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Subtitle: Mit dem Fokus auf Ziele der Rentabilitäts- und Liquiditätsüberwachung
Diploma Thesis, 2002, 25 Pages
Author: Sascha Arnold
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes
Details
Tags: Kennzahlen, Kennzahlensysteme, Roi, DuPont, ZVEI
Year: 2002
Pages: 25
Grade: 1,5 Gesamtnote mit Praxisteil
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-14409-4
ISBN (Book): 978-3-638-63973-6
File size: 119 KB
Dies ist der Theorieteil der Diplomarbeit. Der Praxisteil darf wegen firmeninterner Daten nicht veröffentlicht werden.
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Abstract
Ziel der vorliegenden Arbeit ist die konzeptionelle Erstellung eines Kennzahlensystems als Basis für ein monatliches Reporting, welches einen kompakten Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens liefert. Hierzu wurden die Ziele der Rentabilitäts- und Liquiditätsüberwachung identifiziert. Diese dienten als Maßstäbe, um praxisbewährte Kennzahlensysteme hinsichtlich ihrer unternehmensbezogenen Eignung zu beurteilen. Bei dieser Untersuchung erwies sich in Bezug auf das Ziel der Rentabilitätsüberwachung von der MUSTER AG das DuPont-System auf Grund seiner Kompaktheit, verbunden mit den unternehmensspezifischen Anpassungsmöglichkeiten, als am besten geeignet. Dieses diente als Grundlage, um auf der Datenbasis der untersuchten Gewinn- und Verlustrechnung und der Monatsbilanz ein Rentabilitäts-system aufzubauen. Das DuPont-System wurde dort, wo dies erforderlich war, ergänzt. Zum Aufbau eines Systems zur Liquiditätsüberwachung wurde der Liquiditätsteil des RL-Systems als Grundlage ausgewählt. Dieser zeigte im Vergleich zu den anderen Systemen die umfassenste Alternative der Liquiditätsüberwachung, verbunden mit der Möglichkeit, den Finanzplan und den Cash Flow zu integrieren. Dem Anspruch der Kompaktheit werden beide Systeme gerecht. Sie geben in einer übersichtlichen Form anhand von wenigen ausgewählten Kennzahlen einen Überblick über die wirtschaftliche Unternehmenssituation. Dabei ist es gelungen, die vorhandenen monatlichen Kennzahlen und den Finanzplan in das System zu integrieren. Die Begrenzung auf die wesentlichen Kennzahlen verleiht dem System die nötige Anschaulichkeit eines Steuerungsinstruments. Für den Fall, dass sich bei der konkreten Anwendung eventuelle Verbesserungspotentiale zeigen, welche bei der theoretischen Ausarbeitung der Thematik nicht ersichtlich sind, besitzt das System hinreichende Flexibilität zur Integration weiterer Kennzahlen
Excerpt (computer-generated)
Berufsakademie Mannheim
Kennzahlen und Kennzahlensysteme
Diplomarbeit
von
Sascha Arnold
01.08.2002
Inhaltsverzeichnis
Darstellungsverzeichnis ... II
1 Einzelkennzahlen ... 1
1.1 Begriffskennzeichnung ... 1
1.2 Kennzahlensystematisierung ... 1
1.3 Grenzen ... 3
2. Kennzahlensysteme ... 4
2.1 Begriffskennzeichnung und Aufbau ... 4
2.2 Aufgaben ... 6
2.3 Gestaltungsgrundsätze ... 8
2.4 Grenzen ... 9
3 Beispielhafte Kennzahlensysteme aus der Praxis ... 10
3.1 Das DuPont System ... 10
3.2 Das ZVEI-Kennzahlensystem ... 13
3.3 Das RL-Kennzahlensystem ... 14
Literaturverzeichnis ... XVIII
Darstellungsverzeichnis
Darst. 01: Arten von Kennzahlen ... 2
Darst. 03: Vereinfachtes DuPont-System ... 10
Darst. 04: Rentabilitätsteil des RL-Kennzahlensystems ... 16
Darst. 05: Liquiditätsteil des RL-Kennzahlensystems ... 17
1 Einzelkennzahlen
1.1 Begriffskennzeichnung
In der Literatur existiert kein einheitlich definierter Kennzahlenbegriff. Es werden verschiedene mehr oder weniger eng gefasste Definitionen verwendet. Der Hauptstreitpunkt liegt dabei in der Frage, ob nur relative Zahlen oder auch absolute Zahlen in die jeweilige Kennzahlendefinition einbezogen werden. Bei der Kennzahlendefinition i.e.S. wird der Nichteinbezug der absoluten Zahlen damit begründet, dass diese erst durch den Vergleich einen Erkenntniswert erlangen. Die Aussagekraft einer isolierten Verhältniszahl ist jedoch ebenfalls nicht unumstritten. Auch diese erhalten durch den Vergleich einen höheren Erkenntniswert.
Unbestritten ist jedoch die Tatsache, dass absolute Zahlen, wie z.B. Umsatz, Auftragsbestand, Gewinn oder Cash Flow, für die Beurteilung der wirtschaftlichen Unternehmenssituation von zentraler Bedeutung sind.
Die vorliegende Arbeit orientiert sich daher an der praxisbezogenen Anwendung und definiert Kennzahlen als "Verhältniszahlen und absolute Zahlen, die in konzentrierter Form über einen zahlenmäßig erfaßbaren betrieblichen Tatbestand informieren."
1.2 Kennzahlensystematisierung
Eine Systematisierung der vielfältigen Kennzahlen erfolgt in der Literatur nach unterschiedlichen Kriterien. Die in der betrieblichen Praxis verwendeten Kennzahlen lassen sich zum überwiegenden Teil in die schon diskutierte Unterteilung in absolute und relative Kennzahlen einordnen.
!! Abbildung in dieser Vorschau nicht verfügbar !!
Darst. 01: Arten von Kennzahlen
Ergänzend zu dieser Unterteilung erfolgt häufig eine Systematisierung nach inhaltlichen, zeitlichen und quantitativen Strukturmerkmalen einer Kennzahl:
- Bei der inhaltlichen Struktur findet eine Differenzierung nach Mengen- und Wertgrößen statt. Unter Wertgrößen werden dabei monetäre und unter Mengengrößen nicht monetäre Größen subsumiert.
- Nach der zeitlichen Struktur lassen sich Kennzahlen unterscheiden, welche sich auf einen Zeitpunkt oder auf einen Zeitraum beziehen.
- Bei der quantitativen Struktur wird der Aufbau der Kennzahl untersucht. Dabei sind bei der Bildung einer Verhältniszahl Kombinationen aus Gesamt- und Teilgrößen möglich.
Durch die beschriebenen Kriterien lassen sich Kennzahlen eindeutig charakterisieren. Dies ist besonders bei der Ermittlung, Beschreibung und Analyse von Kennzahlen hilfreich. Der Inhalt einer Kennzahl wird exakt abgegrenzt, wodurch Fehlinterpretationen bei der Analyse vorgebeugt werden.
[...]
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