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Scholary Paper (Seminar), 2007, 27 Pages
Author: Hakan Yildirim
Subject: Psychology - Ancillary Science
Details
Institution/College: University of Applied Sciences for Public Administration of North Rhine-Westphalia; Gelsenkirchen
Tags: Polizei, Psychologie, Geschichte, Rechts-, Polizeipsychologie, Seminar
Year: 2007
Pages: 27
Grade: 1
Bibliography: ~ 10 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-62640-8
File size: 543 KB
Der Schwerpunkt der Seminararbeit wurde auf die Polizeipsychologie sowie Kriminalpsychologie gelegt.
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Abstract
In dieser Seminararbeit soll die Wichtigkeit der Psychologie in der Polizei aufgezeigt werden. Obwohl die Polizei sich früher der Wissenschaft verschloss, merkt man heute die Anerkenntnis der Polizei gegenüber der Psychologie. Die Polizeipsychologie nimmt in unserer heutigen Zeit einen hohen Stellenwert bei der Polizei ein. Sie wird eingesetzt in der Auswahl und Ausbildung von Polizeibeamten, bei außergewöhnlichen Einsatzlagen sowie unter anderem in der Kriminalitätsforschung. Die Seminararbeit soll zunächst die geschichtliche Entwicklung der Psychologie und der Polizeipsychologie aufzeigen, wie sie sich in der Polizei etablieren konnte und wie weit sich die Integration bis heute entwickelt hat. Es soll auch verdeutlicht werden, in welchen Aufgabenfeldern Polizeipsychologen innerhalb der Polizei eingesetzt werden und welche Tätigkeiten sie dort ausführen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Polizei ohne psychologische Ansätze nicht die Erfolge in Einsatzlagen, in der Personalentwicklung, im organisatorischen Bereich oder in der Kriminalitätsbekämpfung hätte erzielen können, wie sie es in den vergangenen Jahren vorweisen kann. Aus aktuellem Anlass wurde in dieser Seminararbeit als Beispiel die gewalttätige Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Leipzig vom 10.02.2007 aufgeführt, um aufzuzeigen, wie durch psychologische Ansätze solche Ausschreitungen vermieden, zumindest aber minimiert werden können. Denn nur mit polizeilichen Mitteln, ohne psychologische Analysen und Untersuchungen, ist eine optimierte Arbeit der Polizei nicht möglich. Erst wenn man die Ursachen für solche gewaltigen Ausschreitungen kennt, kann man präventiv tätig werden. Hier soll noch einmal die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Psychologen und Polizei verdeutlicht werden.
Excerpt (computer-generated)
Polizei und Psychologie - Geschichte der Rechts- und Polizeipsychologie
von: Hakan Yildirim
Gelsenkirchen, den 23.02.2007
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 3
1. Psychologie 4
1.1 Geschichte der Psychologie 4
1.2 Definition Psychologie 4
2. Rechtspsychologie 5
2.1 Begriff der Rechtspsychologie 5
2.2 „Drei-Säulen-Modell“ der Rechtspsychologie 5
3. Polizeipsychologie 7
3.1 Begriff der Polizeipsychologie 7
3.2 Geschichte der Polizeipsychologie 8
3.3 Polizeipsychologie heute in Deutschland 10
3.4 Aufgabenfelder der Polizeipsychologen 11
3.4.1 Aufgabenfeld Personalentwicklung 12
3.4.2 Aufgabenfeld Aus- und Fortbildung 13
3.4.3 Aufgabenfeld Beratung und Betreuung 14
3.4.4 Aufgabenfeld Organisationspsychologische Untersuchungen und Öffentlichkeitsarbeit 15
3.4.5 Aufgabenfeld Einsatzpsychologische Tätigkeiten 16
3.4.6 Aufgabenfeld Kriminalpsychologische Tätigkeiten 16
4. Einsatz in Fußballstadien: Psychologie und Fan-Verhalten 17
4.1 Geschichte des Fan 17
4.2 Kategorisierung der Fans 18
4.3 Mögliche Ursachen für Gewalt bei Fans 20
4.4 Analyse der Gewalt unter Fans 22
4.5 Psychologische Handlungshinweise für die Polizei 23
5. Fazit 24
Literaturverzeichnis 25
Anhänge 26
Vorwort
In dieser Seminararbeit soll die Wichtigkeit der Psychologie in der Polizei aufgezeigt werden. Obwohl die Polizei sich früher der Wissenschaft verschloss, merkt man heute die Anerkenntnis der Polizei gegenüber der Psychologie.
Die Polizeipsychologie nimmt in unserer heutigen Zeit einen hohen Stellenwert bei der Polizei ein. Sie wird eingesetzt in der Auswahl und Ausbildung von Polizeibeamten, bei außergewöhnlichen Einsatzlagen sowie unter anderem in der Kriminalitätsforschung. Die Seminararbeit soll zunächst die geschichtliche Entwicklung der Psychologie und der Polizeipsychologie aufzeigen, wie sie sich in der Polizei etablieren konnte und wie weit sich die Integration bis heute entwickelt hat.
Es soll auch verdeutlicht werden, in welchen Aufgabenfeldern Polizeipsychologen innerhalb der Polizei eingesetzt werden und welche Tätigkeiten sie dort ausführen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Polizei ohne psychologische Ansätze nicht die Erfolge in Einsatzlagen, in der Personalentwicklung, im organisatorischen Bereich oder in der Kriminalitätsbekämpfung hätte erzielen können, wie sie es in den vergangenen Jahren vorweisen kann.
Aus aktuellem Anlass wurde in dieser Seminararbeit als Beispiel die gewalttätige Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Leipzig vom 10.02.2007 aufgeführt, um aufzuzeigen, wie durch psychologische Ansätze solche Ausschreitungen vermieden, zumindest aber minimiert werden können. Denn nur mit polizeilichen Mitteln, ohne psychologische Analysen und Untersuchungen, ist eine optimierte Arbeit der Polizei nicht möglich. Erst wenn man die Ursachen für solche gewaltigen Ausschreitungen kennt, kann man präventiv tätig werden. Hier soll noch einmal die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Psychologen und Polizei verdeutlicht werden.
1. Psychologie
1.1 Geschichte der Psychologie
Die Psychologie ist eine relativ junge Wissenschaft mit einer recht bewegten Geschichte, in der es immer wieder zu Veränderungen und der Gründung neuer Schulen kam. Damit man die Geschichte der psychologischen Theorien und Forschungszweige besser verstehen kann, soll an dieser Stelle ein kurzer Abriss der Psychologiegeschichte gegeben werden.
Die Anfänge der Psychologie, die der Philosophie entstammt, reichen von ca. 390 v. Chr., wo Plato ein „Schichtenmodell der Seele“ entwickelte, über Aristoteles, der ein erstes Lehrbuch „über die Seele“ schrieb, bis ins Jahr 1913. Aristoteles war auch der, der die Philosophie und Psychologie erstmals voneinander trennte. Er untersuchte das Verhältnis von Seele und Körper und gilt heute als der Vater der Psychologie. Im 18. Jahrhundert führte Christian Wolff (1676-1754) die Begriffe Psychologie und Bewusstsein in die deutsche Sprache ein. Im Jahre 1879 wurde das erste psychologische Laboratorium in Leipzig durch W. Wundt gegründet. S. Freud veröffentlichte zusammen mit J. Breuer 1895 die erste Fallstudie einer "psychoanalytisch" behandelten Patientin ("Studien über Hysterie"). W. Stern entwickelte 1911 das Konzept des Intelligenz-Quotienten (IQ). Im Jahre 1912 begründet M. Wertheimer ("Über das Phi-Phänomen") mit seiner Untersuchung von Scheinbewegungen die Gestaltpsychologie. J. B. Watson ("Psychologie aus der Sicht des Behavioristen") entwickelte programmatisch die methodischen Prinzipien des Behaviorismus.1
1.2 Definition Psychologie
Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, die durch Methoden wie das Experiment, Tests (z.B. Intelligenztests), Fragebögen (z.B. Persönlichkeitsfragebögen), auch das Interview sowie Verfahren der Medizin und Physiologie (z.B. das EEG oder die Kernspintomographie) anwendet, um menschliches Verhalten und Erleben zu beschreiben, vorherzusagen und zu erklären. Durch die dadurch gewonnen Daten, werden unter Anwendung von statistischen Methoden die vorher aufgestellten Hypothesen über den Zusammenhang des menschlichen Verhaltens und Erlebens überprüft. Obwohl es in der Geschichte der Psychologie immer wieder neue Definitionsversuche des Faches gab, in die auch die Aspekte des Alltagsverständnisses von Psychologie hineinspielten, kann man diese Definition der Psychologie als heute am gebräuchlichsten ansehen.2
Psychologie ist die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen. Sie beobachtet, registriert und klassifiziert menschliches Verhalten und Erleben, analysiert physische, psychische und soziale Bedingungen, die mit dem Auftreten bestimmter Verhaltens- und Erlebensweisen in Zusammenhang stehen. Sie versucht, Ursachen und Folgen solcher Erlebens- und Verhaltensweisen aufzuzeigen und Vorhersagen über die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens in bestimmten Situationen zu machen. Sie entwickelt Strategien, die zu planmäßigen Veränderungen von Verhaltens- und Erlebensweisen führen, und Methoden, mit denen der Effekt solcher Strategien überprüft werden kann.3
2. Rechtspsychologie
2.1 Begriff der Rechtspsychologie
Eine Erklärung für den Begriff Rechtspsychologie liefert Luise Greuel, die die Rechtspsychologie als die historisch älteste Disziplin der angewandten Psychologie beschreibt, die sich mit dem Verhalten und Erleben von Menschen im Rechtssystem beschäftigt. Die Rechtspsychologie beinhaltet eine ganze Reihe von spezifischen Teilbereichen, die in drei Säulen integriert werden können.
2.2 „Drei-Säulen-Modell“ der Rechtspsychologie
[...]
1 Stangl, Werner: Internet: http://www.stangltaller. at/ARBEITSBLAETTER/WISSENSCHAFTPSYCHOLOGIE/PsychologieZeittafel.shtml [Stand: 20.02.2007]
2 Darstellung gemäß: Walter, Oliver, ohne Jahr. Internet: http://www.verhaltenswissenschaft.de/Psychologie/Geschichte_der_Psychologie/geschichte_der_p sychologie.htm [Stand: 25.01.2007]
3 Darstellung gemäß: Pospeschill Markus, o.J, http://72.14.221.104/search?q=cache:LgsEMWwytUJ: www.unisaarland. de/fak5/psy/V1.pdf+psychologie+Begriffsbestimmung&hl=de&ct=clnk&cd=5&gl=de [Stand: 25.01.2006]
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