im Idealfall den Zielmarkt proaktiv zu eigenen Gunsten zu verändern und weniger Fehlentscheidung zu treffen5. Die Wichtigkeit der Analysen und Planung liegt insbesondere daran, dass KMU keine Lehrgelder zahlen können.
So haben sie beispielsweise im Vergleich zu Großunternehmen geringere Ressourcen zur Verfügung, wie etwa im Management, Wissen oder Kapital6. Die vorliegende Arbeit soll ausgehend von der oben beschriebenen Problemstellung zunächst die theoretischen Begriffe definieren. Weiterhin werden Internationalisierungsmotive und -ziele für KMU behandelt. Abgeleitet von den verschiedenen Motiven und Zielen werden in Kapitel 3 Möglichkeiten der Markteintrittsform dargestellt. In Kapitel 4 wird das Internationalisierungspotential aus Unternehmenssicht erläutert, um schließlich in Kapitel 5 die relevanten Branchen im neuen Absatzmarkt mit Hilfe von Porter’s „five forces“ zu analysieren. Abschließend werden im 6. Kapitel die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst.
2 Definition der Begriffe
2.1 KMU
Eine der Kernfragen ist, was KMU von Großunternehmen unterscheidet. Der erste Unterschied würde sicherlich quantitativer Natur sein. Dennoch ist eine reine quantitative Betrachtung nicht ausreichend. Hinzu kommen die qualitativen Unterschiede, wie beispielsweise die enge Verbindung des Unternehmers mit dem Unternehmen, Einliniensystem mit wenigen Führungskräften, differenzierte und spezialisierte Produkte und Nischenstrategie7.
KMU haben eine besondere Bedeutung für die Deutsche Volkswirtschaft. So sind die meisten Unternehmen in Deutschland klein- und mittelständig. Dennoch ist fest zu stellen, dass es keine einheitliche Definition für KMU gibt. Die Größe kann von einem Ein- Mann-Betrieb bis zur Grenze von Großunternehmen reichen. Deshalb sind auch Größenunterschiede in der Definition von KMU zu finden. In Zahlen ausgedrückt sind nach IFM8 Unternehmen mittelständig, wenn Sie weniger als 500 Beschäftigte haben oder unter 50 Mio. € Jahresumsatz erwirtschaften. Im Vergleich dazu ist für die Europäische Union ab 2005 ein Unternehmen als Mittelstand zu betrachten, wenn es weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt und unter 50 Mio. € Jahresumsatz hat. Dennoch kann ein Unternehmen mehr als 500 Beschäftigte haben und mehr als 50 Mio. € Umsatz tätigen, aber von der Unternehmensstruktur und durch das Verhalten des Managements als mittelständiges Unternehmen eingeordnet werden.9
2.2 Internationalisierung
[...]
1 Vgl. Wiesner et al. (2005), S. 9.
2 Vgl. von Behr (2004), S. 50.
3 Vgl. Hinterhuber/Matzler/Pechlaner (2002), S.359.
4 Vgl. Perlitz (2000), S.10.
5 Vgl. Porter (1999), S. 28 f.
6 Vgl. Schulz (2006), S. 37; Schauf (2006), S. 112.
7 Vgl. Wallau et al (2006) , S. 13 f.
8 Institut für Mittelstandsforschung.
9 Vgl. Wallau (2006), S. 11 ff.
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