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Über Allem wacht Hera

Lesson Plan, 2005, 14 Pages
Author: Bastian Hefendehl
Subject: History - Didactics

Details

Event: Die rechtliche und soziale Stellung der Frau in Athen und Sparta im 5. vorchristlichen Jahrhundert. Didaktische und methodische Überlegungen zur Umsetzung eines solchen Themas im Unterricht.
Institution/College: University of Paderborn (Historisches Institut)
Tags: Allem, Hera, Stellung, Frau, Athen, Sparta, Jahrhundert, Didaktische, Umsetzung, Themas, Unterricht
Category: Lesson Plan
Year: 2005
Pages: 14
Bibliography: ~ 4  Entries
Language: German
Archive No.: V70167
ISBN (E-book): 978-3-638-61487-0

File size: 113 KB


Excerpt (computer-generated)

Universität Paderborn
Fakultät für Kulturwissenschaften
Fach: Geschichte

Hauptseminar Geschichtsdidaktik: „Die rechtliche und soziale Stellung der Frau in Athen und Sparta im 5. vorchristlichen Jahrhundert. 
Didaktische und methodische Überlegungen zur Umsetzung eines solchen Themas im Unterricht.“

Ausarbeitung einer didaktisch vorbereiteten und durchgeführten Unterrichtsstunde.

SS 2005

„Über Allem wacht Hera“

von

Bastian Hefendehl

Studiengang: LS I/ II, 6. Semester
Studienfächer: Germanistik, Geschichte

 

 

Inhalt

1. Einleitung 3

2. Sachanalyse 4
2.1 Eingesetzte Quellen und Medien 4

3. Didaktische Analyse und Unterrichtsentwurf 7

4. Unterrichtsreflexion 10

5. Quellen- und Literaturverzeichnis 11

6. Anhang 12

 

 

1. Einleitung

Die hier schriftlich zusammengefasste Darstellung und Reflexion bezieht sich auf eine Unterrichtsstunde zum Thema "Über Allem wacht Hera". Die Stunde stand im Gesamtzusammenhang mit dem Seminar: "Die rechtliche und soziale Stellung der Frau in Athen und Sparta im 5. vorchristlichen Jahrhundert. Didaktische und methodische Überlegungen zur Umsetzung eines solchen Themas im Unterricht", welches im Sommersemester 2005 stattfand. Inhalt des Seminars stellte eine dezidiertere Darstellung der rechtlichen und sozialen Stellung der Frau in der Antike dar, als auch ein Vergleich zur aktuellen rechtlichen und sozialen Stellungen von Frauen in Westeuropa. Durch die relativ geringe Teilnehmerzahl von etwa 15 bot sich ein Seminar in Form von vorbereiteten Unterrichtsstunden an. Hierbei stand die Übung von didaktisch-methodischen Vorgehensweisen ebenfalls im Vordergrund.

Ziel des Unterrichtsentwurfes war es, eine Unterrichtsstunde zu planen, die in ihrer Form auch problemlos in der Schule gehalten werden kann. Die Voraussetzungen waren also nicht Studenten als Lernende, sondern Schüler, auf die der Unterricht zugeschnitten werden sollte. Natürlich musste die Tatsache, dass Studenten einen größeren Erfahrungshorizont als auch Fertigkeiten und Fähigkeiten mit sich brachten, in dem Entwurf berücksichtigt werden. Didaktisch-methodische Überlegungen können und müssen aber dennoch im Zuge der Planung ins Auge gefasst werden. Eine explizite didaktische Theorie, wie sie Bruner, Aebli, Klafki, Roth oder Tulodziecki formulieren, soll absichtlich nicht verfolgt werden. Vielmehr wird sich der didaktische Aufbau der Stunde auf Teilbereiche der o.g. stützen, da sich keine derzeit existierende Theorie in Gänze für den Geschichtsunterricht adaptieren lässt. Im Mittelpunkt sollen demnach Überlegungen stehen, die Auswahl der Methoden nach Interesse der Schüler, Anwendbarkeit im Unterricht und sinnvoller Wissensvermittlung zu treffen. Daher werden auch keine theoriekonformen Überlegungen im Sinne eines didaktisch-theoretischen Konzeptes angesprochen oder bearbeitet.

2. Sachanalyse

Eine genaue Analyse der Quellen und Medien, die im Rahmen der Unterrichtseinheit zum Einsatz kommen sollen, ist für einen gelingenden Unterricht eine unverzichtbare Basis. Da es in dieser Seminararbeit darum gehen soll, die didaktische Vermittlung einer historischen Person in all seinen Phasen auszuarbeiten und zu dokumentieren, kann die Interpretation der Quellen und Medien folglich nicht den Umfang einnehmen, der in einer rein fachwissenschaftlichen Arbeit erforderlich wäre. Vielmehr steht eine auf die zur Realisierung der Stundenziele hin ausgerichtete Analyse im Vordergrund, so dass Forschungsstreitigkeiten zu Detailfragen des Themas allenfalls angerissen werden können.

2.1 Eingesetzte Quellen und Medien

Folie 1: Hera mit Herrschaftsstab und Erdenscheibe 1

Die Auswahl dieser bildlichen Quelle erfolgte als Einführung in die erste Phase des Unterrichts, gleich nach der Spontanphase. Hierbei sollte Hera als von Zeus unabhängige Gottheit erläutert werden. Dieser den meisten unbekannte Fakt ist wichtig für das spätere Verständnis der Hera als Gattin des Zeus. Die Verfälschung der Geschichte Heras als eigene Gottheit gegenüber der Geschichte von Hera als Gattin des Zeus wird hier vorbereitend eingeführt. Herrschaftsstab und Erdenscheibe weisen auf die unumstrittene Herrschaft Heras über die Welt hin. Die Hera der Antike, die in einschlägigen Lexika als Schutzherrin der Ehe und Gattin des Zeus skizziert wird, ist demnach nur eine Hälfte der Wahrheit. Anhand der Folie kann Hera als vorhellenistische Göttin dargestellt und erläutert werden.

[....]


1 Siehe Anhang: Folie 1; Hera mit Herrschaftsstab und Erdenscheibe.


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