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Typisierungs-, Etikettierungs- und Stigmatisierungsprozesse in der Schule close

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Typisierungs-, Etikettierungs- und Stigmatisierungsprozesse in der Schule

Scholary Paper (Seminar), 2000, 17 Pages
Author: Torben Schmidt
Subject: Sociology - Children and Youth

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2000
Pages: 17
Grade: 1
Language: German
Archive No.: V7057
ISBN (E-book): 978-3-638-14432-2

File size: 81 KB


Excerpt (computer-generated)

JUSTUS-LIEBIG-UNIVERSITÄT GIEßEN
FACHBEREICH 03 - GESELLSCHAFTSWISSENSCHAFTEN
Fachgebiet Soziologie

Hausarbeit zum Thema:

"Typisierungs-, Etikettierungs-
und Stigmatisierungsprozesse
in der Schule"

Titel des Seminars: Soziologie der Erziehung

vorgelegt von
Torben Schmidt

imWintersemester 1999 / 2000

 

Inhaltsverzeichnis

0.Einleitung 1

1. Typisierung


1.1. Typisierung eines Schülers durch den Lehrer 1
1.2 Konsequenzen für einen negativ typisierten Schüler bei der Behandlung und Bewertung durch den Lehrer 4

2. Etikettierungsprozesse


2.1 Eine Unterscheidung zwischen primärer und sekundärer Devianz basierend auf Edwin Lemert′s Labeling - Theorie(1967) 5
2.2 Normalisierung oder Neutralisierung abweichenden Verhaltens 7
2.3 Etikettierung als Basis für einen Prozeß, der zum verstärkten Auftreten der Devianz führt 8

3.Stigmatisierungen 8


3.1. Ursachen für eine erhöhte Rate abweichenden Verhaltens,  Gründe für verstärkte Devianz 9
3.1.1 Einschränkung der legitimen Handlungsmöglichkeiten 9
3.1.2.Übernahme der zugeschriebenen abweichenden Identität 11
3.1.2.1 Der äußere soziale Druck als Grund für die Übernahme der zugeschriebenen abweichenden Identität 11
3.1.2.2 Subkulturen als Grund für die Übernahme der zugeschriebenen abweichenden Identität 13

4. Schlußfolgerungen in Lösel´s Text 15

Literaturliste 17

 

0. Einleitung

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit Typisierungs- Etikettierungs- und Stigmatisierungsprozessen innerhalb der Schule. Eine Typisierung spielt sich zunächst nur im Kopf ab, wird diese Typisierung dann jedoch nach außen getragen, so spricht man von Etikettierung. Wenn diese Etikettierung dann schließlich dauerhaft wird, so spricht man von Stigmatisierung. Grundlagen für diese Arbeit sind erstens der Text von Friedrich Lösel: "Prozesse der Stigmatisierung in der Schule" bezüglich des Typisierungs- und Stigmatisierungsbegriffs und zweitens der Text "Labeling- Prozesse und ihre Konsequenzen für den Schüler" von David H. Hargreaves bezüglich der Labeling- Theorie. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt auf der Behandlung von Etikettierungsprozessen basierend auf Edwin Lemert′s Theorie und den Stigmatisierungsprozessen in der Schule. Auf diese Aspekte der Untersuchung abweichenden Verhaltens und der dauerhaften Folgen einer Etikettierung wird in den Kapiteln zwei und drei genau eingegangen. Es soll also insbesondere um die Behandlung der Frage gehen, welche Konsequenzen die Etikettierung eines Verhaltens als abweichend für den Erzeuger oder Urheber dieses Verhaltens hat. Ein abweichendes Verhalten setzt im Zusammenhang Schule immer einen Interaktionsprozeß zwischen einem Lehrer und einem Schüler voraus. Der Schüler zeigt ein Verhalten, und der Lehrer beobachtet, sanktioniert und bewertet dies. Es soll also auch um diese Interaktionsprozesse innerhalb der Schule zwischen Lehrer und Schüler gehen, die ein abweichendes Verhalten in Form einer Verletzung der schulischen Normen- und Wertemuster durch den Schüler voraussetzen. Es geht hierbei nicht um die Frage "Warum stören oder versagen Schüler; weichen also von den Normen ab?", sondern im Vordergrund geht es um die Frage nach den Personen, die ein Verhalten als abweichend erkennen und die Folgen einer Einstufung des Verhaltens als abweichend für den Erzeuger.

1 . Typisierung

1.1Typisierung eines Schülers durch den Lehrer

[...]


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